Niedergeschlagenheit und Lethargie sind häufig Vorboten einer aufkeimenden Depression oder Symptome einer bereits bestehenden. Depressionen sind neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. In einer immer stärker werdenden Leistungsgesellschaft häufen sich derartige Erkrankungen.

Die regelmäßige Einnahme von Krillöl kann Abhilfe schaffen und die Gehirn- sowie Herzgesundheit unterstützen. In diesem Artikel zeigen wir dir studienbasiert, welche positiven Eigenschaften das Öl auf die Gesundheit haben kann und wie es Depressionen, Angstzustände, Gelenk- sowie Menstruationsschmerzen reduzieren kann.

Obendrein geben wir dir wichtige Hintergrundinformationen mit und zeigen dir welche Nebenwirkungen, Dosierungen sowie Kaufkriterien es zu beachten gilt. Viel Spaß beim Lesen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Krillöl wird aus garnelenartigen Meeresbewohnern (meist antarktischem Krill) extrahiert
  • Ökologisch nachhaltiges Nahrungsergänzungsmittel
  • Es kann bei Depression, Angstzuständen, Menstruationsbeschwerden, PMS (prämenstruellen Syndrom), Gelenkschmerzen, Arthritis sowie Entzündungen helfen.
  • Kann förderlich für Gehirn- und Herzgesundheit sein
  • Hat bei ordnungsgemäßer Dosierung keine Nebenwirkungen

Die besten Krillöl Produkte

Die besten Krillöl Kapseln

NKO Krillöl Kapseln in Apothekenqualität

Das Krillöl der Firma NKO ist das hochwertigste aller auf dem Markt erhältlichen Derivate. Das mehrfach ausgezeichnete Produkt wird in Texas (USA) hergestellt und in der EU verkapselt. Das in diesem Produkt enthaltene Astaxanthin ist verestert und erreicht somit eine viel höhere Bioverfügbarkeit als dies bei herkömmlichen Astaxanthin der Fall ist.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt 2 Kapseln täglich mit Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Inhaltsstoffe

Das Präparat enthält pro Tagesdosis eine Menge von 1000 mg Krillöl, was einer ungefähren Menge von 250 mg Omega-3 Fettsäuren (EPA 135 mg, DHA 60 mg)  entspricht. Außerdem ist geringfügig Vitamin E und Cholin beigefügt.

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Die besten Krillöl Kapseln hochdosiert

Vit4ever Krill Öl 1500

Das Krillöl der Firma Vit4ever ist eines der höchstdosierten Präparate auf dem Markt. Dieses Produkt mit hohen Reinheitsgrad wird in der EU hergestellt und verkapselt. Das in diesem Nahrungsergänzungsmittel enthaltene Öl wird aus der Antarktis gewonnen. Dort herrscht eine viel geringere Schadstoffbelastung als in anderen Gewässern. Das macht dieses Präparat besonders hochwertig.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt 3 Kapseln täglich, unzerkaut mit Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Inhaltsstoffe

Das Präparat enthält pro Tagesdosis eine Menge von 1500 mg Krillöl, was einer Menge von 483 mg Omega-3 Fettsäuren (EPA 297 mg, DHA 186 mg)  entspricht. Das Präparat ist laborgeprüft und enthält keine Schwermetalle oder andere belastenden Schadstoffe

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Was ist Krillöl?

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Krillöl besteht im Wesentlichen aus den gesundsheitsfördernden Omega-3 Fettsäuren Docosahexsäure (DHA) und Eicossapentaensäure (EPA) und ist dem Fischöl sehr ähnlich. Anders als Fischöl, wird das Superfood allerdings aus dem gleichnamigen Krill gewonnen. Bei Krill handelt es sich um garnelenartige Krebstiere der Gattung der Leuchtkrebese (Euphausiacea), welche in der Nahrungskette ziemlich weit unten einzugliedern sind.

