In großer Zahl in unserem Körper zu finden und einer der Hauptbestandteile fast jeden Lebewesens, sind Aminosäuren unerlässlich für das Leben. 21, für die Bildung von Proteinen notwendige, Aminosäuren sind uns bis heute bekannt. Das Hauptaugenmerk dieses Eintrages liegt auf der ältesten und kleinsten uns bekannten Aminosäure – dem Glycin. Welche gesundheitlichen Vorteile die zusätzliche Einnahme der nicht-essenziellen Aminosäure für die Gesundheit bietet und weitere wissenswerte Fakten über den Wirkstoff, erfährst du in diesem Eintrag. Wir zeigen dir, auf Basis wissenschaftlicher Studien, wie Glycin u. a. den Schlaf verbessern kann, das Herz-Kreislauf-System schützen kann, Muskelschwund entgegenwirken kann und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Älteste und kleinste uns bekannte Aminosäure
  • Nicht-essenziell
  • Keine Nebenwirkungen bekannt
  • Wirkt positiv auf/bei: Psyche, Schlaf, Herz, Leber, Diabetes-Typ-2, Muskelschwund

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Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich 1 – 3 Tabletten auf nüchternem Magen vor dem Schlafengehen zu verzehren.

Inhaltsstoffe

Das Präparat enthält 1000 mg Glycin pro Tablette. Die Tabletten sind für Vegetarier geeignet.

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Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich 1000 mg (1 g) des Pulvers mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen

Inhaltsstoffe

Das Präparat enthält 1000 g reines Glycin. Das Pulver ist für Vegetarier und Veganer geeignet, da keine relevanten Zusatzstoffe enthalten sind.

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Was ist Glycin?

glycin

Glycin zählt zu den nicht-essenziellen Aminosäuren und kann somit vom Körper selbst synthetisiert werden. Sie ist die älteste und kleinste aller Aminosäuren. Bereits im Jahr 1820 wurde sie aus Gelatine gewonnen.

Die Aminosäure ist Bestandteil von Lebensmitteln und kann somit auch über die Nahrung aufgenommen werden. Die zusätzliche Einnahme des Wirkstoffes kann viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringen.

Unter anderem ist er nämlich an der Herstellung eines wichtigen antioxidativen Stoffes beteiligt – dem Glutathion. Glutathion schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Wenn nicht ausreichend Glycin vorhanden ist, wird weniger Glutathion gebildet. Das hat langfristig negative Folgen für den Organismus (1, 2).

Mit dem Alter verringert sich der Glutathion-Spiegel auf natürliche Weise. Mit einer zusätzlichen Glycin-Zufuhr kann dem entgegengewirkt werden.

Darüber hinaus ist die kleine Aminosäure auch ein benötigter Bestandteil zur Herstellung von Kreatin. Selbiges versorgt Muskeln mit Energie und wird vor allem als Energiequelle bei kurzen und schnellen Impulsbewegungen gebraucht, wie es beim Sprinten oder dem Krafttraining der Fall ist.

Ist der Blutpegel der nicht-essenziellen Aminosäure zu gering, wirkt sich das dementsprechend auch negativ auf die Kreatinmenge im Körper aus (3).

Zu guter Letzt ist Glycin ebenfalls in hohem Maße im Kollagen enthalten. Das Strukturprotein wird benötigt, um Knorpel, Haare, Haut, Bänder, Knochen und Blut gesund zu halten. Ausreichende Mengen der kleinen Aminosäure sind im Organismus notwendig, um die körpereigene Kollagenproduktion auf einem gesunden Niveau zu halten.

Zusammenfassung:

Glycin ist die älteste und kleinste aller Aminosäuren. Als nicht-essenzielle Aminosäure, ist sie an der Bildung von Kollagen, Kreatin und Glutathion beteiligt.

Glycin – Strukturformel

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Glycin ist verwandt mit Essigsäure. Das ist bei chemischer Vorbildung sofort anhand der Strukturformel erkennbar. Die nicht-essenzielle Aminosäure hat zwei funktionelle Gruppen. Eine Carboxy-Gruppe (COOH) und eine Amino-Gruppe (NH2).

