Kaum ein Protein spielt so eine zentrale Rolle für unsere Körperstruktur wie Kollagen. Vielen ist Kollagen bereits aus dem „Anti-Aging“ ein Begriff, wo es seit Jahren für eine jüngere und straffere Haut verwendet wird. Oft geschieht die Anwendung zwar äußerlich in Form von Cremes, jedoch bietet auch die Einnahme von Kollagen Pulver oder Kapseln gewisse Vorteile.

Wir haben uns den vielseitigen Wirkungsbereich genauer angeschaut und geben dir anhand aktueller Studien Auskunft darüber, wie Kollagen im Detail wirkt. Zudem zeigen wir dir die unterschiedlichen Einnahmeformen sowie ihre Vor- und Nachteile.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kollagen ist ein Strukturprotein
  • Essentiell für das Bindegewebe der Organe
  • Als Pulver-, Kapsel-, oder Tablettenpräparat, sowie als Drink erhältlich

Die besten Kollagen Produkte

Der beste Kollagen Drink

Sanhelios Beauty Kollagen

Der Kollagen Drink des Herstellers Sanhelios bietet im Bereich „Beauty Drink“ ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Mit einer angemessenen Dosierung von 2500 mg Kollagen pro Trinkfläschchen und zusätzlichen Inhaltsstoffen wie Vitamin C wird die Hautgesundheit optimal gefördert. Das Produkt sorgt für weniger Falten und mehr Hautfeuchtigkeit. Darüber hinaus lässt sich die Flüssigkeit aufgrund des leckeren Erdbeergeschmacks sehr angenehm über einen längeren Zeitraum einnehmen. Eine Packung enthält 30 Fläschchen, welche bei empfohlener Einnahme für einen Monat ausreichen.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt morgens täglich eine Trinkampulle zu trinken. Zudem wird empfohlen die Einnahme über zwei Monate aufrecht zu erhalten.

Inhaltsstoffe

Neben Kollagen ist Vitamin C, Biotin und Kupfer enthalten. Das Produkt ist Gluten- und Laktosefrei.

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Das beste Kollagen Pulver

WoldoHealth Kollagen Pulver

Das Kollagen Pulver des Herstellers WoldoHealth ist eines der meistverwendeten Kollagen Pulver auf dem Markt. Dies ist unter anderem auf den sehr günstigen Preis der 500 g Packung zurückzuführen. Die Verpackungsgröße eignet sich perfekt für Anfänger zum Herantasten. Das Pulver enthält Typ 1, Typ 2 und Typ 3 Kollagen, weshalb es vielen Teilen des Körpers zugutekommt. Weiterhin überzeigt das Pulver durch die nicht vorhandenen Zusatz- oder Süßstoffe. Bei empfohlener Einnahme reicht eine Packung für 1 – 2 Monate aus.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich 10 – 20 g des Pulvers in Shakes, Smoothies oder als Zusatz in Suppen oder Soßen zu verwenden.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält zu 100% Kollagen Pulver aus Rindern. Es sind keine weiteren Zusatzstoffe enthalten.

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Die besten Kollagen Kapseln

Vihado Kollagen + Hyaluronsäure

Der Hersteller Vihado bietet mit diesem Kapselpräparate einen Komplex aus Kollagen und Hyaluronsäure. Diese Kombination wird häufig verwendet da die Inhaltsstoffe gut zusammenarbeiten um die Hautgesundheit zu verbessern. Dabei sind pro Kapsel beide Substanzen in angemessenen Mengen enthalten. Bei empfohlener Einnahme reicht eine Kapseldose für knapp eineinhalb Monate aus.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich zwei Kapseln (1 morgens, 1 abends) unzerkaut mit ausreichend Wasser einzunehmen.

Inhaltsstoffe

Eine Kapsel enthält 67,4% Kollagenhydrolysat (900 mg), 16,5% Natriumhyaluronat (220 mg), sowie Hydroxypropylmethylcellulose als pflanzliche Kapselhülle.

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Die besten Kollagen Tabletten

Greenfood Kollagen Tabletten

Es handelt sich bei den Kollagentabletten des Herstellers Greenfood um eines der wenige Tablettenpräparate auf dem Markt. Wenn du Kollagen in Tablettenform einnehmen möchtest, so bist du mit diesem Produkt am besten bedient. Eine Tablette enthält 500 mg Kollagenhydrolysat und lediglich pflanzliche Cellulose als Bindemittel. Es sollte beachtet werden, dass die Dosierung im Vergleich zu Pulverpräparaten hier etwas geringer ausfällt. Bei empfohlener Einnahme reicht eine Tablettendose jedoch für 3 Monate aus.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich 2 Tabletten (á 500 mg) zusammen mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen.

Inhaltsstoffe

Eine Tablette enthält 500 mg Kollagenhydrolysat und pflanzliche Cellulose als Bindemittel.

