Pflanzliche Supplements

In der Rubrik pflanzliche Supplements erfährst du alles rund um die Einnahme und Wirkung wichtiger Nährstoffe und die dazu passenden natürlichen Supplemente. Wir zeigen dir, welche verschiedenen pflanzlichen Nahrungsergänzungen du kaufen kannst und was du dabei unbedingt beachten musst. Außerdem geben wir dir nützliche Tipps und Tricks zur richtigen Einnahme und Dosierung.

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Pflanzliche Supplements - Alles rund um die vegane Nahrungsergänzung

Manche Menschen bringen Nahrungsergänzungsmittel – auch Supplements genannt, fälschlicherweise mit Chemie und ungesunden, leistungsfördernden Stoffen in Verbindung. Doch wie sieht es mit pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln aus, ist ihr Ruf genauso schlecht? Was pflanzlich ist, muss doch gesund sein oder?
Wenn du dich vegan ernährst oder in Zukunft auf tierische Inhaltsstoffe verzichten möchtest, solltest du unbedingt weiterlesen, denn in dieser Kategorie zeigen wir dir die besten pflanzlichen Supplements sowie Inhaltsstoffe von denen du besser die Finger lässt.

Was sind pflanzliche Supplements?

Als pflanzliche Supplements bezeichnet man Nahrungsergänzungsmittel die eine erhöhte Mengean Nähr- und Wirkstoffen auf pflanzlicher Basis enthalten um den menschlichen Organismus bei bestimmten Prozessen besser zu versorgen und Mängel zu beseitigen. Die enthaltenen Stoffe können beispielsweise aus Pilzen, Algen, Flechten oder anderen Pflanzen gewonnen werden. Diese Ergänzungsmittel sind ähnlich wie ihre „nicht-pflanzlichen“ Verwandten meist in Flüssig-, Pulver-, Kapsel-, oder Tablettenform erhältlich. Besonders beliebt sind Vitamine und Mineralstoffe die aus Pflanzen gewonnen werden. Aber auch in rund 15 % der herkömmlichen Supplements, die nicht speziell als „pflanzlich“ deklariert sind, sind Pflanzenextrakte enthalten.
Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel müssen im Gegensatz zu Arzneimitteln kein staatliches Zulassungsverfahren durchlaufen und dürfen vom Anbieter nicht beworben werden indem Aussagen über Linderung und Heilung von Krankheiten gemacht werden.
Daher sollte man von Nahrungsergänzungsmitteln die beispielsweise Versprechen Entzündungen zu lindern die Finger lassen.

Die 8 beliebtesten pflanzlichen Wirkstoffe

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Auch wenn viele dernun gennannten Pflanzen oftmals als Gewürz oder Zusatz von Gerichten bekannt sind, so sind sie ebenso in hochkonzentrierter Form als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Weiterführende Informationen findest du in dem jeweils verlinkten Artikel.

Kurkuma

Kurkuma – auch „Gelbwurz“ gennant, zeichnet sich vor allem durch seinen Curry-Bestandteil und der auffällig orange-gelben Farbe, welche durch den Pflanzenstoff Curcumin verleiht wird, aus. Sie gehört zu der Familie der Ingwergewächse und wächst in den tropischen Regionen Asiens. Kurkuma ist hauptsächlich durch ihre verdauungsfördernden Effekte bekannt, welches durch die vermehrte Bildung von Magensäure hervorgerufen wird. Aufgrund des exotischen Geschmacks, wird sie deshalb oft als Gewürz zu bestimmten Speisen verwendet.

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Baldrian

Baldrian wird aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen und ist als eines der wenigen „pflanzlichen Schlafmittel“ bekannt. Die ätherischen Öle der Heilpflanze erhöhen durch ihre entspannende Wirkung die Schlafqualität. Sie verringert laut Untersuchungen die Einschlafphase und verlängert den Tiefschlaf. Die Wirkung von Baldrian ist durch die Wissenschaft gut belegt, ebenso wie die Tatsache dass Baldrian auf die Botenstoffe im zentralen Nervensystem wirkt und somit allgemein bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen helfen kann.
Baldrian lässt sich perfekt mit den Heilpflanzen Lavendel, Melisse und der Passionsblume kombinieren, da alle in einer anderen Weise eine beruhigende Wirkung haben und somit den Schlaf fördern.
Näheres hierzu findest du in der Rubrik Schlafförderung.

Baldrian gelangst du zu unserem Baldrian Beitrag. Dort findest du alles was du über Baldrian wissen musst und zusätzlich die besten Baldrian Produkte.

Ashwagandha

Ashwagandha wächst vorwiegend in Indien, Pakistan und Afghanistan und ist hierzulande auch als „Schlafbeere“ bekannt. Diesen Namen erhielt sie, weil Ashwagandha als natürliches Adaptogen gilt. Damit gemeint sind Pflanzenstoffe, die dem Körper dabei helfen Stress und Belastungen besser zu kontrollieren indem das Stresshormon Cortisol gesenkt wird (1). Da Stressdie Ursache für weitreichendere Probleme sein kann, wird die Pflanze oft bei Angstzuständen sowie Schlafstörungen eingesetzt. Außerdem hat sie einen positiven Effekt auf die Schilddrüsenfunktion.

