Zuckerersatz

Erfahre alles über Zuckerersatz. Wir zeigen dir warum die meisten Zuckeralternativen gesünder als Zucker sind, welche es gibt und wie du diese am besten nutzt.

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Zuckerersatz - 14 Zuckeralternativen, die gesünder als Zucker sind

Zucker ist ein wahrer Dickmacher und hat nachweislich viele negative Effekte auf unsere Gesundheit. Diesen Effekten kann man durch Zuckerersatz gut entgegenwirken. Zu viel Zucker lässt uns nicht nur schneller altern und verursacht Karies, er beeinträchtigt auch die Gehirnleistung. Unsere Experten haben die besten Zuckeralternativen rausgesucht mit denen du Zucker ersetzen kannst und dabei noch was für deine Gesundheit tust. Auch Diabetiker kommen hier auf ihre Kosten. Viel Spaß beim Lesen!

Zuckerersatz - das Wichtigste in Kürze

  • Brauner Zucker ist nicht gesünder oder ungesünder als weißer Zucker
  • Es gibt viele Zuckeralternativen die gesünder als weißer Zucker sind
  • Der glykämische Index gibt an, wie stark der Blutzuckerspiegel nach Verzehr des Lebensmittels steigt
  • Diabetiker sollten einen Zuckerersatz mit einem niedrigen glykämischen Index wählen
  • Die besten Zuckeralternativen für eine Low-Carb Ernährung sind Zuckeralkohole wie Erythrit oder Xylit. Außerdem empfehlenswert ist Stevia und Mönchsfruchtzucker
  • Reissirup ist der beste Zuckerersatz für Menschen mit Lactoseintoleranz
  • Zum Backen eignen sich fast alle Zuckeralternativen. Hierbei immer die Konsistenz und die Süßkraft beachten. Vor allem Erythrit und Xylit sind sehr beliebt.
  • Auch Süßstoffe können dick machen, obwohl sie keine Kilokalorien haben

Ist weißer oder brauner Zucker gesünder?

Weißer wie auch brauner Zucker werden beide aus der gleichen Zuckerrübe gewonnen. Um den Zucker zu gewinnen, wird die Rübe zerkleinert und der zuckerhaltige Saft nach dem auswaschen herausgelöst. Durch Eindampfen entsteht aus dem Saft dickflüssiger Sirup, aus welchem schließlich der braune Zucker gewonnen wird. Wird dann der braune Zucker weiter ausgesiebt, erhält man den weißen Zucker.

Brauner Zucker enthält ein wenig mehr Vitamine und Mineralstoffe, aber in so geringen Mengen, dass das für die Gesundheit keine nennenswerten Vorteile hat. Es gibt also keinen nennenswerten Unterschied in punkto Gesundheit zwischen weißem und braunen Zucker.

Stevia

Ursprünglich kommt Stevia aus Paraguay, wo es schon seit Jahrhunderten als Süßungsmittel genutzt wird. Stevia ist eine Mischung aus Steviaglycosiden, welche aus der Stevia rebaudiana Pflanze gewonnen werden. Von dieser Pflanze stammt auch der bekannte Name.

Stevia ist ungefähr dreihundertmal so süß wie Sachharose, also unser Haushaltszucker. Seit Dezember 2011 kann man Stevia in Deutschland erwerben. Stevia ist in Pulverform oder in flüssigem Konzentrat erhältlich.

Warum Stevia ein gesünderer Zuckerersatz ist

Stevia hat so gut wie keine Kalorien und kann den Zähnen nicht schaden. Es verursacht also kein Karies.

Wenn du mehr über Stevia als Zuckerersatz erfahren möchtest, schau doch einfach bei diesem Beitrag vorbei.

Luo Han Guo (Mönchsfruchtzucker)

Luo Han Guo, in Deutschland und der gesamten DACH Region oft auch als Mönchsfruchtzucker bezeichnet, wird aus einer Pflanze der Familie der Kürbisgewächse gewonnen. Die Pflanze stammt ursprünglich aus China. Wo sie der Überlieferung nach lange von den Luohan-Mönchen kultiviert wurde.

Aus besagter Überlieferung stammt auch der chinesische Name Luo Han Guo und die Übersetzung des Mönchsfruchtzuckers.