Sie Sind Teil des Planktons (Organismen, ohne starke Eigenbewegung) und stehen vornehmlich bei Walen, Pinguinen und anderen Meerestieren auf dem Speiseplan. Der antarktische Krill stellt die bekannteste Krill-Art dar und kann auch in sehr tiefem Gewässer überleben.

Aufgrund seiner Position in der Nahrungskette hat Krill viel weniger Möglichkeiten mit Umweltgiften in Berührung zu kommen. Darüber hinaus gilt er, aufgrund seines großen Vorkommens, als ökologisch besonders nachhaltig. Hieraus resultieren zwei wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichem Fischöl.

Was Fisch- und Krillöl zu gesundheitlich sehr wertvollen Produkten macht, sind die enthaltenen Omega-3 Fettsäuren. Bei Omega-3 Fettsäuren handelt es sich um die gesündesten Fette, die der Mensch zu sich nehmen kann.

In vielen Studien wurden die positiven Eigenschaften dieser Fette auf die menschliche Gesundheit bestätigt (1, 2, 3, 4). Sie zählen darüber hinaus zu den essenziellen Fettsäuren und können somit vom Körper nicht selbst synthetisiert werden.

Zusammenfasssung:

Krillöl wird meistens aus antarktischen Krill gewonnen und besteht zu großen Teilen aus den Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA. Es gilt als sehr förderlich für die Gesundheit und ökologisch nachhaltig.

Krillöl – Wirkung

Die im Krillöl enthaltenen Omega-3 Fette haben in vielerlei Hinsicht eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Besonderheit bei diesem Superfood ist die Bindung der enthaltenen Fette an sogenannte Phospholipide.

Diese werden vom Körper benötigt um Zellmembranen aufzubauen und werden vom Körper besser absorbiert als die Omega-3 Fettsäuren in Fischöl, welche an sogenannten Triglyceriden gebunden sind. Omega-3 Fette haben eine entzündungshemmende Wirkung auf den Organismus.

Entzündungen treten im gesamten Körper sehr häufig auf und bleiben oft unbemerkt. Krillöl ist dazu in der Lage solche Entzündungsherde zu verringern und hat positive Auswirkungen auf Arthritis, Gelenkschmerzen, das Gehirn sowie das Herz.

Die Auswirkungen von Omega-3 Fetten auf das Gehirn sind oftmals Gegenstand diverser Diskussionen. Das Gehirn besteht zu einem großen Anteil aus Fettsäuren. Mangelt es hier daran, kann das zu Erinnerungslücken und Konzentrationsstörungen führen.

Krillöl kann durchaus die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen verbessern und den Informationsaustausch fördern. Was allerdings als nahezu gesichert gilt, sind die positiven Auswirkungen dieses Öls bei mentalen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen.

Im weiteren Verlauf wird das noch genauer beleuchtet.

Des Weiteren zeigt dieses Öl Beim prämensturellen Syndrom (PMS) ebenfalls positive Ergebnisse in diversen Studien. Dieses Syndrom steht im Zusammenhang mit körperlichen und emotionalen Beschwerden, welche vier bis 14 Tage vor dem Menstruationszyklus auftreten.

Zusammenfassung:

Krillöl wird vom Körper besonders gut aufgenommen und kann bei Erkrankungen wie Arthritis, Gelenkschmerzen und PMS (prämensturelles Syndrom) helfen sowie Entzündungen reduzieren. Darüber hinaus hat es positive Auswirkungen auf Herz und Gehirn sowie bei mentalen Erkrankungen.

Krillöl gegen Depressionen und Angststörungen

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Depressionen oder Angsterkrankungen sind schlimme Erkrankungen bei denen der Stoffwechsel des Gehirns beeinträchtigt ist. Für die Betroffenen entsteht ein unfassbarer Leidensdruck, der in Extremfällen das Leben sehr stark beeinträchtigt. Menschen ohne diese Erkrankungsmuster fällt es oftmals schwer zu verstehen, wie sich diese schweren Erkrankungen anfühlen.