Die Amino-Gruppe ist charakteristisch für alle Aminosäuren. Die Carboxy-Gruppe wiederum ist Bestandteil von Carbonsäuren, wie eben bei jener Essigsäure. Durch die beiden Gruppen werden dem Molekül Zwitter-Eigenschaften verliehen.

Es kann also sein H-Atom als Proton H+ abgeben, was Glycin zu einer Säure macht. Die Amino-Gruppe wiederum kann ein Proton aufnehmen. Das verleiht dem Molekül basische Eigenschaften.

Glycin – Wirkung

Die Wirkungen von Glycin erstrecken sich über viele verschiedene Bereiche im menschlichen Organismus. Trotz der Tatsache, dass die Aminosäure vom Körper selbst synthetisiert werden kann, bietet die Einnahme des Wirkstoffes einige Vorteile.

Im Folgenden werden die verschiedenen Wirkungen genauer beleuchtet. Für die nicht-essenzielle Aminosäure existieren einige Studien, die wir für euch aufgearbeitet haben.

Wirkung von Glycin auf die Psyche

Glycin kann beruhigende Eigenschaften haben. Das ist besonders bei Angsterkrankungen von Vorteil. Der bekannte Orthomolekularmediziner Abraham Hoffer empfiehlt eine Einnahme der Aminosäure bei aufkeimenden Panikschüben.

Hierzu sollte man 2 Gramm des Wirkstoffes sublingual (unter der Zunge) platzieren. Das hat beruhigende Effekte. Dieser Prozess kann beliebig oft wiederholt werden, bis die Panik schließlich abklingt.

Auch bei Schizophrenie kann die nicht-essenzielle Aminosäure helfen. In einer Studie konnten 0,8 g Glycin pro Kg Körpergewicht, in täglicher Dosierung, die Symptome von schizophrenen Menschen lindern. Die Gabe der Aminosäure erfolgte über den Zeitraum von sechs Wochen (4).

Mit einer Schizophrenie gehen auch depressive Symptome und kognitive Defizite einher. Diese konnte ebenfalls durch die Gabe von Glycin verringert werden.

Zusammenfassung:

Glycin kann aufkeimende Panikattacken lindern und verringert Symptome einer Schizophrenie sowie die damit einhergehenden depressiven Symptome und kognitiven Defizite.

Glycin und der Schlaf

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Viele Menschen haben mit Schlafproblemen zu kämpfen. Für die körperliche Gesundheit ist dieser allerdings unerlässlich.

Man kann mit einigen einfachen Maßnahmen die Schlafqualität deutlich erhöhen. Der Verzicht auf koffeinhaltige Getränke vor dem Schlafengehen oder der verringerte Einfluss von blauem Licht sind definitiv förderlich für die Nachtruhe.

Was jedoch auch helfen kann, ist Glycin. Die Aminosäure beruhigt das Gehirn und kann beim Einschlafen helfen, indem es die Körpertemperatur senkt (5, 6).

Einige Forschungen am Menschen untermauern diese Tatsache. Der Konsum von 3 g Glycin vor dem Zubettgehen, verringerte die Einschlafdauer, die Tagesmüdigkeit und verbesserte gleichzeitig Kognition und Schlafqualität. So lautet zumindest das Ergebnis einer Studie am Menschen (7, 8).

Die nicht-essenzielle Aminosäure kann somit durchaus eine gute Alternative zu verschreibungspflichtigen Schlaftabletten sein.

Zusammenfassung:

Glycin kann die Einschlafdauer sowie Tagesmüdigkeit verringern und dabei Kognition und Schlafqualität verbessern.

Schützend für das Herz-Kreislauf-System

Einige Studien deuten ebenfalls daraufhin, dass Glycin sich schützend auf das Herz auswirkt. Es verhindert nämlich die Entstehung eines Stoffes, welcher für die Entwicklung von Atherosklerose (Arterienverkalkung) verantwortlich ist (9, 10, 11).