Warum Luo Han Guo ein gesünderer Zuckerersatz ist

Luo Han Guo ist ebenfalls ungefähr 300 mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker und belastet dabei den menschlichen Organismus nicht mit zusätzlichen Kalorien.

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Erythrit

Erythrit gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen und sieht dem klassischen Zucker optisch sehr ähnlich. Erythrit kommt auf natürlichem Wege in Lebensmitteln wie Weintrauben, Melonen, Birnen, Pistazien sowie Käse vor.

Die Gewinnung von Erythrit aus diesen Lebensmitteln ist allerdings sehr kostspielig. Daher wird Erythrit mithilfe sogenannter Fermentierung gewonnen. Bei der Fermentierung werden Kohlenhydrate mithilfe von Pilzen in Erythrit und andere Nebenprodukte umgewandelt.

Warum Erythrit ein gesünderer Zuckerersatz ist

Erythrit enthält lediglich 20 Kcal pro 100g und hat somit viel weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker. Zum Vergleich: klassischer Haushaltszucker hat einen Brennwert von etwa 400 Kcal  pro 100g.

Die Süßungsstärke entspricht dabei ungefähr 70% derer von Zucker.

Auch Erythrit wirkt nicht kariogen und schädigt somit auch nicht den Zahnschmelz.

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Nebenwirkungen

Erythrit kann in hohen Dosierungen abführend wirken.

Xylit (Birkenzucker)

Xylit gehört ebenfalls zu den Zuckeralkoholen und ist auch unter den Namen Birkenzucker oder Xylitol bekannt. Xylit wird aus der Rinde von Birken und anderen Hölzern gewonnen und hat daher seinen Namen. Unter hohen Temperaturen und hohem Druck wird es in einem mehrstufigen, industrialisierten Verfahren aus diesen Rohstoffe gewonnen.

Warum Xylit ein gesünderer Zuckerersatz ist

Xylit hat mit 240 Kilokalorien pro 100g ebenfalls weniger Kalorien wie Zucker. Da Xylit außerdem zu den Zuckeralkoholen gehört, wirkt es nicht kariogen. Es schädigt also nicht die Zähne.

Wenn du mehr über den Zuckerzusatz Xylit erfahren möchtest, besuche unseren Beitrag über Xylit.

Nebenwirkungen

Xylit kann in hohen Dosierungen abführend wirken.

Ahornsirup

Ahornsirup ist der eingedickte Saft des Zucker-Ahorns. Man spricht auch von Xylemsaft oder Phloemsaft. Nur im Frühjahr während des Tauwetters, lassen sich für ein paar Wochen die Stämme des Ahornbaums anzapfen um Ahornsirup zu gewinnen. Die in den Bäumen enthaltene Stärke hat sich dann zu Zucker verwandelt. Um den Ahornsirup zu gewinnen wird ein Loch in die Baumrinde gebohrt in welches ein Zapfhahn gesteckt wird. Aus diesem Hahn tropft das Ahornsirup dann hinaus.

Anschließend wird der Sirup Verdampft und gefiltert um schließlich abgefüllt zu werden. Durch die Wiederholung des Kochprozesses entsteht die dickflüssige Konsistenz.

Warum Ahornsirup ein gesünderer Zuckerersatz ist

Ahornsirup enthält viele Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen.

Außerdem besteht Ahornsirup zu etwa 60% aus Sachharose. Es ist also ein Zuckerersatz, welcher selbst Zuckeranteile hat, aber durch die verschiedenen Ergänzungsstoffe um einiges gesünder ist.

Darüber hinaus hat Ahornsirup einen Brennwert von lediglich 260 kcal pro 100 g.

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Honig

zuckerersatzHonig ist ein unbehandeltes Produkt, welches aus der Natur stammt. Den meisten sollte Honig ein Begriff sein.

Honig wird von Bienen produziert, welche diesen dann als Nahrung für die Wintermonate verwenden. Um Honig zu produzieren, sammeln Bienen Blütennektar und behalten diesen dann in ihrem Honigmagen. Im Bienenstock würgen die Bienen den Nektar dann wieder hoch und übergeben ihn den Arbeitsbienen, die wiederum den Nektar in ihrem Honigmagen sammeln. Bei diesem Prozess werden dem Honig körpereigene Enzyme beigemischt, welche den Honig anschließend so nahrhaft machen.