Zu den typischen Symptomen einer Depression zählen:

  • Lethargie
  • Interessensverlust
  • Sexuelles Desinteresse
  • Traurigkeit

Eine Angsterkrankung ist typischerweise gekennzeichnet durch:

  • Starke, irrationale Nervosität
  • Häufiges Sorgen
  • Starke Angespanntheit

Die Liste der Symptome ist nicht vollständig und meistens viel weitreichender. Sie charakterisiert die Erkrankungen nur über typische Symptombilder. Beide Erkrankungen können auch gleichzeitig auftreten.

Wie bereits erwähnt, enthält Krillöl hauptsächlich Omega-3 Fettsäuren. Einige Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiger Konsum von Omega-3 Fetten die Chance am Ausbruch einer dieser Erkrankungen reduziert (5, 6).

Bei Bereits ausgebrochener Depression oder Angsterkrankung, verbessern sich sogar die Symptome bei einer regelmäßigen Einnahme dieser Fette (7, 8, 9).

Eine der Omega-3 Fettsäuren in Krillöl ist EPA. In einer Studie wirkte EPA sogar genauso so gut gegen Depression wie das bei herkömmlichen Antidepressiva der Fall ist (10).

Zusammenfassung:

Die im Krillöl enthaltenen Omega-3 Fettsäuren können Depressionen und Angstzustände lindern und erfolgreich bekämpfen. Besonders EPA erzielt gute Ergebnisse.

Krillöl gegen Entzündungen

Die im Krillöl enthaltenen Omega-3 Fettsäuren haben nachweislich eine entzündungshemmende Funktion im Körper (11). Durch die hohe Bioverfügbarkeit des Superfoods, ist es dabei sogar noch effektiver als andere Omega-3 Quellen aus dem Meer.

Außerdem ist in Krillöl Astaxanthin enthalten. Astaxanthin ist ein rosa- oranges Pigment, welches antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen besitzt (11). Einige Studien haben sich der Frage gewidmet, welche Auswirkungen das Öl auf Entzündungsherde im menschlichen Körper hat. Diese haben wir zusammengesucht und wollen sie ein wenig beleuchten.

In einer in vitro-Studie (im Reagenzglas) konnte festgestellt werden, dass das Superfood die Produktion von entzündungsauslösenden Molekülen hemmt. Zusätzlich wurden schädliche Bakterien in die Darmzellen vom Menschen eingeführt (11).

Eine weitere Studie an 25 Personen konnte die höhere Bioverfügbarkeit von Krillöl gegenüber Fischöl unterstreichen. Bei dieser Studie wurde der einen Gruppe Probanden täglich 1000 mg Krillöl gegeben, der anderen täglich 2000 mg Fischöl.

Beide Gruppen litten an leicht erhöhten Blutfettwerten, welche in Verbindung mit entzündlichen Reaktionen stehen. Bei der Krill-Gruppe konnte eine stärkere Verbesserung der Entzündungsmarker festgestellt werden, als dies bei der Fischöl-Gruppe der Fall war (12).

Auch bei chronischen Entzündungen kann das Öl helfen. In einer Studie hierzu wurden 90 Personen mit chronischer Entzündung täglich 300 mg Krillöl verabreicht. Nach einem Monat konnte eine Reduzierung der Entzündungsmarker von 30% verzeichnet werden (13).

Zusammenfassung:

Studien zeigen, dass Krillöl und das darin enthaltene Antioxidans Astaxanthin positive Auswirkungen auf entzündliche Prozesse im menschlichen Körper haben.

Krillöl gegen Arthritis und Gelenkschmerzen

Durch die entzündungshemmende Wirkung von Krillöl, kann es auch bei Arthritis und Gelenkschmerzen helfen. Solche Beschwerden sind meistens auf Entzündungsprozesse zurückzuführen.