Das wird auch durch eine Beobachtungsstudie untermauert. Bei dieser Studie wurde geschaut, wie sich erhöhte Glycinwerte auf die Entstehung von Herzkrankheiten auswirken. Die 4100 Probanden in dieser Studie klagten alle über Brustschmerzen und wurden 7,4 Jahre lang beobachtet.

Es stellte sich heraus: Die Teilnehmer mit höheren Glycinwerten hatten auch ein verringertes Risiko für die Entstehung eines Herzinfarktes oder anderer Herzkrankheiten (12).

Ein weiterer schützender Faktor für das Herz, sind die blutdrucksenkenden Eigenschaften der nicht-essenziellen Aminosäure. Sie verbessert nämlich die Fähigkeit des Körpers Stickstoffmonoxid nutzen zu können. Stickstoffmonoxid wiederum verbessert den Blutfluss und senkt den Blutdruck (13).

Auch die Cholesterinwerte werden durch den Wirkstoff positiv beeinflusst. So wurde in einer Studie festgestellt, dass Menschen mit höherem Glycinwerten auch niedrigere Cholesterinspiegel aufweisen (14).

Zusammenfassung:

Glycin kann schützend auf das Herz-Kreislauf-System wirken. Es verhindert die Entwicklung eines Stoffes, welcher für die Entstehung von Atherosklerose verantwortlich ist und kann sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken. Außerdem kann es die Nutzbarkeit von Stickstoffmonoxid verbessern.

Kann Muskelschwund entgegenwirken

Muskelschwund ist ein Phänomen, welches unter diversen Umständen auftreten kann. Vor allem bei verschiedensten Erkrankungen, Unterernährung, chronischem Stress oder während des natürlichen Alterungsprozesses, ist Muskelschwund eine logische Folge.

Hierbei verringert sich die Muskulatur in schädlichem Maße. Andere vorherrschende Krankheiten verschlimmern sich schließlich durch die funktionelle Einschränkung, die mit der Verringerung der Muskulatur einhergeht.

Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, wurden schon viele verschiedene Substanzen auf ihre Wirksamkeit untersucht. Leucin beispielsweise, kann den Muskelabbau stark hemmen und den Aufbau selbiger Muskeln wiederum fördern (15).

Während des Muskelabbaus, ist die Wirkung von Leucin allerdings beeinträchtigt. Das macht die Aminosäure zu einem eher ineffektiven Mittel gegen Muskelschwund.

Glycin kann in einigen Fällen die bessere Alternative sein. So untersuchte eine Studie an Mäusen die Wirkung der nicht-essenziellen Aminosäure bei auftretendem Muskelschwund. Der Muskelschwund entstand in Folge einer Krebserkrankung.

In dieser Studie konnte Glycin das Muskelwachstum positiv stimulieren, Leucin jedoch nicht (16, 17).

Zusammenfassung:

Glycin kann das Muskelwachstum positiv stimulieren und somit Muskelschwund entgegenwirken. In bestimmten Situationen kann es effektiver sein als Leucin.

Kann Leber vor Schäden durch Alkohol schützen

Gerade Alkohol zählt zu den größten Feinden der menschlichen Lebergesundheit. Bei Alkohol handelt es sich streng genommen um ein Zellgift. Dieses wird von der Leber abgebaut. Während des Abbauprozesses entstehen Schadstoffe, die sich schädigend auf das Lebergewebe auswirken.

Als Folge können verschiedenste alkoholbedingte Lebererkrankungen auftreten. Hierzu zählen:

  • Fettleber
  • Alkoholische Hepatitis
  • Alkoholische Leberzirrhose

Glycin kann nun dazu beitragen, die Leber bei der Erholung von alkoholbedingten Schäden zu unterstützen. Sind an der Leber Schäden durch Alkohol entstanden, so führt ein Alkoholverzicht meistens zur Regeneration des Entgiftungsorgans. Das trifft allerdings nur auf mäßige Leberschäden zu.

