Mineralstoffe und Spurenelemente

In dieser Rubrik erfährst du alles zu Mineralstoffen und Spurenelementen sowie ausführliche Hintergrundinformationen. Zusätzlich erfährst du das beste Produkt aus der jeweiligen Kategorie von unseren Experten.

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Alle 25 Mineralstoffe und Spurenelemente

Als du das erste Mal von einem Eisenmangel hörtest, dachtest du man könne diesen durch das Lecken an einer Eisenstange beheben?

Grundsätzlich fragst du dich: wie viele Metalle haben wir eigentlich im Körper? Unsere Experten erhellen das dunkle Zimmer der Unwissenheit und liefern die Antworten! Wir zeigen dir wie man einen Mangel erkennt, was genau Mineralstoffe und Spurenelemente überhaupt sind und welche Funktion diese in unserem komplexen Organismus einnehmen. Viel Spaß beim Wälzen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Mineralstoffe sind anorganische Stoffe, die der Körper in geringen Mengen für viele verschiedene Funktionen benötigt
  • Mineralstoffe sind essenziell für die Bildung von Knochen und Zähnen
  • Mineralstoffe sind essenziell für ein gesundes Nervensystem
  • Der Körper benötigt verschiedene Mengen an Mineralstoffen abhängig von Alter, Geschlecht und allgemeinem körperlichen Zustand

Was sind Mineralstoffe und Spurenelemente?

Mineralstoffe sind anorganische Substanzen, die der Körper in geringen Mengen für eine Vielzahl von Funktionen benötigt. Dazu gehören beispielsweise die Bildung von Knochen und Zähnen und die korrekte Funktionalität des Nervensystems. Mineralstoffe sind darüber hinaus essenzieller Bestandteil von allen Körperflüssigkeiten und Gewebestrukturen.

Mineralstoffe und Spurenelemente werden in Milligramm oder Mikrogramm Bereichen gemessen.

Manche Mineralstoffe werden in größeren Mengen benötigt als andere. Hierzu zählen Beispielsweise Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlorid.

Eisen, Zink, Jod, Fluorid, Selen und Kupfer hingegen werden in kleineren Mengen benötigt. Diese Mineralstoffe werden häufig auch als Spurenelemente bezeichnet. Ungeachtet der Tatsache, dass diese Spurenelemente in geringerer Menge benötigt werden, sind sie dennoch nicht minder wichtig als andere Mineralstoffe.

Mineralstoffe eignen sich sehr gut um als Nahrungsergänzung zugeführt zu werden. Mängel in diesem Bereich treten durchaus häufiger auf. Insbesondere bei Diäten oder einseitiger Ernährung.

Häufiger Mineralstoff- und Spurenelemente Mangel in der Bevölkerung

mineralstoffe-und-spurenelementeIn Großbritannien haben nationale Ernährungsumfragen und Forschungen ergeben, dass bei einigen Sub-Gruppen die Aufnahme verschiedener Mineralstoffe und Spurenelemente zu niedrig ausfällt und sie an einem Mineralstoff- und/oder Spurenelemente Mangel leiden. So ist aufgefallen, dass es bei den Männern häufig an Zink, Magnesium und Kalium mangelt. Wo hingegen Frauen häufig an einem Eisen-, Kalzium-, Kupfer-, und/oder Jodmangel leiden.

Diese Fakten lassen sich ebenfalls auf den deutschsprachigen Raum übertragen, da sich die Ernährungsformen und Lebensgewohnheiten dieser beiden westlichen Staaten nur marginal unterscheiden. Bei jeder Form von Mineralstoff- und Spurenelemente Mangel ist Vorsicht geboten. Ein solcher Mangel ist langfristig sehr risikoreich für die Gesundheit.

Ein beginnender Mineralstoff- und Spurenelemente Mangel kann bis zu einem bestimmten Grad symptomfrei ablaufen. Treten allerdings erste Symptome auf, wurde meistens schon ein bestimmter Grad an Schaden verursacht. Den Mangel anschließend durch Nahrungsergänzungsmittel zu beheben nimmt dann einige Zeit in Anspruch. Auch hier gilt wie so oft: Vorsicht vor Nachsicht walten lassen!

Welche Mineralstoffe gibt es?