In einer Studie konnte festgestellt werden, dass das Öl Steifheit, Funktionsbeeinträchtigung sowie Schmerzen bei Patienten mit Osteoarthritis und Rheuma reduzieren kann. Die Reduzierung ist evtl. auf das Zurückgehen einiger Entzündungsmarker im Blut zurückzuführen (13).

Auch bei Gelenkschmerzen kann das Nahrungsergänzungsmittel gute Ergebnisse erzielen. In einer Studie mit 50 Teilnehmern wurde untersucht, wie eine regelmäßige Einnahme des Superfoods sich auf die Gelenkschmerzen und den Bewegungsumfang auswirkt.

Nach einem Einnahmezeitraum von 30 Tagen konnten signifikant reduzierte Gelenkschmerzen im Schlaf sowie stehend verzeichnet werden. Der Bewegungsumfang der Probanden konnte ebenfalls signifikant erhöht werden (14).

Eine weitere Studie beleuchtete die Entwicklung von Arthritis bei Mäusen während der Einnahme des Öls. Während der Einnahme hatten die Mäuse bessere Arthritiswerte, eine geringere Anzahl an Entzündungszellen sowie weniger Schwellungen in den Gelenkbereichen (15).

Zusammenfassung:

Studien zeigen, dass Krillöl Gelenkschmerzen und Beschwerden in Verbindung mit Arthritis reduzieren kann. Damit geht auch eine verbesserte Mobilität einher.

Krillöl bei prämenstruellem Syndrom(PMS) und Menstruation

Das prämenstruelle Syndrom beschreibt körperliche und emotionale Probleme im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus. In der Regel tritt dieses Syndrom in einem Zeitraum von vier bis 14 Tagen vor der Menstruation ein. PMS ist relativ häufig. Im Durchschnitt leidet ca. jede zehnte Frau an dieser Erkrankung.

Omega-3 Fettsäuren sind dazu in der Lage die Schmerzen während der Regel zu verringern und die Symptome von PMS zu reduzieren. Derartige Fette wie sie auch in Krillöl enthalten sind, können die Schmerzen während der Regel sogar soweit reduzieren, sodass keine Schmerzmedikation mehr benötigt wird oder sie reduziert werden kann. (16, 17, 18, 19, 20)

Einige Studien haben den Unterschied zwischen der Wirkung von Krillöl und Fischöl bei einer Einnahme während der Menstruation untersucht. Beide Nahrungsergänzungsmittel reduzieren PMS Symptome zwar signifikant. Die Gruppe die das Superfood einnahm, konnte aber auf mehr Schmerzmittel verzichten (21).

Zusammenfassung:

Omega-3 Fettsäuren reduzieren die Symptome von PMS und die Schmerzen bei der Menstruation. Krillöl reduziert Symptome gleichermaßen wie Fischöl, kann aber die Schmerzintensität während der Menstruation stärker mindern.

Krillöl – Auswirkungen auf Blutfettwerte und Herz

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Krillöl hat ebenfalls positive Auswirkungen auf die Blutfettwerte und das Herz. Erhöhte Blutfettwerte sind sehr gefährlich für die Gesundheit des kardiovaskulären Systems. DHA und EPA sind dazu in der Lage Blutfette zu senken und gelten daher als besonders gesundheitsförderlich für das Herz (2).

Verschiedenste Untersuchungen konnten nachweisen, dass das Öl auf diverse Blutfettwerte senkend wirkt. Unter anderem führt es zu einer Senkung des Triglycerids im Blutserum. Triglycerid ist für den Körper als Energiespeicher sehr wichtig.

Ein erhöhter Wert dieses Blutfettes hängt allerdings mit einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose zusammen (Gefäßverkalkung). Ein Wert im Normbereich stellt keine Probleme dahingehend dar. Des Weiteren hatte Krillöl auch auf andere Blutfettwerte senkende Eigenschaften (2, 22, 23, 24, 25).