Der Regenrationsprozess kann aber durch die nicht-essenzielle Aminosäure beschleunigt und verbessert werden. Das bestätigt auch eine Studie an Ratten. Die Ratten litten alle an einem alkoholbedingten Leberschaden.

Über den Zeitraum von zwei Wochen erhielt eine Gruppe schließlich stark glycinhaltige Nahrung, während die andere auf normale Weise ernährt wurde. Nach Ablauf der Zeit, hatte sich die Leber der Glycin-Gruppe schneller regeneriert. Die Regeneration in der Kontrollgruppe ging 30% langsamer vonstatten (18).

Darüber kann die Aminosäure die Alkoholkonzentration im Blut verringern. Sie regt den Alkoholstoffwechsel im Magen an und entlastet so die Leber (19).

Nichtsdestotrotz sind diese Ergebnisse das Resultat von Tierstudien. Sie lassen sich dementsprechend nicht mit hundertprozentiger Sicherheit auf den Menschen übertragen, geben aber vielversprechende Anhaltspunkte.

Zusammenfassung:

Glycin kann dazu beitragen die Alkoholkonzentration im Blut zu verringern und die Regenration der Leber zu verbessern. Studien am Menschen sind allerdings vonnöten, um diesen Sachverhalt definitiv bestätigen zu können.

Verringerung der Insulinresistenz bei Typ-2 Diabetes

Bei Diabetes Typ-2 reagiert der Körper nicht richtig auf Insulin oder kann keines erzeugen. Die Insulinsensibilität ist also krankhaft verringert oder die Erzeugung stark gedrosselt bzw. gänzlich versiegt.

Es gilt als erwiesen, dass Glycin die Insulinempfindlichkeit bei gesunden Menschen erhöht. Daher wird empfohlen, dieses Nahrungsergänzungsmittel auch bei vorherrschender Diabetes-Erkrankung einzunehmen. Man geht davon aus, dass die Insulinresistenz so verringert werden kann (20, 21).

Des Weiteren kann die Aminosäure das Risiko minimieren überhaupt eine Zuckerkrankheit auszubilden. In diversen Untersuchungen hierzu konnte nachgewiesen werden, dass erhöhte Glycinwerte das Risiko für die Entstehung von Typ-2 Diabetes signifikant verringern (22, 23).

Trotz alle dem ist die beste Methode zur Verringerung der Insulinresistenz immer noch Gewichtsverlust durch Sport und der richtigen Ernährung (24).

Zusammenfassung:

Glycin kann die Insulinresistenz verringern und das Risiko für die Entstehung von Diabetes-Typ 2 minimieren.

Glycin – Nebenwirkungen

Glycin ist absolut sicher. Selbst bei der Aufnahme von extrem hohen Mengen wurden bisher keine Nebenwirkungen festgestellt. In einer Studie hierzu wurden Probanden über mehrere Wochen 90 g der Aminosäure täglich verabreicht.

Es konnten dennoch keine Nebenwirkungen festgestellt werden (25). Normalerweise beträgt die standardisierte Dosis 3 – 5 g pro Tag.

Zusammenfassung:

Glycin hat selbst bei extrem hohen Dosierungen keinerlei Nebenwirkungen.

Glycin – Dosierung

Die empfohlene tägliche Dosierung von Glycin beträgt zwischen 1 – 3 g pro Tag. Sie kann aber auch beliebig erhöht werden. Bei Bedarf sind auch Dosierungen von bis zu 5 g täglich risikofrei.

Wie bereits erwähnt, hat die nicht-essenzielle Aminosäure auch bei extrem hohen Zufuhrmengen keine Nebenwirkungen. Dennoch sollte eine geringe Initialdosis gewählt werden, um die Verträglichkeit des Körpers zu überprüfen. Anschließend kann die Dosierung auf das gewünschte Maß erhöht werden.