Kalzium

Kalzium ist das am häufigsten vorkommende Mineral im menschlichen Körper und ist essenziell für eine Vielzahl an Vitalfunktionen. Es wird benötigt um Knochen und Zähne zu bilden und zu reparieren. Darüber hinaus spielt Kalzium eine tragende Rolle bei der Intrazellulären Übertragung von Signalen, um den Stoffwechsel zu regulieren, Muskeln kontrahieren zu lassen (einschließlich dem Herzen) und der Blutgerinnung.

Darüber hinaus hilft eine adäquate Zufuhr an Kalzium den Blutdruck zu senken und schützt vor Dickdarmkrebs.

Die menschlichen Knochen enthalten mit einer Menge von einem Kilogramm über 99% des gesamten Kalziums im Körper.

Kalziummangel

Ein Kalziummangel verursacht zunächst keine Symptome. Bei Verstärkung des Kalziummangels kann es zu einem Kribbelgefühl im Mundbereich und an Händen und Füßen kommen. Außerdem kann ein Kalziummangel zu Depressionen und Angstzuständen führen. Ein typisches Zeichen eines weit fortgeschrittenen Kalziummangels ist die sogenannte Tetanie. Hierbei werden Hand und Fußbereich von kontinuierlich auftretenden Spasmen heimgesucht. Die Zehen und Finger werden dabei krampfartig zur Gliedmaßmitte gezogen. Es sei aber wichtig zu erwähnen: Diese Symptome treten erst bei starken Mangelerscheinungen auf.

Gefährdet sind vor allem Menschen mit Vitamin D Mangel oder einer Nierenschwäche. Auch einseitige Ernährung kann zu einem Mangel führen.

Lebensmittel die relativ viel Kalzium enthalten:

  • Milchprodukten
  • Kohl, vor allem Grünkohl
  • Grünes Gemüse
  • Sojabohnen

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Phosphor

Phosphor ist neben Kalzium hauptverantwortlich für die Bildung von Knochen und Zähnen. Es ist der am zweithäufigsten vorkommende Mineralstoff im menschlichen Körper.

85% des Phosphors wird für die Bildung von Knochen und Zähnen verwendet. Der Rest findet sich im Gehirn, der Muskulatur, der Leber sowie anderen Organen und dem Blut.

Neben der Bildung von Knochen, dient Phosphat als direkter Energielieferant für den Aufbau von Zellwänden und beteiligt sich am Säure-Basen-Haushalt.

Phosphormangel

Ein Phosphormangel tritt vergleichsweise selten auf. Phosphor ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten. Dennoch haben Alkoholiker und Menschen, die an einem starken Vitamin D Mangel leiden ein höheres Risiko für einen Phosphormangel. Ebenso Menschen mit einer Nierenfunktionsstörung.

Ein Phosphormangel kann zu Muskelschwäche, Erkrankungen des Herzmuskels und deformierten Knochen führen. Ein Mangel im Kindesalter kann Kleinwuchs begünstigen.

Lebensmittel die relativ viel Phosphor enthalten:

  • Milchprodukte, wie z.B. Speisequark
  • Kleie
  • Käse, vor allem Schmelzkäse oder Emmentaler
  • Nüsse, besonders Walnüsse

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Magnesium

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, welcher in allen Zellen des Körpers vorkommt. Es hat bei der Aktivierung verschiedener Enzyme eine tragende Rolle inne. Zu nennen sind hier vor allen Dingen die Replikation von DNA-Bestandteilen und der Synthese von RNA.

Des Weiteren ist Magnesium auch am Knochenaufbau beteiligt sowie der gesunden Funktion von Muskel- und Nervensystem. Die Reizübertragung von Nerven auf Muskeln ist ohne Magnesium nicht möglich. Daher auch die typischen Krämpfe bei Mangelerscheinungen.

Magnesiummangel

Ein Magnesiummangel zeichnet sich vor allem durch Muskelschwäche und neuromuskuläre Dysfunktionen aus. Vor allem Menschen, die oft Alkohol trinken oder gerade an einer Krankheit laborieren leiden häufig unter Magnesiummangel.

Interessant:

Mehr als die Hälfte aller weiblichen Teenager nehmen zu wenig Magnesium auf. Beim männlichen Pendant ist es immerhin noch jeder Vierte.

Lebensmittel die relativ viel Magnesium enthalten:

  • Kleie
  • Vollkornprodukten
  • Grünem Gemüse
  • Sonnenblumenkernen
  • Haferflocken

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Natrium

Natrium ist als Elektrolyt mitverantwortlich für die Regulation des Wasserhaushaltes und der Erhaltung des Gleichgewichts an Elektrolyten.