Einer der im Blut enthaltenen Fette ist Cholesterin. Abhängig von der Dichte dieses Blutfettes, wird es in verschiedene Kategorien unterteilt. HDL-Cholesterin (High-Densitiy-Lipoproteine) wird wegen seines geringen Lipid-Anteils häufig als „gutes“ Cholesterin bezeichnet. LDL-Cholesterin wiederum als das „Schlechte“. Es hat, im Gegensatz zum HDL-Cholesterin, einen hohen Lipid-Anteil.

Nach einer Untersuchung von sieben Studien konnte festgestellt werden, dass Krillöl LDL-Cholesterin sowie Triglyzeride senken kann und gleichzeitig HDL-Cholesterin erhöht (25). Dies hat positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit.

In einer weiteren Studie konnte festgestellt werden, dass das Öl die funktionelle Auskleidung der Blutgefäße verbessert und die Insulinresistenz merklich erhöht (26).

Zusammenfassung:

Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Krillöl diverse Blutfettwerte senken kann und dabei sich positiv auf das HDL-Cholesterin auswirken kann. Daraus resultiert ein geringeres Risiko für Arteriosklerose und eine verbesserte Herzgesundheit. Außerdem erhöht es die Insulinresistenz und verbessert die Auskleidung der Blutgefäße.

Krillöl – Nebenwirkungen

Bei einer ordnungsgemäßen Einnahme von Krillöl sind allgemein keine Nebenwirkungen bekannt. Täglich können bis zu 5 g des Superfoods ohne Probleme zu sich genommen werden. Das unterstützen auch diverse Studien. Bei dieser Einnahmemenge konnten gegenüber der Placebogruppe keine signifikanten Unterschiede in der Verträglichkeit festgestellt werden.

Bei Fischölkapseln ist häufiges Auftstoßen in Verbindung mit einem fischigen Geschmack sehr verbreitet. Das ist bei Krillöl Kapseln nicht der Fall. Da das Öl allerdings aus garnelenartigen Meeresbewohnern gewonnen wird, müssen Allergiker mit Krustentierunverträglichkeit bei der Einnahme Vorsicht walten lassen.

In der Praxis sind diesbezüglich allerdings keine Fälle von starker allergischer Reaktion bekannt. Nichtsdestotrotz sollte eine geringe Initialdosis gewählt werden, um eine Unverträglichkeit gänzlich auszuschließen.

Das Nahrungsergänzungsmittel kann darüber hinaus das Blut geringfügig verdünnen. Menschen, die ohnehin schon Blutverdünner zu sich nehmen, sollten die zusätzliche Einnahme vorher mit ihrem Arzt abstimmen. In der Regel sollte dadurch allerdings kein Problem entstehen.

Zusammenfassung:

Studien haben gezeigt, dass Krillöl bei ordnungsgemäßem Gebrauch bis 5 g täglich nahezu keine Nebenwirkungen hat. Es kann bei Krustentierunverträglichkeit zu unangenehmen Reaktionen kommen und verdünnt das Blut geringfügig. Daher sollte bei der gleichzeitigen Einnahme mit blutverdünnenden Medikamenten, Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

Krillöl – Dosierung

Zu Beginn der Einnahme fällt die Dosierung von Krillöl ein wenig höher aus. Man beginnt mit einer täglichen Dosis von ca. 2-4 Kapseln a 500 mg pro Kapsel. Diese Einnahmeroutine sollte für gewöhnlich mindestens 2 Wochen beibehalten werden.

Anschließend kann man die Dosierung des Superfoods auf eine tägliche Dosis von ca. 500 – 1000 mg Krillöl reduzieren. Das ist vollkommen ausreichend um von den positiven Effekten des Nahrungsergänzungsmittels zu profitieren.