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Ginseng

Ginseng ist ein Heilkraut welches in den Gebirgsregionen von China, Korea und Sibirien wächst. Die Wurzel, welche letztendlich für medizinische Zwecke verwendet wird, hilft laut der fernöstlichen Medizin gegen vielerlei Beschwerden. Sie soll das Immunsystem stärken, den Stoffwechsel anregen und den Körper insgesamt widerstandsfähiger gegen Erkrankungen wie eine Erkältung machen.
Hierzulande wird speziell die Stärkung der Abwehrkräfte, das senken des Blutzuckerspiegels und die Kreislauffördernde Wirkung von Wissenschaftlern als erwiesen angesehen.

Alles Wissenswerte über Ginseng und die die besten Produkte erfährst du in unserem Ginseng.

Melisse

Die Melisse stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und ist eine bis zu 80 cm große Pflanze welche wegen ihres Zitrusdufts auch als „Zitronenmelisse“ bekannt ist. Diese Pflanze besitzt bei besonders nervösen und ängstlichen Menschen eine leicht beruhigende Wirkung, daher wird sie teilweise auch als Mittel zum Einschlafen verwendet. Zudem ist eine entspannende Wirkung des Darms bekannt, welche somit Blähungen und ein Völlegefühl lindern kann.

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Artischocke

Artischocken werden traditionell als Gemüse verzehrt, sind aber auch als Heilpflanze beliebt. Oft werden die Blätter getrocknet, zerkleinert und als Tee oder Kapsel zugeführt. Sie helfen bei Magen-Darm-Beschwerden und Wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel sowie die Blutfettwerte aus. Außerdem werden die Blätter zur Behandlung von Gallenbeschwerden und als Leberschutz verwendet.

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Ginkgo

Der Extrakt des chinesischen Ginkgo Baumeswelcher aus den getrockneten grünen Blättern der Pflanze gewonnen wird, besitzt eine sehr antioxidative Wirkung. Für die Wirkung ist das Zusammenspiel aus Flavonoiden, Ginkgoliden und Terpenen verantwortlich. Ginkgo schützt die Nervenzellen und fördert die Funktion bestimmter Botenstoffe in Gehirn. Forscher vermuten, dass die Wirkung der Pflanze speziell bei Personen höheren Alters ihre Wirkung entfaltet, indem sie das voranschreiten altersbedingter Krankheiten verlangsamt.

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Rosmarin

Rosmarin ist vielen vermutlich als Gewürz bekannt, doch nur wenige kennen die Wirkung dieser Pflanze genauer. Rosmarin wird gerne zu verschiedenen Gerichten dazugegeben um einerseits ein Aroma zu schaffen und andererseits Blähungen und Völlegefühl, die sich nach einer Mahlzeit ergeben können, zu verringern.
Rosmarinöl kann bei Anwendung auf der Haut die Durchblutung anregen und somit Beschwerden wie Muskelkater und andere Muskelschmerzen lindern. Außerdem ist Rosmarin als Badezusatz sehr beliebt um den erwähnten Beschwerden entgegenzuwirken.

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Vorsicht bei diesen Inhaltsstoffen

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Speziell bei Pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Ausland sollte man genauer auf die Inhaltsstoffe achten. Sie können gesundheitsschädliche Zutaten enthalten und somit den Körper nicht „unterstützen“ sondern sogar „belasten“. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) stuft folgende 8pflanzliche Stoffe als gesundheitsschädlich ein.

Aristolochia

Diese Pflanzen enthalten Aristolochiasäuren, welche schädigend für die Nieren sind und krebserregend wirken. Außerdem sollen sie das Erbgut verändern. Daher sind alle Mittel, die Aristolochia enthalten, seit 1981 in Deutschland verboten.

Aztekensalbei (Salvia Divinorum)

Hierbei handelt es sich um eine psychoaktive Salbeiart. Die Wirkung ist mit der von LSD oder psychoaktiven Pilzen zu vergleichen, weshalb dieser Inhaltsstoff ein starkes Missbrauchspotenzial hat.

Eisenhut (Aconitum)

Der Eisenhut gilt als die giftigste Pflanzenart Europas.  Die Knolle enthält zwischen 0,2 % und 3 % Aconitin. Bei 0,2 g treten bereits Vergiftungserscheinungen auf. 2 g gelten als tödlich. Eine Vergiftung führt zu schweren Störungen von Herz-Kreislauf-System, Verdauungstrakt und Nerven.

Fingerhut (Digitalis)

Der Fingerhut – auch Waldschelle, Unser-lieb-Frauen-Schuh oder Fuchskraut genannt, gehört zu der Familie der Wegerichgewächse und gilt als hochgiftig. Bereits der Verzehr von zwei Blättern kann zu einer tödlichen Vergiftung führen.

Khat (Cathaedeuli)

Der enthaltene Wirkstoff Cathin zählt zu den Amphetaminen, weshalb eine berauschende Wirkung erzielt werden kann und diese Pflanze als Droge eingestuft wird.