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Was ist Kollagen?

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Als Kollagene (Collagene) werden Strukturproteine bezeichnet, die in unserem Körper maßgeblich zur Funktion Bindegewebes beitragen. Sie ermöglichen die Struktur der Haut, Haare, Knochen, Sehnen und Knorpel wie wir sie kennen. Vor allem die positiven Effekte auf die Haut sind der Grund dafür, dass kaum ein anderes Mittel so häufig für Anti-Aging eingesetzt wird.

Kollagen ist verantwortlich dafür, dass unsere Haut ihre Reißfestigkeit erhält und nicht an Spannkraft verliert. Doch schon mit Anfang 30 nimmt die natürliche Kollagenproduktion des Körpers Jahr für Jahr ab. Das ist auch der Grund, weshalb eine faltige und schlaffe Haut im hohen Alter keine Seltenheit ist.

Durch eine ausgewogene Ernährung und Hautpflege kann diesem Prozess aber etwas entgegengewirkt werden. Viele Vitamine und bestimmte Aminosäuren sind wichtig, damit der Körper die Kollagensynthese aufrechterhalten kann.

Darüber hinaus enthalten heutzutage viele kosmetische Produkte Kollagen. Vor allem in Cremes und Haarlotionen ist das Strukturprotein enthalten.

Zusammenfassung:

Kollagene sind Strukturproteine die Haut, Haaren, Knochen, Sehen und Knorpel als eine Art Stützgerüst dienen.

Kollagentypen

Kollagene werden in insgesamt 28 verschiedene Kollagentypen unterteilt. Diese unterscheiden sich primär hinsichtlich ihrer Struktur und den Körperregionen in denen sie zu finden sind.

Die meisten Kollagentypen setzen sich aus vielen Kollagenfibrillen zusammen. Diese sind geordnete Polymere, die zu gebündelten Kollagenfasern zusammengefasst werden.

Auf die wichtigsten Kollagentypen gehen wir in den kommenden Absätzen genauer ein.

Typ 1: Kollagen Typ 1 ist das bei Säugetieren am häufigsten vorkommende Kollagen. Es ist im Vergleich zu den anderen Typen relativ breit strukturiert und deshalb vor allem in den Knochen, Sehnen und inneren Organen, sowie in der Haut und den Zähnen zu finden.

Typ 2: Kollagen Typ 2 ist von der Strukturierung etwas dichter aufgebaut. Aufgrund dieser Tatsache ist es vorwiegend im Knorpelgewebe und den Bandscheiben vorzufinden. Darüber hinaus enthält der Glaskörper des Auges einen gewissen Anteil des Typ 2 Kollagens.

Typ 3: Kollagen Typ 3 bildet eine sehr feine Kollagenstruktur. Häufig kommt es im Gewebe gemeinsam mit Typ 1 Kollagen vor. Vor allem Gewebestrukturen die aufgrund ihrer Funktion eine gewisse Elastizität erfordern, beinhalten den Typ 3. Dazu zählen Haut, Lunge, Herz und Sehnen. Aber auch weniger elastische Körperteile wie Knochen oder Knorpel sind unter anderem aus diesen Kollagentyp aufgebaut.

Weitere Kollagentypen: Die Kollagentypen 4 – 28 unterscheiden sich vor allem in ihrer Fibrillenanordnung. Dies ist darauf zurückzuführen, dass viele Gewebearten im Körper eine bestimmte Gewebestruktur benötigen um zu funktionieren.

Kollagensynthese

Wie bereits erwähnt, kann der Körper Kollagen selbst herstellen. Um diesen Prozess zu ermöglichen, sind gewisse Bausteine nötig. Der bekannteste dieser Bausteine ist vermutlich Vitamin C.

Eine Unterversorgung des Vitamins kann zu der Krankheit Skorbut führen, welche besser als Seefahrerkrankheit bekannt ist. Bei einem entsprechenden Mangel kann der Körper nicht genügend Kollagen bilden. Die Folgen sind Hautprobleme, Haarausfall, Muskelschwund und Zahnverlust.

Den Namen Seefahrerkrankheit erhielt Skorbut, weil es bis in 19. Jahrhundert aufgrund der einseitigen Ernährung die häufigste Todesursache auf See war. Erst als Vitamin C haltige Lebensmittel wie Sauerkraut oder Zitronensaft verordnet wurden, bekam man die Krankheit in den Griff.

Darüber hinaus sind die drei Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin an der Bildung von Kollagenen beteiligt. Diese sind in der sogenannten Tripelhelix-Struktur angeordnet.

Vor allem tierische Lebensmittel wie Fleisch und Fisch enthalten relativ große Mengen der Aminosäuren. Eine Kombination dieser Nahrungsmittel mit Vitamin C unterstützt den Körper somit optimal bei der Kollagenbildung.