Die tägliche Dosierung ist auch von dem Reinheitsgrad des Präparates und den EPA- sowie DHA-Anteilen in den Omega-3 Fettsäuren abhängig. Im Durchschnitt wird für sporttreibende Menschen eine Zufuhr von 300 mg DHA und EPA pro Tag empfohlen. Das entspricht ungefähr der Einnahme zweier Kapseln.

Abhängig vom Grund der Einnahme und der persönlichen Situation, kann auch problemlos eine höhere Dosierung bis 5 g täglich gewählt werden. Wenn man sich bei dieser Einnahmemenge wohler fühlt, stellt das überhaupt kein Problem dar.

Die Einnahme kann auf leeren Magen zu Unwohlsein führen. Daher sollten die Kapseln vorzugsweise nach dem Frühstück oder anderen Mahlzeiten zu sich genommen werden.

Zusammenfassung:

Vorzugweise nach Mahlzeiten einzunehmen, sollte, in einer Initialphase von mindestens 2 Wochen, die tägliche Dosierung ca. 2 g Krillöl betragen. Anschließend kann diese auf 1 g täglich reduziert werden, kann aber auch langfristig beibehalten werden. Es wird eine tägliche Einnahme von 300 mg DHA und EPA empfohlen.

Darreichungsformen

Krillöl ist auf dem Markt ausschließlich in Kapseln erhältlich. Das liegt vor allem daran, dass es sich bei dem Präparat um eine ölige Substanz mit fischigem Geschmack handelt. Es ist selbstverständlich möglich Krill selbst zu verzehren. Am häufigsten wird Öl aus dem antarktischen Krill gewonnen.

In den Kapseln ist die Konzentration des Öls allerdings viel höher als im eigentlichen Lebensmittel. Man müsste sehr viel dieser garnelenartigen Meeresbewohner verzehren, um dieselbe Menge Krillöl aufzunehmen.

Krillöl Kapseln

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Kaufst du Krillöl in Kapseln, so erhältst du das Nahrungsergänzungsmittel in Reinform. Die Hülle der Kapseln besteht meistens aus einem Zellulosegeflecht oder Gelatine. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Kapseln sich im Magen zersetzen und der Körper die Wirkstoffe des Öls aufnehmen kann.

Häufig werden den Kapseln noch andere Zusatzstoffe beigemischt. In hochwertigen Kapselpräparaten wird auf diesen Zusatz verzichtet. Hier ist ausschließlich das reine Krillöl enthalten.

Der Mundraum kommt bei dieser Einnahmemethode mit dem Öl nicht in Kontakt, wodurch einem der evtl. gewöhnungsbedürftige Geschmack erspart bleibt. Eine kontinuierliche Einnahme wird dadurch vereinfacht.

Auch unterwegs ist die Einnahme von Kapseln einfach. Es handelt sich dementsprechend um eine sehr pflegeleichte Methode der Einnahme. Die Dosierung ist bei Kapselpräparaten ohne großen Aufwand anpassbar. Das ist allerdings immer nur in fixen Abständen möglich.

Falls erwünscht, sollte beim Kauf von Krillöl-Kapseln darauf geachtet werden, dass diese laborgeprüft und gegebenenfalls glutenfrei sind.

Krillöl Kaufen – was ist zu beachten?

Für den privaten Nutzen und der Anwendung beim Menschen, kann Krillöl ganz einfach überall online erworben werden. Auf dem Markt ist das Superfood in der Regel ausschließlich in Kapseln erhältlich. Krillöl-Kapseln eignen sich besonders bei einem geschmacksneutralen Einnahmewunsch und individuellen Dosierungsgrößen.