Nach diesem Vorgang wird der Honig von Stockbienen in den bekannten Waben eingelagert. Dort trocknet der Honig dann. Ist der Honig trocken genug verschließen die Arbeiterbienen die Waben anschließend mit Wachs.

Warum Honig ein gesünderer Zuckerersatz ist

In Honig stecken eine Menge bioaktiver Substanzen und Antioxidantien. Darunter einige entzündungshemmende Substanzen, denen eine wohltuende Wirkung zugeschrieben wird. Darüber hinaus kann Honig den Cholesterinwert senken und sich somit positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Dadurch eignet sich Honig besonders gut als Zuckerersatz.

Aber Vorsicht: Mit einem Brennwert von 320 Kcal pro 100 g ist Honig genau wie Zucker ein ziemlicher Dickmacher. Honig besteht zu 80% aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Also Honig nur in Maßen genießen!

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Datteln

Datteln haben Ihren Ursprung am Persischen Golf und wachsen dort als Früchte an der Dattelpalme. Sie werden in sogenannten Palmengärten angebaut weil sie für eine Wüstenpflanze vergleichsweise viel Wasser und Sonne benötigen.

Zu den Staaten mit den größten Anbaugebieten zählen Tunesien, Marokko und Algerien. Zu den größten Produzenten zählen hingegen der Iran, Saudi-Arabien und Ägypten.

Warum Datteln ein gesünderer Zuckerersatz sind

Datteln haben einen Brennwert von 285 Kcal pro 100 Gramm und somit weniger als Zucker. Sie sind aber auch ebenso reich an Antioxidantien und enthalten Vitamin A, E und C. Datteln sind darüber hinaus reich an Ballaststoffen.

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Agavendicksaft

zuckerersatzWie der Name schon vermuten lässt wird aus Agavendicksaft aus verschiedenen Agavenarten gewonnen. Diese Pflanzen wachsen vornehmlich in Mexiko. Meistens wird der Agavendicksaft aus der blauen Agave gewonnen, welche ebenfalls für die Herstellung von Tequila verwendet wird.

Um an den Agavensirup zu gelangen muss das Herz der Pflanze kurz vor der Blütezeit entfernt werden, wodurch monatelang Pflanzensaft aus der Agave austritt. Dieser wird aufgefangen und durch Erhitzen entwässert. Das Ergebnis ist der dickflüssige, zuckerreiche Agavendicksaft.

Warum Agavendicksaft ein gesünderer Zuckerersatz ist

Agavendicksaft hat eine höhere Süßkraft bei weniger Kalorien als raffinierter, weißer Zucker. Sein Brennwert beläuft sich nämlich auf 310 Kcal pro 100g.

Obendrein ist Agavendicksaft reich an gesunden Mineralstoffen und Spurenelementen.

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Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus der Kokosnusspalme gewonnen. Hierbei wird der Blütenstand der Palme angeritzt und der austretende Nektar aufgefangen. Der Nektar wird schließlich gefiltert und eingekocht bis die im Nektar enthaltene Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Als Resultat erhält man den Kokosblütenzucker in seiner kristallinen Form.

Warum Kokosblütenzucker ein gesünderer Zuckerersatz ist

Kokosblütenzucker hat mit 380 Kcal pro 100 g einen geringeren Brennwert als Zucker – wenn auch nur geringfügig. Die Süßkraft ähnelt dem von weißem Zucker.

Außerdem enthält Kokosblütenzucker Ballaststoffe und weist einen hohen Zink-, Kalium- und Eisengehalt auf. Dennoch sollte auch Kokosblütenzucker nur in Maßen konsumiert werden.

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Reissirup

Reissirup stammt ursprünglich aus Japan. Um den Sirup herzustellen wird benötigt. Das Reismehl wird durch das Mahlen von Langkornreis gewonnen. Um aus dem Mehl nun das Reissirup zu gewinnen wird es in Wasser aufgelöst und bei starker Hitze gekocht. Im Anschluss wird dem Mehl ein Enzym beigefügt, welches einen Gärungsprozess auslöst. Bei diesem Gärungsprozess wird die Reisstärke in Zucker umgewandelt.

Abschließend wird der entstandene Saft noch eingekocht und vorher gefiltert. Als Resultat erhält man dann den bekannten Reissirup.