Zusammenfassung:

Die Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin, sowie Vitamin C sind maßgeblich an der körpereigenen Kollagenbildung beteiligt.

Gelatine, Kollagenhydrolysat, Hyaluronsäure und Elastin

Wer sich intensiv mit Kollagen auseinandersetzt, der wird kaum an diesen Begriffen vorbeikommen. Gerade Nahrungsergänzungsmittel enthalten neben Kollagenhydrolysat oft Hyaluronsäure oder Elastin. Wir zeigen dir was es mit diesen Stoffen auf sich hat und warum sie so gerne ergänzt werden.

Gelatine

Gelatine ist jedem von uns in irgendeiner Form schon einmal untergekommen. Sei es in Gummibären, Wurstwaren oder als Kapselhüllen. Es handelt sich dabei um Kollagen, welches aus durch ein Hydrolyseverfahren aus dem Bindegewebe verschiedener Tierarten gewonnen wird.

Die gewonnene Gelatine kann viel Wasser binden und wird zum Beispiel verwendet um Flüssigkeiten andicken zu lassen. Neben der Lebensmittelindustrie wird es daher auch in der Arzneizubereitung und Medizin eingesetzt.

Kollagenhydrolysat

Kollagenhydrolysat ähnelt vom Herstellungsprozess sehr der Gelatine. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass es enzymatisch hergestellt wird. Dadurch entstehen kleinere Fragmente des Kollagens, sogenannte Kollagenpeptide. Dies erleichtert dem Körper zudem die Aufnahmefähigkeit.

Am Ende des Herstellungsprozesses entsteht ein weißes Pulver, welches sich gut in Flüssigkeiten auflöst und deshalb gerne in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein Mehrfachzucker, welcher ebenfalls ein sehr wichtiger Bestandteil des Bindegewebes darstellt. Sie besitzt die besondere Eigenschaft sehr viel Wasser zu binden. Um genau zu sein, kann 1 Gramm bis zu 6 Liter Wasser binden.

In Verbindung mit Wasser dient Hyaluronsäure im Körper zum Beispiel als Schmiermittel für die Gelenke. Außerdem sorgt sie in der Haut für die Elastizität.

Elastin

Die Eigenschaften von Kollagen und Elastin ergänzen sich sehr gut. Genau wie Kollagen ist Elastin ein Strukturprotein und wie der Name schon sagt, ist es sehr elastisch. Es besitzt es gummiartige Fähigkeiten und begibt sich nach Verformung wieder in die Ausgangsposition zurück.

Besonders die Lunge, Haut und Blutgefäße sind auf diese Flexibilität des Bindegewebes angewiesen.

Kollagen – Wirkung

Die Funktion der Kollagene haben wir bereits kennengelernt. Kommen wir nun dazu, was eine Einnahme von Kollagen in Form eines Nahrungsergänzungsmittels oder über die Ernährung bewirken kann. Zudem werden wir uns im Verlauf dieses Beitrags anschauen, welche Lebensmittel die natürliche Kollagenproduktion anregen können.

Kollagen und die Haut

kollagen-haut

Die Haut ist das größte lebenswichtige Organ des Menschen. Sie schützt uns vor äußerlichen Einflüssen und stellt eine natürliche Schutzbarriere dar. Aufgrund dieser Tatsache ist die Haut ständig Belastungen ausgesetzt die sie strapazieren können. Eine gesunde Haut sorgt also nicht nur für besseres aussehen, sondern trägt zur allgemeinen Gesundheit bei.

Wie bereits erwähnt, spielt Kollagen für die Hautgesundheit eine große Rolle. Um genau zu sein, macht es sogar über 50% des Bindegewebes unserer Haut aus. Da die körpereigene Kollagenproduktion schon im relativ jungen Alter von Anfang 30 anfängt nachzulassen, nimmt auch die Hautqualität ständig ab.

Darüber hinaus kann durch bestimmte Faktoren wie Rauchen, Alkohol, eine ungesunde Ernährung oder mangelnder Schlaf die Kollagenproduktion hinzukommend gehemmt werden. Die Haut verliert dadurch zusätzlich an Straffheit.

Wenn Kollagen in Form eines Nahrungsergänzungsmittels eingenommen wird, kann dem altersbedingten nachlassen der Kollagenproduktion entgegengewirkt werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit bestimmte Kosmetikprodukte mit Kollagen auf der Haut anzuwenden. Dabei kann das Kollagen jedoch nicht tief genug in die Haut eindringen um den Verlust an körpereigener Kollagenproduktion zu kompensieren. Dennoch kann die äußerliche Anwendung die Hautfeuchtigkeit und Straffheit verbessern.

Dies bestätigten in der Vergangenheit auch unzählige Studien, welche die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von Kollagen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersuchten. Dabei verbesserte sich die Hautfeuchtigkeit, Elastizität und Dichte signifikant (1).