Zusammenfassung:

Die tägliche Dosierung von Glycin beträgt 1 – 3g, kann bei Bedarf aber bedenkenlos auf 5 g erhöht werden.

Glycin – Lebensmittel

Glycin ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Wir haben einige häufig verwendete Lebensmittel und deren Glycingehalt aufgearbeitet. In der nachfolgenden Übersicht ist der Gehalt an 100 g des jeweiligen Lebensmittels abzulesen.

Lebensmittel Gesamtprotein Glycin Anteil
Schweinefleisch, roh 21 g 0,95 g  4,5 %
Hähnchenbrustfilet, roh 21 g 0,95 g  4,4 %
Lachs, roh 20,5 g 0,95 g  4,7 %
Gelatinepulver, ungesüßt 86 g 19 g 22,3 %
Hühnerei 12,5 g 0,43 g  3,4 %
Kuhmilch, 3,7 % Fett  3,3 g 0,07 g  2,1 %
Walnüsse 15 g 0,82 g  5,4 %
Kürbiskerne 30 g 1,85 g  6,1 %
Weizen-Vollkornmehl 14 g 0,55 g  4,0 %
Mais-Vollkornmehl  7,0 g 0,28 g  4,1 %
Reis, ungeschält  8,0 g 0,39 g  4,9 %
Sojabohnen, getrocknet 36,5 g 1,9 g  5,2 %

Glycin ist Bestandteil nahezu aller Proteine. Daher ist es vor allem in Lebensmitteln zu finden, die proteinhaltig sind.

Darreichungsformen

Glycin ist auf dem Markt in drei wesentlichen Darreichungsformen erhältlich. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

  • Glycin Kapseln
  • Glycin Tabletten
  • Glycin Pulver

Im Folgenden werden wir genauer beleuchten, wo die Unterschiede dieser Darreichungsformen liegen und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen. Für jeden Anwendungsfall sind unterschiedliche Produkte von Vorteil.

Glycin Tabletten

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Glycin Tabletten ähneln sehr den Kapseln. Sie bieten mit der sehr einfachen Einnahme und dem neutralen Geschmack die gleichen Vorteile.

Zudem eignen sie sich sehr gut für unterwegs. Viele Hersteller pressen in die Oberfläche der Tablette eine Bruchkerbe, welche die individuelle Dosierung bedingt möglich macht.

Ähnlich wie Kapseln, enthalten Tabletten den Wirkstoff der Aminosäure in Reinform. Das sorgt für den höchstmöglichen Wirkungsgrad bei moderater Dosierung.

Ein entscheidender Unterschied im Vergleich zu Kapseln ist, dass qualitativ schlechten Tabletten oft mehr Zusatzstoffe beigemengt werden. Vor allem Stärke, Zucker, Gelatine oder Fette sind teilweise enthalten. Diese bringen ggf. das Risiko mit sich, allergische Reaktionen auszulösen.

Auch Menschen mit Unverträglichkeiten können hier bei der Einnahme Probleme bekommen. Hochwertige Tabletten-Präparate enthalten jedoch kaum Zusatzstoffe. Preislich unterscheiden sich Kapseln und Tabletten in der Regel kaum.

Vor allem für Veganer stellen Tabletten eine gute Alternative dar. Der Grund dafür ist, dass für die Herstellung keine Gelatine verwendet wird. Die Gelatine zur Herstellung von Kapseln wird meist aus der Schlachtung von Schweinen oder Rindern gewonnen. Das Zellulosegeflecht besteht wiederum aus rein pflanzlichen Stoffen.

Bei Tabletten der nicht-essenziellen Aminosäure können Menschen mit Schluckbeschwerden Probleme bei der Einnahme haben.

Nachfolgend findest du die Vor- und Nachteile von Glycin Tabletten in unserer Übersicht.