Es spielt eine wichtige Rolle bei der normalen Funktion von Nerven und Muskeln.

Das meiste Natrium kommt in der Flüssigkeit der Zellumgebung und dem Blut vor.

Natriummangel

Bei einem Natriummangel kommen zunächst häufig Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Verwirrtheitszustände vor. Verstärkt sich der Natriummangel weiter, führt dies zu Bewusstseinsstörungen die schließlich im Koma enden können. Muskelkrämpfe treten bei einem Natriummangel auch auf.

Häufig tritt ein Natriummangel durch den Verlust von viel Körperflüssigkeit auf. Wie bei starkem Durchfall.

Lebensmittel die relativ viel Natrium enthalten:

  • Käse
  • Salzstangen
  • Fisch, wie z.B. Heringe
  • Fleisch, besonders in verarbeiteter Salami

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Kalium

Kalium gehört genauso wie Natrium zu den Elektrolyten und ist essenziell für die Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts. Für die normale Zellfunktion und Nervenfunktion, darf die Kaliumzufuhr ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine erhöhte Kaliumzufuhr den Blutdruck senken kann und das Risiko für Schlaganfall reduziert.

Kaliummangel

Kalium ist an der Signalübertragung und der Zellerregung beteiligt. Ein Kaliummangel kann deswegen zu Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche und verminderten Reflexen führen. Außerdem kann ein Kaliummangel zu überdurchschnittlich starker Müdigkeit und Verstopfung führen.

Solche Symptome sollten stets ernst genommen werden.

Mit verschiedensten Kaliumsupplements ist diesem aber gut beizukommen und vorzubeugen.

Lebensmittel die relativ viel Kalium enthalten:

  • Gemüse
  • Trockenfrüchte
  • Kartoffeln
  • Nüssen

Das beste Kaliumsupplement findest du hier.

Eisen

Eisen ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Bildung von Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Hämoglobin bindet den Sauerstoff und transportiert ihn durch den Körper. Es fungiert also als Transportvehikel für den Sauerstoff.

Obendrein ist Eisen essenziell für viele Enzymreaktionen und wichtig für ein gesundes Immunsystem. Ferner sorgt Eisen dafür, dass Drogen und andere giftige Substanzen richtig verstoffwechselt werden und den Körper wieder verlassen können.

Eisenmangel

Ein geringer Eisenmangel kann zunächst unbemerkt bleiben. Bei stärker werdendem Eisenmangel fühlen sich Betroffene oft antriebslos und müde. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit ist eingeschränkt.

Im weiteren Verlauf eines Eisenmangels kann es zu Symptomen wie brüchigen Haaren, Haarausfall, Juckreiz, Brennen auf der Zunge, Schmerzen beim Schlucken, trockener Haut sowie rissigen Mundwinkeln kommen.

Bei schwerem Eisenmangel treten Symptome wie Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, brüchige Nägel und Blässe auf.

Ein Eisenmangel kann sehr gefährlich werden und tritt ziemlich häufig auf. Vor allem Frauen bilden hier eine Risikogruppe, da diese während ihrer Regel verstärkt mit ihrem Blut Eisen verlieren. Auch Schwangere leiden sehr häufig an Eisenmangel, da Schwangere durch den im Bauch befindlichen Fötus, die doppelte Menge an Eisen benötigen.

Lebensmittel die relativ viel Eisen enthalten:

  • Hülsenfrüchten
  • Weizenkleie
  • Spinat
  • Fisch
  • Fleisch

Die Abkürzung zu unserer Expertenempfehlung gibt’s  hier.

Zink

Die Hauptfunktion von Zink ist die Rolle als Co-Faktor für verschiedene Enzymprozesse. Zink hat eine Schlüsselrolle bei der korrekten Funktionalität des Energiestoffwechsels inne und ist wichtig für die Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten, und Proteinen.

Darüber hinaus ist Zink an diversen Zellteilungsprozessen beteiligt. Zink wird für die Wundheilung und die Reparatur von Gewebeschäden benötigt. Es ist außerdem bedeutend für das Immunsystem und einer gesunden Hautstruktur.