In vielen Nahrungsergänzungsmitteln sind zusätzlich zu den Kollagenpeptiden weitere Stoffe enthalten, welche die natürliche Kollagenproduktion des Körpers anregen (2). Vor allem Vitamin C ist häufig in entsprechenden Präparate enthalten, da es essentiell für die Kollagensynthese ist.

Zusammenfassung:

Viele Studien belegen, dass Kollagen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln positive Effekte auf die Hautfeuchtigkeit, -elastizität und –dichte besitzt. Auch zusätzlich enthaltene Wirkstoffe wie Vitamine können die körpereigene Kollagenproduktion anregen.

Kollagen kann bei Gelenk- und Knochenbeschwerden helfen

Unser kompletter Bewegungsablauf basiert auf Knochen, Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln. Dabei spielt jedes dieser Elemente eine endscheidende Rolle und arbeitet eng mit den anderen zusammen.

Neben einigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist auch Kollagen maßgeblich an der Funktion dieses Bewegungsablaufs beteiligt.

Mit zunehmendem Alter lässt also nicht nur die Straffheit der Haut nach, sondern auch die Stabilität der Knochen und Leistungsfähigkeit der Gelenke. Die Folgen können Osteoporose oder Arthrose sein.

Bei einer Osteoporose handelt es sich um eine Krankheit, die eine Abnahme der Knochendichte beschreibt. Sie wird auch als Knochenschwund bezeichnet und tritt vor allem im hohen Alter auf. Betroffene leiden unter einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche.

Eine Arthrose bezeichnet eine degenerative Gelenkerkrankung, welche auch Gelenkverschleiß genannt wird. Betroffene leiden oft an einer Fehlstellung der Gelenke oder Übergewicht, wodurch sich eine Überbelastung der Gelenke ergibt.

Auch in Bezug auf diese Erkrankungen wurde eine Kollagen Einnahme in Studien untersucht. Es zeigte sich, dass die Einnahme von täglich 10 g Kollagenhydrolysat die Schmerzen bei Patienten mit Knie- oder Hüftgelenksarthrose linderte. Darüber hinaus erwies es sich in Kombination mit Kalzium als sehr wirksam um den Knochenstoffwechsel anzuregen (3).

Zusammenfassung:

Kollagen sorgt für eine Linderung der Schmerzen bei Arthrosepatienten. Zudem kann es in Kombination mit Kalzium dafür sorgen, dass die Knochenstabilität verbessert wird.

Weitere Vorteile von Kollagen

Kollagen für Haare und Nägel

Wie bereits erwähnt, spielt Kollagen bei nahezu allen Gewebestrukturen eine Rolle. Auch die Haare fallen indirekt in den Wirkungsbereich von Kollagen. Es sorgt dafür, dass die Haarfolikel gestärkt werden.

Als Haarfolikel bezeichnet man die Strukturen, die eine Haarwurzel umgeben und somit für die Verankerung in der Kopfhaut sorgen. Kollagen sorgt also in diesem Fall für ein gestärktes Haar.

Zudem kann die Nagelwachstrumsrate gesteigert und die Häufigkeit von Nagelbrüchen durch Kollagen deutlich gesenkt werden.

Kollagen und die Muskeln

Auch die Muskeln bestehen zu einem kleinen Teil aus Kollagen. Genau wie in allen anderen Körperregionen sorgt es unter anderem für das aufrechterhalten der Muskelstruktur. Es wurde daher untersucht, wie sich eine Einnahme von Kollagen bei älteren Personen mit altersbedingtem Muskelschwund auswirkt.

Dabei bekamen die Probanden entweder 15 g Kollagenpeptide, Kieselsäure oder ein Placebo am Tag. Zudem wurde Widerstandstraining mit dem Ziel die Muskelmasse und Muskelkraft zu erhöhen ausgeführt (4).

Es zeigten sich signifikant höhere Werte der Muskelkraft und fettfreien Masse bei der Kollagengruppe im Vergleich zur Placebogruppe. Die Forscher vermuten, dass dies auf eine verbesserte Muskelproteinsynthese zurückzuführen ist.

Als Nahrungsergänzungsmittel zum Muskelaufbau kann Kollagen jedoch nicht betrachtet werden. Dazu sind die wissenschaftlichen Untersuchungen noch nicht ausreichend.

Kollagen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bestimmte Kollagentypen spielen eine Rolle bei der Struktur von Arterien und Blutgefäßen. Speziell die Qualität der Arterien hängt maßgeblich von genügend im Körper vorhandenem Kollagen ab. Diese Tatsache brachte Wissenschaftler dazu, zu untersuchen ob eine Einnahme von Kollagen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System besitzt.

Eine Studie konnte tatsächlich nachweisen, dass die Einnahme von 16 g Kollagen am Tag positive Auswirkungen auf die Arterien besitzt. Es ergab sich daraus eine Verringerung der Arterienversteifung (5).