Vorteile glycin-tabletten-vorteile Nachteile glycin-tabletten-nachteile
Simple Einnahme Individuelle Dosierung bedingt möglich
Geschmacklos Eventuell mehr Zusatzstoffe
Vordosiert  
Für unterwegs geeignet  

Glycin Kapseln

Kaufst du Glycin in Kapseln, so erhältst du das Nahrungsergänzungsmittel in Reinform. Die Hülle der Kapseln besteht meistens aus einem Zellulosegeflecht oder Gelatine. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Kapseln sich im Magen zersetzen und der Körper die Wirkstoffe der Aminosäure aufnehmen kann.

Die Gelatine zur Herstellung von Kapseln wird meist aus der Schlachtung von Schweinen oder Rindern gewonnen. Das Zellulosegeflecht besteht wiederum aus rein pflanzlichen Stoffen.

Häufig werden den Kapseln noch andere Zusatzstoffe und Trennmittel wie Magnesiumstearat beigemischt. In hochwertigen Kapselpräparaten wird auf diesen Zusatz verzichtet. Hier ist ausschließlich das reine Glycin Pulver enthalten.

Der Mundraum kommt bei dieser Einnahmemethode mit der Aminosäure nicht in Kontakt, wodurch einem der evtl. gewöhnungsbedürftige Geschmack erspart bleibt. Eine kontinuierliche Einnahme wird dadurch vereinfacht.

Auch unterwegs ist die Einnahme von Kapseln einfacher, als dies bei anderen Darreichungsformen der Fall ist. Es handelt sich dementsprechend um die pflegeleichteste Methode der Einnahme.

Die Dosierung ist bei Kapselpräparaten ohne großen Aufwand immer nur in fixen Abständen möglich. Bei individuellen Dosierungen im Bereich zwischen der enthaltenen Menge zweier Kapseln, stellt ein Pulver-Präparat die bessere Option dar.

Falls erwünscht, sollte beim Kauf von Glycin-Kapseln darauf geachtet werden, dass diese vegan, laborgeprüft und gegebenenfalls glutenfrei sind.

Ein kleiner Nachteil von Kapseln der nicht-essenziellen Aminosäure liegt darin, dass Menschen mit Schluckbeschwerden die Einnahme erschwert wird.

In der folgenden Übersicht beleuchten wir die Vor- und Nachteile der Aminösaure in Kapselform.

Vorteile glycin-kapseln-vorteile Nachteile glycin-kapseln-nachteile
Simple Einnahme Etwas teurer als Pulver
Geschmacklos Bedingt individuell dosierbar
Vordosiert  
Für unterwegs geeignet  

Glycin Pulver

Beim Erwerb dieser Darreichungsform erhältst du Glycin in Pulverform. Ein großer Vorteil von Pulver liegt in den geringen Anteilen an Zusatzstoffen, die in dem Präparat enthalten sind. In seltenen Fällen sind dem Pulver der nicht-essenziellen Aminosäure Süßungsmittel beigemengt. Diese verbessern den Geschmack und erleichtern somit die Einnahme.

Pulver-Präparate haben in der Regel das beste Preis,- Leistungsverhältnis aller auf dem Markt erhältlichen Darreichungsformen. Zudem bietet Pulver die Möglichkeit, die Dosis komplett individuell anzupassen. Bei Kapseln ist dies nur eingeschränkt möglich.

Glycin-Pulver wird nicht von einer Gelatinehülle umschlossen, was diese Darreichungsform für Veganer geeigneter macht. Es ist nämlich häufig der Fall, dass Hersteller Gelatinekapseln für die Herstellung ihrer Nahrungsergänzungsmittel verwenden.

Meistens ist dem Pulver eine Dosierhilfe mitgeliefert. Sie sorgt dafür, dass die gewünschte Dosis leicht abzumessen ist.

In der Regel wird Pulver in Verbindung mit Flüssigkeiten eingenommen. Hierfür kann man herkömmliches Wasser oder Fruchtsäfte verwenden. Säfte überdecken effektiv den Eigengeschmack des Glycin-Pulvers. Das Pulver kann bei Bedarf auch in Speisen eingerührt werden. Im Prinzip sind den Möglichkeiten aber keine Grenzen gesetzt.