Meersträubel (Ephedra)

Die meisten Unterarten von Meerträubel enthalten Ephedrin oder ähnliche Verbindungen. Eine Überdosierung wirkt ähnlich wie Amphetamin, dementsprechend kann es zu Übelkeit, Angstzuständen und Herzrasen führen. Ephedrin und ephedrinähnliche Substanzen sind in Deutschland verschreibungspflichtig.

Schlangenwurzel (Rauvolfiaserpentina)

Wird teilweise gegen Bluthochdruck oder Blutdruckstörungen eingesetzt, ist aber aufgrund ihrer starken Nebenwirkungen in Deutschland verboten. Die Einnahme kann zu Depressionen, Angstzuständen und Kreislaufproblemen führen.

Weißer Stechapfel (Daturastramonium)

Auch diese Pflanze wurde teilweise medizinisch gegen Asthma und Bronchitis verwendet, allerdings überschattet dies die hohe Wirksamkeit ihrer Giftstoffe. Die Wurzeln und Samen verursachen tödliche Vergiftungen.

Wurmfarn (Dryopterisfilix-mas)

Beim Wurmfarn sind besonders die jungen Pflanzen giftig. Als Vergiftungserscheinung treten Übelkeit, Erbrechen, Leibschmerzen, Durchfall und Ohnmacht auf, welche tödlich enden können.

Vitamine und Mineralstoffe auf pflanzlicher Basis

Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel werden in der Regel nicht immer auf pflanzlicher Basis hergestellt. Wenn man aber speziell danach sucht, findet man beinahe zu jedem der gängigen Ergänzungsmittel ein Produkt welches aus pflanzlichen Quellen stammt. Dabei sei aber gesagt, dass diese Supplements nicht besser vom Körper verwertet werden, als andere. Nachfolgend findest du eine Übersicht der Nährstoffe sowie ihre Quellen auf pflanzlicher Basis.

Vitamine - allgemein

Pflanzliche Vitamine werden aus Früchten, Kräutern, Sprossen und Algen gewonnen. Für ausführliche Hintergrundinformationen, besuche unsere Kategorie Vitamine.

B-Vitamine

Nahezu alle B-Vitamine lassen sich aus Quellen wie Quinoa, Weizen, Dinkel und Gerste, sowie Guaven und Zitronen gewinnen. Eine Ausnahme bildet das Vitamin B12 welches maßgeblich am Stoffwechsel und der Blutbildung beteiligt ist und speziell für Veganer entscheidend ist, da es in der Regel nicht über die alltäglich pflanzliche Ernährung zugeführt werden kann. Eine finnische Studie zeigte jedoch, dass Veganer, die die Algen „Chlorellavulgaris“ und „Nori“  über einen langen Zeitraum verzehrt haben, einen doppelt so hohen Vitamin B12-Spiegel hatten wie die Kontrollgruppe die dies nicht tat.

Vitamin C

Vitamin C erhöht die Aufnahmefähigkeit von Eisen, verbessert die Wundheilung und stärkt vor allem das Immunsystem. Es wird hauptsächlich aus Extrakten der Acerola-Kirsche sowie seltenen Sanddornbeeren gewonnen.

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Vitamin E

Vitamin E ist für den Erhalt der Muskel- und Nervenfunktion zuständig und hilft dabei rote Blutkörperchen zu bilden. Es ist in verschiedenen Ölen enthalten. Den höchsten Vitamin E Gehalt weist das Weizenkeimöl auf.

Welches Vitamin E Präparat dir am besten hilft, erfährst du hier.

Calcium

Calcium ist für zahlreiche Körperfunktionen wichtig. Primär spielt es eine Rolle bei dem Aufbau von Knochen und Zähnen. Als Quellen für Calcium dienen meist Algenpulver aus Rotalgen sowie Brennnessel- und Rotkleepulver.

Hier findest du das beste Calcium.

Magnesium

Magnesium ergänzt sich gut mit Calcium und ist ebenso für gesunde Knochen und Muskeln verantwortlich. Es ist vorwiegend in Nüssen, Vollkornprodukten und grünem Gemüse enthalten.

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Zink

Zink unterstützt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem und hilft bei Allergien. Es ist vor allem in Vollkorngetreide, Kurbiskernen sowie Sojabohnen und Haferflocken enthalten.

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Eisen

Eisen ist für den Sauerstofftransport und die Blutbildung wichtig. Als Eisenquelle dient meist Curry- oder Guavenblattextrakt.

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Fazit

Hochdosierte, pflanzliche Supplements können eine gute Alternative zu dem alleinigen Konsum der jeweiligen pflanzlichen Produkte sein. Für viele Veganer lassen sich auf diesem Wege nahezu die gleichen positiven Effekte auf pflanzlicher Basis hervorrufen, wie es bei einer nicht-veganen Ernährung der Fall wäre.
Speziell bei bestimmten Mangelerscheinungen sowie bestimmten Umständen, wie z.B. einer Erkrankung oder Schwangerschaft können pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel deine normale Ernährung perfekt ergänzen.

 

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