Dennoch sind die Anzeichen insgesamt gering und es bedarf es noch weiteren Forschungen um diese Ergebnisse zu untermauern.

Kollagen – Nebenwirkungen

Sowohl in Form eines Nahrungsergänzungsmittels, als auch bei einer Aufnahme über die Ernährung gilt Kollagen als unbedenklich. Bei fast allen analysierten Studien gab es kaum bis keine Anzeichen auf Nebenwirkungen.

Da es jedoch kaum Nahrungsergänzungsmittel ohne jemals festgestellte Nebenwirkungen gibt, traten auch bei Kollagen in seltenen Fällen Übelkeit, Magendarm-Probleme oder Durchfall auf.

Diese Symptome gelten aber als reversibel. Das heißt, sie verschwinden nach dem Absetzen des jeweiligen Präparats.

Erwähnenswert ist die Tatsache, dass Kollagenpäparate häufig aus Tierprodukten hergestellt werden, weshalb sie für Veganer ungeeignet sind und Allergene enthalten können. Allergiker sollten daher immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen um allergische Reaktionen zu vermeiden.

Zusammenfassung:

Kollagen gilt als unbedenklich. Entsprechenden Präparate werden häufig aus Tierprodukten hergestellt, weshalb Allergiker und Veganer aufpassen sollten.

Kollagen – Dosierung und Einnahme

Kollagen kann dem Körper auf vielen verschiedenen Wegen zugeführt werden. Zum einen nimmst du vermutlich bereits jetzt eine gewisse Menge über deine tägliche Ernährung auf. Zum anderen gibt es die Möglichkeit Kollagen in Form von Pulver, Cremes, Kapseln, Tabletten oder sogar als Drink aufzunehmen. Doch dazu im Abschnitt „Darreichungsformen“ mehr.

Es gibt keine empfohlene Tagesdosis seitens bestimmter Institutionen wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) oder ähnlichem.

In den meisten Studien wurden Dosierungen im Bereich von 2 – 15 g verwendet. Dies kann als grober Richtwert dienen. Als Faustregel kann man jedoch sagen, dass die empfohlene Anwendungs- bzw. Einnahmeempfehlung des Herstellers immer eine gute Orientierung darstellt.

Wenn du ein spezielles Ziel wie die Verbesserung der Haut- oder Gelenkgesundheit verfolgst, so sollte die Dosierung in etwa 6 – 10 Gramm betragen. Andernfalls reicht es aus täglich 2 – 3 Gramm einzunehmen um die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Die Herstellerangaben sollten trotzdem immer beachtet werden.

Zusammenfassung:

Man kann Kollagen neben der natürlichen Ernährung über unterschiedlichen Ergänzungspräparate einnehmen. Die Dosierung sollte sich dabei im Bereich von 2 – 10 g bewegen. Die Herstellerempfehlungen sollten stets beachtet werden.

Kollagen – Lebensmittel

kollagen-lebensmittel

Kollagen ist genau wie beim Menschen auch im Bindegewebe von Tieren zu finden. Aus diesem Grund ist es unter anderem in Hühnerhaut, Rindfleisch, Schweinefleisch und Fisch enthalten.

Eine weitere gute Quelle für Kollagen ist Gelatine. Diese wird in vielen Lebensmitteln aufgrund einer andickenden Fähigkeit verwendet. Süßwaren wie Gummibären oder Wurstwaren enthalten daher eine relativ große Menge an Kollagen.

Das in Lebensmitteln enthaltene Kollagen wird vom Körper in die einzelnen Peptide aufgespalten. Da Nahrungsergänzungsmittel Kollagen in hydrolysierter Form enthalten, gilt es als effizienter. Der Grund dafür ist, dass das Kollagen aufbereitet ist, wodurch es wasserlöslich wird und dem Körper die Aufnahme erleichtert.

Neben Lebensmittel die Kollagen in Form von Gelatine enthalten, gibt es auch solche die durch das enthaltene Vitamin C oder Aminosäuren die körpereigene Kollagenproduktion anregen. Folgende Lebensmittel enthalten besonders viel Vitamin C:

Lebensmittel (100 g)

Vitamin C (mg)

Acerola Kirschen

1677

Hagebutten

1250

Sanddornbeeren

450

Paprika

139

Kiwis

71

Zitronen

53

Wie bereits erwähnt sind neben Vitamin C vor allem die drei Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin essentiell für die Bildung von Kollagen. Da Hydroxyprolin im Körper aus Prolin hergestellt wird, findest du in der folgenden Tabelle lediglich Lebensmittel mit einem hohen Glycin- und Prolingehalt:

Lebensmittel (100 g)

Gylcin (mg)

Prolin (mg)

Sojabohnen

1420

1820

Rindfleisch

1500

1170

Kochschinken

1480

1150

Forelle

1470

850

Schweinefleisch

950

1070

Gans

990

760

Zusammenfassung:

Eine Vitamin C reiche Ernährung sorgt in Kombination mit glycin- und prolinhaltigen Lebensmitteln für eine verbesserte Kollagenproduktion des Körpers.