Die Pulververpackung ist darüber hinaus in den meisten Fällen wiederverschließbar. So bleibt das Pulver lange frisch und haltbar.

Vorteile glycin-pulver-vorteile Nachteile glycin-pulver-nachteile
Dosierung individuell anpassbar Aufwendigere Zubereitung
Größere Anwendungsvielfalt Ggf. gewöhnungsbedürftiger Geschmack
Meistens ohne Zusatzstoffe  

Glycin kaufen – darauf sollte man achten

glycin-kaufen

Für den privaten Nutzen und der Anwendung beim Menschen, kann Glycin ganz einfach überall online erworben werden. Auf dem Markt ist die Aminosäure in vielen verschieden Formen erhältlich. Abhängig vom Grund der Einnahme, kann man zwischen den vielen verschiedenen Darreichungsformen wählen.

Kapseln stellen meistens die beliebteste Einnahmeform dar. Je nach Darreichungsform, gibt es dennoch einige Dinge beim Kauf von Glycin zu beachten. Wir haben Kriterien zusammengestellt die es beim Kauf zu beachten gilt.

Herkunftsland

Eine entscheidende Rolle spielt das Herkunftsland. Glycin, welches nicht aus dem deutschen Raum oder der EU stammt, unterliegt auch nicht dessen Zulassungsstandards. Bei so einem Kauf ist ungewiss wie rein das Produkt ist und welche Dosierungen das Präparat enthält.

Hier sollte Vorsicht geboten sein. Häufig sind Präparate aus dem Ausland höher dosiert. In einigen Fällen sind der nicht-essenziellen Aminosäure auch unerwünschte Zusatzstoffe und Trennmittel beigemengt.

Die Präparate in unseren Produktempfehlungen aus den USA werden auf diese Kriterien geprüft. Sie sind von hoher Qualität und erfüllen diese Kriterien in Gänze. In diesem Falle wurden die von uns empfohlenen Tabletten von Medizinern gefertigt.

Dosierungsangaben

Um keine unerwünschten Nebenwirkungen durch die Einnahme von Glycin zu erfahren, ist die Angabe von empfohlenen Dosierungen auf der Verpackung wichtig. In Deutschland sind Hersteller von Pharma-Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln dazu verpflichtet diese Angabe zu tätigen.

Beziehst du deine Aminosäure also aus Deutschland, ist hier nichts zu befürchten. Obwohl die Gefahr von Nebenwirkungen bei der nicht-essenziellen Aminosäure extrem gering ist, sollten die vom Hersteller angegeben Dosierungsempfehlungen eingehalten werden. Das verringert die Chance eventuelle Nebenwirkungen durch die Glycin-Einnahme zu erfahren.

Die von uns empfohlenen Tabletten aus den USA, erfüllen dieses Kriterium selbstverständlich.

Preis

Wenn dir die Eigenschaften des Glycin-Präparats zusagen, kannst du einen Blick auf den Preis werfen. Die Qualitätsunterschiede bei Präparaten dieser Aminosäure sind in der Regel nicht sehr groß, insofern das Produkt in der EU hergestellt wurde. Daher sind auch keine großen Qualitätseinbußen bei günstigeren Produkten zu erwarten.

Man sollte allerdings darauf Acht geben, wie sich ein günstigerer Preis rechtfertigt. Wenn beispielsweise viele Zusatzstoffe enthalten sind, sollte man ggf. die Finger von dem Produkt lassen – auch wenn ein niedriger Preis verlockend wirkt.

Inhaltsstoffe

Beim Erwerb eines Glycin-Präparates sollte den Inhaltsstoffen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Vor allem für Menschen mit Unverträglichkeiten bzw. Allergien spielt das eine wichtige Rolle. Häufig wird in den Produktbeschreibungen ausgewiesen, ob diese für Allergiker geeignet sind.

Im Optimalfall enthält das Glycin -Produkt keine unerwünschten Zusätze wie bestimmte Trennmittel, Aromen, Stabilisatoren, Konservierungsstoffe oder Magnesiumstearat.