Die Kapseln haben eine rote Färbung, welche durch das darin enthaltene Öl entsteht. Sie stellen eine sehr gute Alternative dar, sollte man nicht täglich Fisch oder andere Omega-3 Fettsäurelieferanten in ausreichendem Maße zu sich nehmen. Beim Kauf von Kapseln gibt es einige Dinge zu beachten. Wir haben die wichtigsten für dich aufgeführt-

Dinge, die es beim Kauf von Krillöl zu beachten gilt:

Herkunft des Krillöls

Eine entscheidende Rolle spielt das Herkunftsland. Krillöl, welches nicht aus dem Deutschen Raum oder der EU stammt, unterliegt auch nicht dessen Zulassungsstandards. Bei so einem Kauf ist ungewiss wie rein das Produkt ist und welche Dosierungen das Präparat enthält.

Hier sollte Vorsicht geboten sein. Häufig sind Präparate aus dem Ausland höher dosiert. In einigen Fällen sind dem Öl auch unerwünschte Zusatzstoffe und Trennmittel beigemengt.

Dosierungsangaben

Um keine unerwünschten Nebenwirkungen durch die Einnahme von Krillöl zu erfahren, ist die Angabe von empfohlenen Dosierungen auf der Verpackung wichtig. In Deutschland sind Hersteller von Pharma-Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln dazu verpflichtet diese Angabe zu tätigen.

Beziehst du dein Öl also aus Deutschland, ist hier nichts zu befürchten. Die vom Hersteller angegeben Dosierungsempfehlungen sollten unbedingt eingehalten werden, um keine Nebenwirkungen durch die Krillöl-Einnahme zu erfahren.

Ökologische Nachhaltigkeit und Fangtechnik

Mit ungefähr 500 Millionen Tonnen Gewicht, stellt Krill eine der größten Biomassen der Welt dar. Jährlich wird ungefähr 1% dieser Masse für die Weiterverarbeitung zu Öl verwendet. Eine Überfischung ist nahezu unmöglich.

Dennoch sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass der Krill mit der patentierten ECO-Harvesting-Fangtechnik eingefangen wird. Diese sorgt dafür, dass sich die Beifänge auf nahezu Null reduzieren.

Ist Krillöl schädlich?

Die Frage ob Krillöl schädlich ist, kann relativ kurz mit einem klaren Nein beantwortet werden. Das Öl besteht hauptsächlich aus gesunden Omega-3 Fetten. Hierbei handelt es sich um die gesündesten Fette, die man zu sich nehmen kann. Das aus den antarktischen Krill gewonnen Öl, ist ein hervorragender Lieferant dieser Fette.

Es enthält hohe Anteile von EPA und DHA, welche regelmäßig in den Speiseplan integriert werden sollten. Krillöl erleichtert es ungemein den Tagesbedarf dieser Fette zu decken. Bis zu einer Dosis von 5 g täglich ist das Öl absolut ungefährlich und hat keine Nebenwirkungen.

Bei einer eventuellen Allergie gegenüber Krustentieren sollte man vorsichtig sein und die Verträglichkeit mit einer geringen Dosis testen. Kurzum: Krillöl ist weit entfernt davon schädlich zu sein. Es ist absolut förderlich für die Gesundheit und hilft den täglichen Bedarf an Omega-3 Fettsäuren einfach zu decken.

Krillöl oder Fischöl?

Beim Kauf von Omega-3 Fettsäuren stolpert man unweigerlich über die Frage, ob man Fischöl oder Krillöl als Nahrungsergänzungsmittel wählen sollte. Beide Öle enthalten die Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA.

Vieles deutet allerdings darauf hin, dass die Bioverfügbarkeit der Fette im Krillöl deutlich höher ist. Sie können also vom menschlichen Körper leichter verwertet werden. Das liegt daran, dass die Omega-3 Fettsäuren in Fischöl in Form von sogenannten Triglyceriden gespeichert werden. Dabei wird die Aufnahmefähigkeit verringert (27).