Warum Reissirup ein gesünderer Zuckerersatz ist

Reissirup belastet den Organismus mit nur 289 Kcal pro 100 g. Reissirup ist darüber hinaus eine der wenigen Zuckeralternativen, die bei Fructoseintoleranz verwendet werden können. Reissirup enthält nämlich keine Fructose - gewöhnlicher Zucker hingegen schon.

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Erdmandeln

Erdmandeln sind kein Steinobst – wie die herkömmliche Mandel – sondern zählen zu der Familie der Sauergrasgewächse. Erdmandeln sehen daher eher aus wie ein Gras. Die eigentliche Erdmandel, auch Tigernuss genannt, wächst unterirdisch als Knolle.

Warum Erdmandeln ein gesünderer Zuckerersatz sind

Erdmandeln sind reich an verschiedenen Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren. Ihr Brennwert ist mit 434,9 Kcal pro 100 g ein wenig höher als der von weißem Zucker. Die enthaltenen Makro- und Mikronährstoffe machen diesen Malus aber mehr als wett.

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Zuckerrohrmelasse

zuckerersatzZuckerrohrmelasse hat eine schwarze Farbe und ist ein Abfallprodukt aus der Herstellung von Zucker aus Zuckerrohr. Die Konsistenz der Melasse ähnelt der von Honig. Zu Beginn des Herstellungsprozesses wird das Zuckerrohr solange geschleudert bis die festen Zuckerbestandteile sich von den flüssigen getrennt haben. Anschließend wird die übriggebliebene Flüssigkeit in einem mehrstufigen Prozess ausgekocht. Bei jeder Stufe entsteht eine andere Form der Zuckerrohrmelasse. Nach jedem Auskochen wird die Melasse dunkler und verliert an Zuckerkristallen.

Nach dem dritten Auskochen erhält man eine sehr dunkle Melasse, welche reich an verschiedenen Mikronährstoffen ist und nur noch relativ wenig Zucker enthält.

Warum Zuckerrohrmelasse ein gesünderer Zuckerersatz ist

Zuckerohrmelasse ist reich an verschieden Mineralstoffen und anderen Mikronährstoffen wie Vitaminen. Je dunkler die Farbe der Melasse, desto geringer ist ihr Zuckeranteil. Sehr dunkelfarbige Melasse hat noch einen Zuckeranteil von ungefähr 60%. Der Brennwert ist aber um einiges geringer als der von weißem Zucker. Zuckerohrmelasse hat ungefähr 290 Kcal pro 100 g.

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Yacon Sirup

Yacon Sirup wird aus der Knolle der Yaconpflanze gewonnen. Die Yaconpflanze ist in den Anden Südamerikas beheimatet und wird seit Jahrtausenden in Peru und Bolivien als Nähr- und Heilpflanze verwendet. Die Ureinwohner der Andenregion gaben der Pflanze ihren Namen. Yacon bedeutet so viel wie „Wasserpflanze“. Die Yacon- Wurzel ist nämlich dazu in der Lage bis zu 90% an Wasser zu speichern. Aus der Knolle wird wiederum das Sirup gewonnen. Auf dem Markt ist als Alternative zum Yacon Sirup ebenso Yacon-Pulver erhältlich.

Warum Yacon Sirup ein gesünderer Zuckerersatz ist

Yacon Sirup ist mit einem Brennwert von 196,7 Kcal pro 100g mehr als die Hälfte kalorienärmer als weißer Zucker und eignet sich somit hervorragend als Zuckerersatz vor allem für eine Diät. Obendrein ist Yacon Sirup reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

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Der glykämische Index

Der glykämische Index ist ein Maß um die Auswirkungen von kohlenhydratehaltigen Lebensmitteln auf den Insulinspiegel zu messen. Zucker besteht zu fast 100% aus Kohlenhydraten.

Der Glykämische Index ist besonders für Diabetiker sehr wichtig, damit diese abschätzen können wie viel Insulin sie vor Mahlzeiten spritzen müssen. Je höher der glykämische Index, desto höher ist dann der Zuckergehalt im Blut. Der glykämische Index ist aber auch für Nicht-Diabetiker interessant, weil die Intensität mit der der Blutzuckerspiegel ansteigt damit zusammenhängt wie viel Heißhunger man bekommt und wie viel Fett der Körper verbrennt.