Darreichungsformen

Kollagen Drink

Besonders eine Form der Einnahme wird immer beliebter: Kollagen zum Trinken. Immer mehr Hersteller haben sich auf die kleinen Trinkfläschchen spezialisiert. Neben Kollagen enthalten entsprechende Produkte häufig weitere Inhaltsstoffe, wie Vitamine oder Mineralstoffe, welche die Haut- und Haargesundheit zusätzlich verbessern sollen. Daher werden sie oft unter dem Namen „Beauty-Drink“ vertrieben.

Ein paar Beispiele für zusätzliche Inhaltsstoffe sind:

  • Hyaluronsäure
  • Elastin
  • Selen
  • Zink
  • Verschiedene B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Acerola Extrakt

Viele dieser Substanzen haben wir bereits im Beitrag erwähnt. Sie sorgen auf unterschiedlichen Ebenen dafür, dass das Bindegewebe optimal versorgt wird. Vor allem bewirken sie, dass die Haut gestrafft wird und Falten reduziert werden.

Ein großer Vorteil dieser Darreichungsform ist definitiv die sehr angenehme Einnahme. Oft besitzt die Flüssigkeit einen fruchtigen Geschmack, der einem die langfristige Einnahme erleichtert. Die Ampullen sind zudem vordosiert, weshalb keine aufwändige Zubereitung wie beispielsweise bei Pulverpräparaten von Nöten ist. Darüber hinaus können die kleinen Fläschchen überall mit hingenommen werden, weshalb sie auch für unterwegs geeignet sind.

Der Nachteil ist hingegen, dass entsprechende Produkte vergleichsweise sehr teuer sind. Eine Monatsration kostet in der Regel zwischen 30 und 60 Euro. Im Vergleich dazu kosteten Pulver- oder Kapselpräparate mit sehr ähnlichen Inhaltsstoffen nur knapp die Hälfte.

Nachfolgend findest du die Vor- und Nachteile von Kollagen in Flüssigform als Übersicht.

Vorteile kollagen-drink-vorteile

Nachteile kollagen-drink-nachteile

Simple und angenehme Einnahme

Relativ teuer

Bereits vordosiert

 

Für unterwegs geeignet

 

Kollagen Pulver

Kollagen Pulver wird meist als Kollagenhydrolysat vertrieben. Dieses ist geschmacksneutral und löst sich sehr gut in Flüssigkeiten auf. Darüber hinaus sind in entsprechenden Produkten meistens keine Zusatzstoffe enthalten. Sie gelten daher als besonders verträglich.

Pulver-Präparate besitzen in der Regel das beste Preis,- Leistungsverhältnis aller auf dem Markt erhältlichen Darreichungsformen. Zudem bietet Pulver die Möglichkeit, die Dosis komplett individuell anzupassen. Bei Kapseln ist dies nur eingeschränkt möglich. Meistens ist in der Verpackung eine Dosierhilfe enthalten. Sie sorgt dafür, dass die gewünschte Dosis leicht abzumessen ist.

Das Kollagenhydrolysat wird in fast allen Fällen aus dem Bindegewebe von Tieren gewonnen. Diese Tatsache macht die meisten Produkte für Veganer ungeeignet. Manche Hersteller werben jedoch mit veganem Kollagen. Hierbei sollte beachtet werden, dass kein reines Kollagen enthalten ist, sondern lediglich Vitamine und Mineralstoffe welche die körpereigene Kollagenproduktion anregen.

Ein großer Vorteil von Pulverpräparaten ist die Anwendungsvielfalt. Kollagen Pulver kann in Getränke mit beliebigem Geschmack eingerührt werden. Es besitzt zwar keinen Eigengeschmack, jedoch kann die Einnahme dadurch angenehmer gestaltet werden.

Außerdem bietet sich die Option das Pulver in Speisen einzurühren. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, weshalb Pulver eine sehr beliebte Darreichungsform ist.

In der folgenden Tabelle findest du die Vor- und Nachteile von Kollagen Pulver zusammengefasst.

Vorteile kollagen-pulver-vorteile

Nachteile kollagen-pulver-nachteile

Dosierung individuell anpassbar

Aufwendigere Zubereitung

Große Anwendungsvielfalt

 

Geschmacksneutral

 

Meistens keine Zusatzstoffe enthalten

 

Kollagen Kapseln

kollagen-kapseln

Kollagen Kapseln sind oft in Kombination mit anderen Substanzen wie Hyaluronsäure oder Elastin erhältlich. Diese besitzen ebenfalls positive Effekte auf die Hautgesundheit.