Im Krillöl hingegen werden die Omega-3 Fettsäuren in Form von sogenannten Phospholipiden vorgefunden. Sie binden sich an diese Moleküle. Man geht davon aus, dass Phospholipide leichter in den Blutkreislauf aufgenommen werden können (27, 28).

In einigen Studien wurde untersucht, welches der Nahrungsergänzungsmittel, den Omega-3 Fettsäuren-Spiegel deutlicher erhöhen kann. Krillöl konnte dabei deutliche bessere Ergebnisse erzielen. Man geht davon, dass dies an den unterschiedlichen Omega-3 Fetten liegt (29).

Im Nachfolgenden haben wir die Vorteil und Nachteile gegenüber Fischöl aufgeführt:

Vorteile

Nachteile

Ökologisch nachhaltig

Evtl. etwas höherpreisiger

Kein Fischgeschmack

 
Höhere Bioverfügbarkeit

 

Wusstest du schon?

Über die Herzgesundheit der Inuit

Schon 1944 hat Dr. Hugh Sinclair feststellen können, dass die in Kanada lebenden Inuit, weniger häufig an Herz-Kreislauf Erkrankungen litten. Sinclair war britischer Biochemiker und vermutete, dass diese Erkenntnis mit der fischreichen Ernährung zusammenhängen müsse.

Zur damaligen Zeit bestand die Nahrung der Inuit aus sehr fettreichen Mahlzeiten und wenig Obst und Gemüse. Es schien sehr paradox, dass Menschen mit geringem Ernährungsanteil an Gemüse und Obst seltener kardiovaskuläre Erkrankungen als die Normalbevölkerung haben. Daher der Schluss auf die fischreiche Ernährung.

Im Jahre 1970 wurde diese Feststellung näher untersucht. Heutzutage ist es bekannt, dass die Omega-3 Fettsäuren der Grund für diese Herzresistenz gegenüber Krankheiten war. Sie wirken sich nicht nur positiv auf die Herzgefäße und Arterien aus, Omega-3 Fettsäuren haben auch noch weitere Vorteile für die Gesundheit.

Wie wir gelernt haben, senken sie „schlechtes“ Cholesterin und erhöhen das „gute“ Cholesterin. Obendrein verringern sie auch die Intensität auftretender Entzündungen.

All das sind die Gründe für das geringe Risiko von Herzerkrankungen bei den Inuit.

Fazit

Eine Einnahme mit Krillöl hat viele gesundheitliche Vorteile für den Menschen. Die im Öl enthaltenen Omega-3 Fettsäuren verbessern viele gesundheitliche Aspekte und beugen effektiv Krankheiten vor.

Es verringert merklich Entzündungsmarker im Blut. Das Öl wirkt also entzündungshemmend, wodurch sich Schmerzen verringern, die aufgrund von Entzündungen auftreten. So hilft das Öl bei Arthritis und anderen Gelenkschmerzen.

Es wirkt sich außerdem positiv auf die Blutfettwerte aus. Dabei wird „schlechtes“ Cholesterin gesenkt und „gutes“ Cholesterin (HDL) erhöht. Die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden somit reduziert.

Auch für Frauen ist das Superfood äußerst interessant, da es Regelschmerzen reduzieren kann und Symptome eines prämenstruellen Syndroms signifikant reduzieren kann. Zu guter Letzt kann Krillöl auch Depressionen und Angstzustände verringern und bekämpfen.

Man kann festhalten: Es handelt sich hierbei um ein bemerkenswertes Nahrungsergänzungsmittel, welches ökologisch nachhaltig, mit wahrscheinlich höherer Bioverfügbarkeit als Fischöl, sehr viele positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat.

Der tägliche Bedarf an Omega-3 Fettsäuren kann mit dem täglichen Verzehr von Fisch gedeckt werden. Sollte kein täglicher Verzehr von Fisch erfolgen, so ist dieses Nahrungsergänzungsmittel absolut für die regelmäßige Einnahme zu empfehlen.

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