Man kann sagen: Steigt der Insulinspiegel stark an und fällt dann wieder drastisch, führt das zu Heißhungerattacken. Darüber hinaus verbrennt der Körper weniger Fett, wenn der Insulinspiegel hoch ist.

Kalorien und glykämischer Index in der Übersicht

 

Zuckerersatz Kilokalorien (Kcal)  100 g Glykämischer Index (GI)
Zucker 420 70
Stevia 0,6 0
Mönchsfruchtzucker 0 0
Erythrit 20 0
Xylit 300 13
Ahornsirup 260 54
Honig 320 50
Datteln 285 103
Agavendicksaft 310 15
Kokosblütenzucker 380 35
Reissirup 289 98
Erdmandeln 434,9 55
Zuckerrohrmelasse 290 70
Yacon Sirup 196,7 1

Welcher Zuckerersatz bei Diabetes?

Grundsätzlich können Diabetiker all diese Zuckeralternativen zu sich nehmen. Das entscheidende ist die Menge!

Der Blutzuckerspiegel wird sehr stark von Reissirup, gewöhnlichem Zucker, Zuckerrohrmelasse und Datteln beeinflusst. Hier ist also Vorsicht geboten.

Erdmandeln, Honig und Ahornsirup haben einen mittleren Einfluss auf den Insulinspiegel und sollten daher nur in Maßen konsumiert werden.

Relativ unbedenklich und gut für Diabetiker geeignet sind Zuckeralternativen wie Agavendicksaft und Xylit.

Bei Zuckeralternativen wie Erythrit, Yacon Sirup- bzw. Pulver, Luo Han Guo und Stevia müssen Diabetiker keinerlei Bedenken haben. Diese Zuckeralternativen haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und eigenen sich hervorragend zum Süßen verschiedener Köstlichkeiten.

Bester Low-Carb Zuckerersatz

Wichtiger Bestandteil einer Low-Carb-Ernährung ist der Verzicht auf Zucker. Die meisten kohlenhydratehaltigen Lebensmittel enthalten viel Zucker. Auch beim Kochen und Backen kommt Zucker häufig zum Einsatz. Es gibt aber einige Zuckerzusätze, die keine Kohlenhydrate enthalten. Manche davon belasten den Körper auch nicht mit zusätzlichen Kalorien. Zu den besten Low-Carb Zuckeralternativen zählen:

Abhängig von den persönlichen Präferenzen, kann man mit all diesen Zuckeralternativen nichts falsch machen. Unsere Experten empfehlen eine Verwendung von Mönchsfruchtzucker, da dieser keine Kalorien besitzt und keine bekannten Nebenwirkungen hat.

Aber Vorsicht: Aufgrund der starken Süßkraft, muss man sich langsam an die gewünschte Menge herantasten.

Die anderen Zuckeralternativen sind aber auch bedenkenlos verwendbar, wobei Xylit und Erythrit in großen Mengen abführend wirken können.

Zuckerersatz bei Fructoseintoleranz

Für Menschen mit Fructoseintoleranz eignet sich Erythrit sehr gut zum Süßen. Erythrit wird zu ungefähr 90% über den Dünndarm aufgenommen, weswegen 40 – 50 Gramm pro Tag bei Fructoseintoleranz vertragen werden können. Es ist zu empfehlen, die individuelle Verträglichkeit auszutesten. Erythrit kann Zucker überall ersetzen, daher lohnt es sich auf jeden Fall.

Xylit kann man bei Fructoseintoleranz ebenfalls als Zuckerersatz verwenden. Xylit hat nämlich keinen direkten Einfluss auf den Fructosestoffwechsel. Es wird allerdings als Glykogen im Körper gespeichert und bei Bedarf zu Glucose aufgespalten. Solltest du an einer Fructoseintoleranz oder Fructosemalabsorption leiden, die mit einer Störung des Glykogenstoffwechsels einhergeht, dann solltest du auf Xylit verzichten.

Reissirup enthält keinerlei Fructose und ist deshalb perfekt geeignet bei einer Fructoseintoleranz.

Steviaist ebenfalls perfekt bei einer Fructoseintoleranz geeignet, da es keinerlei Fructose beinhaltet. Reines Stevia beeinflusst den Fructosestoffwechsel überhaupt nicht, daher kannst du Stevia bedenkenlos benutzen.