Die Stoffe werden entweder von einer pflanzlichen (Cellulose) oder tierischen (Gelatine) Kapselhülle umschlossen. Dies gewährleistet, dass die Hülle im Magen zersetzt wird und der Körper die Wirkstoffe aufnehmen kann.

Trotz einer pflanzlichen Kapselhülle sind Kollagenkapseln in der Regel nicht für Veganer geeignet, da sie Kollagenhydrolysat aus tierischen Quellen enthalten.

Kapseln bieten in der Regel die simpelste und einfachste Form einer Einnahme. Sie werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit geschluckt und sind komplett geschmacklos. Auch unterwegs ist die Einnahme von Kapseln einfacher, als dies bei anderen Darreichungsformen der Fall ist.

Die Dosierung kann bei Kapseln nicht individuell angepasst werden, da eine vordefinierte Menge enthalten ist. Dies ist bei Kollagen aber nicht als negativ zu bewerten, da die Dosierung sowieso in relativ großen Mengen erfolgt und nicht individuell angepasst werden muss.

Ein kleiner Nachteil von Kollagen Kapseln liegt darin, dass Menschen mit Schluckbeschwerden die Einnahme erschwert wird.

In der folgenden Übersicht beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Kollagen in Kapselform.

Vorteile kollagen-kapseln-vorteile

Nachteile kollagen-kapseln-nachteile

Simple Einnahme

Ungeeignet bei Schluckbeschwerden

Geschmacklos

 

Vordosiert

 

Für unterwegs geeignet

 

Kollagen Tabletten

Tabletten ähneln sehr den Kapseln, weshalb sie auch nahezu die gleichen Eigenschaften und Vorteile besitzen. Sie sind in der Regel auch im gleichen Preissegment angesiedelt.

Ähnlich wie Kapseln, enthalten Tabletten Kollagenhydrolysat in Reinform. Das sorgt für den höchstmöglichen Wirkungsgrad bei moderater Dosierung.

Normalerweise stellen Tabletten für Veganer eine gute Alternative dar. Der Grund dafür ist, dass für die Herstellung keine Gelatine verwendet wird. Die Gelatine zur Herstellung von Kapseln wird meist aus der Schlachtung von Schweinen oder Rindern gewonnen. Das Zellulosegeflecht besteht wiederum aus rein pflanzlichen Stoffen.

Leider fällt dieser Aspekt bei Kollagen Tabletten weg, da Kollagen aus tierischen Quellen stammt und somit nicht für Veganer geeignet ist.

Auch bei Kollagen Tabletten können Menschen mit Schluckbeschwerden Probleme bei der Einnahme haben.

Nachfolgend findest du die Vor- und Nachteile der Tabletten in unserer Übersicht.

Vorteile kollagen-tabletten-vorteile

Nachteile kollagen-tabletten-nachteile

Simple Einnahme

Ungeeignet bei Schluckbeschwerden

Geschmacklos

 

Vordosiert

 

Für unterwegs geeignet

 

Kollagen kaufen – darauf sollte man achten

Kollagen ist in vielen verschiedenen Formen erhältlich. Sowohl in Flüssig- und Pulver-, als auch Kapsel- und Tablettenprodukte sind auf dem Markt zu finden.

Je nach Darreichungsform, gibt es einige Dinge beim Kauf von Kollagen zu beachten. Wir haben Kriterien zusammengestellt die du unbedingt beachtet solltest.

Herkunftsland / Hersteller

Sowohl das Herkunftsland, als auch der Hersteller spielt eine große Rolle, wenn es um die Qualität des Produkts geht. Hersteller aus der EU unterliegen bestimmten Auflagen hinsichtlich der Herstellungsverfahren und Inhaltsstoffe. Dies ist bei Produzenten aus dem EU-Ausland nicht immer der Fall. Bei entsprechenden Produkten ist oft ungewiss, ob und welche Zusatzstoffe enthalten sind.

Zudem wird das Kollagen aus tierischen Produkten gewonnen. Hier ist zu beachten, dass sich auch Tierzuchtbetriebe in Europa an strengere Vorschriften halten müssen. Dies wirkt sich wiederum indirekt auf die Produktqualität aus.

Dosierung

Bei Kollagen ist die Spanne der angemessenen Dosierungen relativ groß. Sie beläuft sich auf 2 g – 10 g am Tag. Die Herstellerangaben geben individuell Auskunft darüber.

Je nachdem welche Dosierung man anstrebt, eignet sich eine Darreichungsform besser als die andere. Um beispielsweise 8 g Kollagenhydrolysat aufzunehmen, müssten relativ viele Kapseln oder Tabletten eingenommen werden. Für diesen Fall würde sich Pulver besser eignen. Es ist in großen Mengen zu recht geringen Preisen erhältlich und bietet die Möglichkeit sehr individuell zu dosieren.