Zinkmangel

Zinkmangel ist alles andere als selten. Bei einem Zinkmangel kommt es zu Appetitverlust, trockener Haut, brüchigen Haaren und Nägeln. Des Weiteren können Wundheilungsstörungen auftreten. Bei einem Zinkmangel erhöht sich darüber hinaus die Anfälligkeit für Erkältungen und andere Infektionen.

Besonders Diabetiker sind häufig von einem Zinkmangel betroffen. In der Regel macht es Sinn Zink dauerhaft als Supplement einzunehmen. Das verbessert das Hautbild und beugt einem Mangel und der Ansteckung von infektiösen Krankheiten vor.

Lebensmittel die relativ viel Zink enthalten:

  • Vollkornprodukten
  • Nüssen
  • Milchprodukten
  • Fleisch

Unsere Expertenempfehlung bezüglich des besten Zink-Supplements findest du hier.

Jod

Jod ist ein ebenfalls ein essenzielles Spurenelement, da es vom Körper nicht selbst gebildet werden kann. Jod muss also regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Dies trifft im Übrigen auf alle hier genannten Mineralstoffe und Spurenelemente zu.

Jod wird im Körper über das Blut an die Schilddrüse transportiert und wird dort für die Bildung der Botenstoffe Trijodthyronin und Tetrajodthyronin (Name entsprechend der enthaltenen Jodatome) benötigt. Diese Botenstoffe werden im Körper für das Wachstum, die Knochenbildung, dem Energiestoffwechsel und der Entwicklung des Rückenmarks bzw. des zentralen Nervensystems gebraucht.

Jodmangel

Ein Jodmangel ist häufig auf zu geringe Jodzufuhr zurückzuführen. Hierdurch werden weniger Schilddrüsenhormone gebildet. Als Resultat reagiert die Schilddrüse mit Wachstum, wodurch eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen kann.

Wenn Schwangere an einem Jodmangel leiden, kann das, das Ungeborene schädigen. Der Jodmangel führt dann zu gestörtem Körperwachstum und gestörter geistiger Entwicklung.

Lebensmittel die relativ viel Jod enthalten:

  • Seefischen
  • Meeresfrüchten
  • Milchprodukten

 

Hier geht’s direkt zum besten Jod-Präparat.

Fluorid

Die Hauptaufgabe von Fluorid im Körper ist die Mineralisation von Knochen und Zähnen. Deswegen ist Fluorid auch nahezu in jeder Zahnpasta enthalten. Es mineralisiert beim Putzen die Zähne und hilft kleine Schäden zu reparieren sowie Karies vorzubeugen.

95% des im Körper enthaltenen Fluorids ist in Knochen und Zähnen enthalten. Das restliche Fluorid befindet sich in Haut, Haaren sowie den Fuß- und Fingernägeln.

Fluoridmangel

Mögliche Folgen eines Fluoridmangels können eine erhöhte Anfälligkeit für Karies, brüchige Zähne und Osteoporose sein. Im Allgemeinen wird die Fluoridaufnahme über die normale Nahrung als zu niedrig eingeschätzt. Experten raten deshalb dazu, fluoridhaltiges Speisesalz in der Ernährung zu verwenden oder Fluoridtabletten als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Lebensmittel die relativ viel Fluorid enthalten:

  • Getreide
  • Kartoffeln
  • Früchten
  • Fleisch
  • Blattgemüse

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Kupfer

Kupfer ist neben Eisen und Zink das dritthäufigste Metall im Körper, welches wir über die Nahrung aufnehmen müssen. Es ist Bestandteil vieler verschiedener Enzyme und wird für die Produktion von roten und weißen Blutkörperchen benötigt.

Ferner wird Kupfer für die effiziente Nutzung von Eisen benötigt. Kupfer ist darüber hinaus maßgeblich am Wachstum von Säuglingen, der Gehirnentwicklung, starken Knochen und dem Immunsystem beteiligt.

Kupfermangel

Ein Kupfermangel geht häufig auch mit einem Eisenmangel einher. Kupfer erhöht, wie bereits erwähnt, die Aufnahme von Eisen über die Nahrung. Ein Kupfermangel kann zu Blutarmut, und zu einem Mangel an Farbstoffen führen. Das wiederum führt zu Pigmentstörungen auf der Haut und einem frühzeitigen Ergrauen der Haare.

Als Folge der Anämie (Blutarmut) treten Konzentrationsstörungen, Leistungseinbußen und Müdigkeit auf. Der Kupfermangel schwächt außerdem das Immunsystem, wodurch man an höherer Infektanfälligkeit leidet.