Häufig sind Trennmittel wie Rieselhilfen oder andere Trägerstoffe erforderlich, weil Pulver hygroskopische Eigenschaften besitzt. Substanzen mit hygroskopischen Eigenschaften neigen dazu viel Feuchtigkeit aus der Umgebungsatmosphäre aufzusaugen. Das ist der Grund für das häufige Verklumpen von Pulver.

Um das Verklumpen bei der Herstellung zu verhindern, wird auf diese Stoffe zurückgegriffen. Reis-Extrakt stellt hier die natürlichste Trennmittel-Alternative dar. Häufig wird aber auch das Polysaccharid Maltodextrin verwendet, um dem Verklumpen vorzubeugen. Diabetiker müssen sich allerdings keine Sorgen machen. Die verwendete Menge ist so gering, dass die Einnahme von Glycin-Kapseln oder dem Pulver keine Auswirkungen auf den Insulinspiegel hat.

Darüber hinaus sollten Menschen mit einer Laktoseintoleranz oder einer Glutenunverträglichkeit darauf achten, dass das Produkt frei von Gluten oder Laktose ist.

Um den Geschmack zu verbessern, enthalten manche Präparate Zuckerzusätze oder Zuckerersatzstoffe. Abhängig von den persönlichen Präferenzen, sollte auch dies berücksichtigt werden.

Reinheitsgrad

Beim Erwerb von Glycin-Präparaten, spielt der Reinheitsgrad der enthaltenen Wirkstoffe eine wichtige Rolle. Die in Deutschland oder der EU hergestellten Erzeugnisse weisen in der Regel eine sehr hohe Qualität bei hohem Reinheitsgrad auf.

Hierbei gilt: Umso reiner das im Produkt enthaltene Pulver, desto weniger muss der Organismus davon zu sich nehmen. Häufig kann sich das in einem höheren Preis äußern, weshalb man beim Kauf nicht zu geizig sein sollte.

Höhere Qualitätsstandards können weitere Vorteile mit sich bringen. Diese führen dazu, dass das Glycin-Produkt frei von Schwermetallen, Schimmelpilzen, E-Coli Bakterien, Salmonellen oder anderen belastenden Schadstoffen ist.

Nahrungsergänzungsmittel aus Deutschland oder der EU unterliegen speziellen Herstellungsstandards die eine hohe Qualität gewährleisten. Die Einhaltung dieser Standards wird herstellerseitig mit Zertifizierungen angegeben.

Wusstest du schon?

Über Glycin und Kollagen

Glycin ist die Haupt-Aminosäure im Kollagen. 30% dessen bestehen aus der nicht essenziellen Aminosäure. Kollagen wiederum ist das häufigste, im menschlichen Körper vorkommende Eiweiß. Es gibt vielen Körperteilen ihre Festigkeit. Besonders bekannt ist es, wegen der Verwendung in Anti-Aging Cremes.

Es verleiht aber nicht nur der Haut ihre Festigkeit, sondern auch den Knochen, Zähnen und Knorpeln. Außerdem wird das Bindegewebe durch das Eiweiß gefestigt. Damit der Körper genügend Kollagen produzieren kann, ist also eine ausreichende Glycin-Deckung von Bedeutung.

Fazit

Glycin ist zwar in vielen Lebensmitteln enthalten, bietet als Nahrungsergänzungsmittel aber einige potenzielle Vorteile. Es kann dabei helfen die Psyche zu stabilisieren, schützt vor Muskelschwund, verbessert den Schlaf, kann der Leber bei der Regeneration helfen und kann die Insulinresistenz verringern.

Es schützt außerdem das Herz vor dem Auftreten diverser Erkrankungen. Gleichzeitig hat die nicht-essenzielle Aminosäure keine bekannten Nebenwirkungen – auch bei extrem hohen Dosierungen. Es handelt sich also um ein sehr sicheres Nahrungsergänzungsmittel mit vielen potenziellen Vorteilen für die Gesundheit.

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