Größere Verpackungen bieten bekanntermaßen ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis, weshalb das Pulver am besten in Mengen von 500 g – 1000 g erworben werden sollte.

Inhaltsstoffe

Beim Erwerb eines Kollagenpräparats sollte den Inhaltsstoffen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Vor allem für Menschen mit Unverträglichkeiten bzw. Allergien spielt das eine wichtige Rolle. Häufig wird in den Produktbeschreibungen ausgewiesen, ob diese für Allergiker geeignet sind.

Darüber hinaus sollten Menschen mit einer Laktoseintoleranz oder einer Glutenunverträglichkeit darauf achten, dass das Produkt frei von Gluten oder Laktose ist.

Auch übermäßige Zusatzstoffe können mitunter negative Auswirkungen haben, weshalb hierauf zusätzlich ein Auge geworfen werden sollte.

Da Kollagenprodukte aus tierischen Quellen stammen, sind sie zudem nicht für Veganer geeignet.

Reinheitsgrad

Beim Erwerb von Kollagen Produkten. spielt der Reinheitsgrad der enthaltenen Wirkstoffe eine wichtige Rolle. Die in Deutschland oder der EU hergestellten Erzeugnisse weisen in der Regel eine sehr hohe Qualität bei hohem Reinheitsgrad auf.

Höhere Qualitätsstandards führen dazu, dass das Produkt frei von Schwermetallen, Schimmelpilzen, E-Coli Bakterien, Salmonellen oder anderen belastenden Schadstoffen ist.

Nahrungsergänzungsmittel aus Deutschland oder der EU unterliegen speziellen Herstellungsstandards die eine hohe Qualität gewährleisten. Die Einhaltung dieser Standards wird herstellerseitig mit Zertifizierungen angegeben.

Eine der wichtigsten Zertifizierungen ist das GMP Siegel. GMP steht für „Good Manufacturing Practice“. Diese Zertifizierung umfasst mehrere Auflagen, die ein Hersteller erfüllen muss um das jeweilige Nahrungsergänzungsmittel herstellen zu dürfen.

Preis

Wenn du mit den restlichen Eigenschaften des Produkts zufrieden bist, kannst du einen Blick auf den Preis werfen. Während Kollagendrinks vergleichsweise sehr teuer sind, besitzen Pulver-, Kapsel- und Tablettenpräparate ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Ein durchschnittliches Produkt dieser Art kostet in der Regel knapp unter 20 € und reicht für 1 -2 Monate. Daraus ergeben sich in etwa monatliche Kosten von 10 €.

Sollte ein Produkt deutlich unter diesem Preis liegen, solltest du einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Oft sind viele Zusatzstoffe oder eine allgemein schlechte Qualität der Grund für den billigen Preis. An dieser Stelle solltest du nicht sparen, es geht schließlich um deine Gesundheit.

Wusstest du schon?

Einsatzgebiete von Gelatine

Gelatine wird weltweit etwa zu 63% in der Ernährung, 31% in der Pharmaindustrie und 6% auf technischen Gebieten oder ähnlichem eingesetzt. In Deutschland werden jährlich etwa 32.000 Tonnen Gelatine in Speisequalität hergestellt. Insgesamt werden jedoch ca. 60.000 Tonnen im Ernährungsbereich verwendet, weshalb über 25.000 Tonnen Gelatine importiert werden.

Fazit

Kaum ein Stoff ist so essentiell für die Funktion des Körpers wie Kollagen. Die insgesamt 28 verschiedenen Kollagentypen sind in nahezu jedem Bereich des Körpers vorzufinden. Sie sorgen beispielsweise für die Struktur der Knochen oder verleihen unserer Haut ihre Festigkeit.

In Form von Gelatine ist Kollagen in sehr vielen Lebensmitteln enthalten. Der aus dem Bindegewebe von Tieren gewonnene Stoff kann sehr viel Flüssigkeit binden und wird vor allem zum Andicken von Lebensmitteln verwendet.

Die hydrolisierte Form von Kollagen ist unter dem Namen Kollagenhydrolysat vorwiegend in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Entsprechende Produkte sind in Form von Pulver, Kapseln, Tabletten oder als Drink erhältlich.

Die Präparate sorgen nachgewiesenermaßen für ein besseres Hautbild und können sogar bei Gelenk- und Knochenbeschwerden hilfreich sein. Darüber hinaus besitzt Kollagen einen Einfluss auf Haare, Nägel, Muskeln und das gesamte Herz-Kreislauf-System.

Neben Kollagen sind oft weitere Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure oder Elastin enthalten, die ebenfalls positive Effekte auf die Haut besitzen und in Kombination synergetisch wirken.

Vitamin C sowie die Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin können die körpereigene Kollagenproduktion anregen. Aus diesem Grund sollte zusätzlich zu einer Nahrungsergänzung darauf geachtet werden, dass der Bedarf stets gedeckt wird.

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