Zu den weiteren Folgen eines Kupfermangels zählen: Depressionen, brüchige Knochen, Störungen des Wachstums, Fruchtbarkeitsprobleme sowie eine Beeinträchtigung des Nervensystems.

Da Kupfer über die Nahrung aufgenommen wird, sind vor allem Menschen mit chronischen Darmkrankheiten gefährdet für einen Kupfermangel. Auch Rauchen hemmt die Aufnahme von Kupfer und kann zu einem Kupfermangel führen. Schwangere leiden ebenfalls häufig an einem Kupfermangel.

Dem kann man mit Supplements gut entgegen wirken. Bei einer kontinuierlichen Kupfereinnahme muss man allerdings auf die richtigen Dosierungen achten. Ein zu viel an Kupfer behebt nicht nur den Kupfermangel. Es kann auch schaden.

Lebensmittel die relativ viel Kupfer enthalten:

  • Innereien
  • Kakao
  • Nüssen
  • Vollkornprodukten
  • Hülsenfrüchten
  • Schalentieren

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Selen

Auch Selen ist ein essenzielles Spurenelement, welches als Bestandteil wichtiger antioxidativer Enzyme fungiert. Hier schützt Selen den menschlichen Körper gegen oxidativen Schaden durch freie Radikale.

Selen wird darüber hinaus für die richtige Nutzung von Jod benötigt und ist wichtig für ein gesundes Immunsystem.

Selenmangel

Ein Selenmangel kann zu einer Immunschwäche führen und das Risiko für diverse Krebskrankheiten erhöhen. Bei ausgebrochenem Krebs kann ein Selenmangel das Krebswachstum verstärken.

Ein Selenmangel kann obendrein für Herzprobleme, Bluthochdruck, Unfruchtbarkeit bei Männern und zu Haarausfall führen. Oft geht mit einem Selenmangel auch Müdigkeit und blasse Haut einher.

Besonders gefährdet für einen Selenmangel sind Raucher und Menschen, die häufig Alkohol zu sich nehmen. Bei chronischer Darmerkrankung und einseitiger Ernährung besteht ebenfalls ein stark erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Selenmangels.

Durch eine Anhebung des Selenwertes im Blutserum lassen sich diese Symptome bei Selenmangel in der Regel beheben und vorbeugen.

Lebensmittel die relativ viel Selen enthalten:

  • Pilzen
  • Spargel
  • Kohl
  • Zwiebelgemüse
  • Hülsenfrüchten

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Mangan

Mangan wird für die Bildung von Knochen und dem Energiestoffwechsel benötigt. Es trägt zum Aufbau von Bindegewebe bei. Obendrein ist Mangan Bestandteil eines Antioxidans-Enzyms, welches dabei hilft körpereigene Zellen vor freien Radikalen zu schützen.

Manganmangel

Bei einem Manganmangel werden häufig Symptome wie Skelettveränderungen, Störungen der Spermienbildung und Gerinnungsstörungen beobachtet. Des Weiteren beeinflusst auch ein Manganmangel das Immunsystem negativ.

Bei extremen Manganmangel kann auch Epilepsie auftreten.

Ein Manganmangel wird vor allem durch eine Ernährung mit hohem Zuckeranteil und vielen Weißmehlprodukten provoziert.

Bei einer Supplementierung mit dem Spurenelement Mangan sollte allerdings auf die Dosis geachtet werden. Da zu viel Mangan ebenfalls nachteilige Effekte haben kann. Wenn auch nicht so starke wie bei einem Manganmangel.

Lebensmittel die relativ viel Mangan enthalten:

  • Hülsenfrüchten
  • Reis
  • Getreide
  • Sojabohnen
  • Austern

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Chrom

Dreiwertiges Chrom (Chrom(III)-Verbindung) nimmt eine wichtige Rolle im Glukose- und Fettstoffwechsel ein. Damit das blutzuckersenkende Hormon Insulin seinen Dienst erfüllen kann, ist Chrom unerlässlich. Chrom verstärkt die Wirksamkeit des Insulins.

Chrommangel

Chrommangel tritt in Deutschland relativ häufig auf. Die grundsätzliche Aufnahme über die Nahrung wird als nicht unbedingt ausreichend eingeschätzt. Schwere Mängel treten allerdings in aller Regel nicht auf. Aber auch bei leichteren Chrommängeln kommt es zu unschönen Symptomen.