Der Beste Zuckerersatz zum Backen

Wer beim Backen den Zucker ersetzen möchte, kann aus vielen Alternativen wählen. Alle hier genannten Zuckeralternativen eigenen sich zum Backen und haben ihre speziellen Vor- und Nachteile. Bei den flüssigen Zuckeralternativen muss man vor allen Dingen das Mehr an Flüssigkeit beachten, welches der Backmischung zugesetzt wird. Stevia kann z.B. bei zu hoher Dosierung einen Lakritzgeschmack auf der Zunge hinterlassen.

Die Zuckeralkohole Xylit und Erythrit haben weniger Kalorien bei ähnlicher Süßkraft und eignen sich hervorragend zum Backen. Bei zu hohen Dosen können diese Zuckeralternativen allerdings abführend wirken. Im Großen und Ganzen heißt die Devise: Einfach ausprobieren, welche Zuckeralternative dir am besten gefällt!

Wusstest du schon?

Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin haben keine Kalorien und sollten dem Körper beim Abnehmen helfen. In gewisser Weise stimmt dies auch. Verwendet man konsequent Süßstoff anstatt herkömmlichem Haushaltszucker kann man viele Kalorien einsparen. Vor allem zu Beginn einer Diät sind Light Produkte, die Süßstoff enthalten, eine bessere Alternative als zu stark zuckerhaltigen Produkten. Man entwickelt dadurch den richtigen Drive und die Überwindung ist nicht allzu groß wie bei einem kompletten Zuckerverzicht.

Die Wahrheit ist aber: Möchte man Abnehmen, ist eine weitgehende zuckerreduzierte Ernährung und auch Süßstoff reduzierte Ernährung alternativlos. Das Getränk der Wahl sollte immer Wasser sein. Süßstoff kann nämlich zu Gewichtszunahme führen.

Süßstoffe vermitteln dem Gehirn, dass es Glukose bekommt. Dem ist aber nicht so. Süßstoffe enthalten keinerlei Glukose. Das Gehirn reagiert darauf mit dem Verlangen nach mehr Süßem. Heißhungerattacken sind die Folge und diese führen wiederum zu einer gesteigerten Kalorienaufnahme, welche uns dick werden lässt.

Das ist aber noch nicht alles.

In einer Studie an Mäusen wurden die Auswirkungen von Süßstoffen auf das Gewicht sowie die Darmflora beobachtet. Bei den Mäusen die Süßstoff erhielten, war die Bakterienanzahl verschiedener Bakterienstämme im Darm verändert. So fanden sich vermehrt Bakterien, die langkettige Kohlenhydrate in Zucker zerlegen oder kurzkettige Fettsäuren bilden. Zucker und Fettsäuren führen in hohen Mengen bekanntlich zu Übergewicht.

Dieses Phänomen konnte allerdings auch beim Menschen begutachtet werden. Der leitende Arzt Dr. Elinav und sein Team haben ebenfalls die Daten von 381 gesunden Menschen untersucht.

Das Ergebnis: Die Studienteilnehmer, welche regelmäßig Süßstoff konsumierten, wogen im Durchschnitt mehr und hatten einen gestörten Glucosestoffwechsel sowie eine gestörte Darmflora.

Kurzum: Wer Abnehmen möchte, sollte zu Wasser anstatt zu Light Produkten greifen!

Fazit

Zucker ist schlecht für die Gesundheit in vielerlei Hinsicht und begünstigt starkes Übergewicht. Es gibt aber einige Zuckeralternativen, die den Körper nicht nur mit weniger Kilokalorien belasten, sondern auch viele Vitamine und Mineralstoffe beinhalten. Wählt man die richtige Zuckeralternative kann man also das Abnehmen beschleunigen und ein wenig für seine Gesundheit tun. Aber auch hier gilt:

Die Dosis macht das Gift! Auch wenn verschiedenen Zuckeralternativen weniger Kilokalorien haben und dafür einige gesunde Inhaltsstoffe haben, sollte jede Form von Süßungsmittel nur in Maßen konsumiert werden. Dennoch gibt es viel bessere Zuckeralternativen, die du unbedingt ausprobieren solltest und die dein Leben bereichern können! So bleibt ein Leben ohne raffinierten Haushaltszucker keine Utopie mehr.

 

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