Bei einem Chrommangel können erhöhte Cholesterinwerte im Blut gemessen werden. Ein Chrommangel führt außerdem zu einer Gewichtszunahme und zu Konzentrations- und Nervenstörungen.

Besonders gefährdet für einen Chrommangel sind Schwangere, Senioren und vor allem Personen, die unter dauerhaftem Stress stehen.

Eine Überdosierung mit Chrom als Nahrungsergänzungsmittel ist schädlich. Daher ist es sehr wichtig die Dosisangaben zu beachten.

Lebensmittel die relativ viel Chrom enthalten:

  • Rindfleisch
  • Vollkornprodukten
  • Obst
  • Gemüse
  • Weizenkleie

Welches Chrompräparat solltest du wählen? Unsere Expertenmeinung findest du hier.

Weitere Mineralstoffe und Spurenelemente

Unser Organismus benötigt noch weitere Mineralstoffe und Spurenelemente um richtig zu funktionieren. Diese sind allerdings in so geringem Maße in unserem Körper vorhanden, sodass der Bedarf in der Regel problemlos über die Nahrung gedeckt wird. Bei einigen dieser Spurenelemente ist nicht abschließend geklärt, ob diese essenziell für den menschlichen Körper sind oder nur zufällig im Organismus vorzufinden sind.

Mineralstoffe und Spurenelemente von denen ausgegangen wird, sie seien essenziell für den Menschen:

  • Cobalt
  • Molybdän
  • Silizium
  • Vanadium
  • Schwefel

Mineralstoffe und Spurenelemente, welche möglicherweise essenziell sind:

  • Arsen
  • Bor
  • Brom
  • Lithium
  • Nickel
  • Rubidium
  • Zinn

Die meisten dieser Stoffe lassen sich zu den Spurenelementen zählen.

Wusstest du schon?

Die Wahrheit über Jodtabletten bei Strahlenunfällen

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Bei Strahlenunfällen, wie sie in Verbindung mit unerwünschten Vorfällen in Kernreaktoren auftreten können (GAU= größter anzunehmender Unfall), kann Jod dabei helfen die Krebserkrankungsrate in Folge von Strahlung zu reduzieren.

Beim Reaktorunfall von Tschernobyl wurde an die Bevölkerung, vor allem in Polen, nicht radioaktives Jod verteilt. Man spricht hier von einer Jodblockade. Bei der Einnahme dieser hochkonzentrierten Jodtabletten wird die Bauchspeicheldrüse mit Jod übersättigt, sodass sie kein radioaktives Jod mehr aufnehmen kann. In Folge dessen gehen die Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse drastisch zurück.

Oftmals werden in Ballungsgebieten, die nahe eines „Gefahrenreaktors“ liegen, prophylaktisch Jodtabletten ausgegeben. So ist dies auch im Ballungsgebiet Aachen geschehen, welches nahe dem belgischen Kernkraftwerk Tihange liegt. Dies sorgt natürlich für mehr Ruhe bei der potenziell gefährdeten Bevölkerung.

Die Wahrheit ist allerdings: Jodtabletten verringern die Krebserkrankungsrate der Bauchspeicheldrüse in Folge von Strahlenbelastung zwar drastisch. Beim Reaktorunfall in Tschernobyl starben allerdings nur 2% der nicht mit Jod versorgten Strahlentoten an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Kurzum: hochkonzentrierte Jodtabletten helfen im Falle einer Kernschmelze oder anderen Strahlenunfällen nur jedem 50.

Fazit

Alle genannten Mineralstoffe und Spurenelemente sind essenziell für ein gesundes und erfülltes Leben. Viele Menschen haben leichte oder stärkere Mängel von verschiedenen Mineralien. Eisenmangel z.B. tritt extrem häufig auf. Eine Nahrungsergänzung kann hier in einigen Fällen auch vorbeugend den meisten Mineralstoff- und Spurenelemente Mängeln den Gar ausmachen. Es ist allerdings immer wichtig die Dosisangaben zu beachten. Manche Mineralstoffe und Spurenelemente lassen sich überdosieren und schaden dann dem Organismus mehr, als dass sie ihm helfen. In richtigen Dosen kann man mit Supplements oder der richtigen Ernährung aber jedem Mineralstoff bzw. Spurenelemente Mangel vorbeugen und bekämpfen.

 

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