Schwarzer Pfeffer gilt als eines der am meisten verwendeten Gewürze weltweit. Daher wird er auch als König der Gewürze bezeichnet. Die wenigsten Menschen wissen jedoch, dass das enthaltene Piperin neben der Scharfe noch weitere Vorteile mit sich bringt. Wie gesund Pfeffer wirklich ist und welche Wirkung das enthaltene Piperin auf unseren Körper besitzt, dass erfährst du in diesem Beitrag.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hauptalkaloid von schwarzem Pfeffer
  • Vor allem in der Schale der Pfefferkörner enthalten
  • Verleiht Pfeffer die Schärfe
  • Wirkt positiv auf den Stoffwechsel

Die besten Piperin Produkte

Die besten Piperin Kapseln

Piperin BIOPERINE – Kenay europe

Die Piperin (Bioperine) Kapseln des deutschen Herstellers Kenay europe enthalten fast keine Zusatzstoffe und bieten eine gute Qualität. Das Produkt enthält 60 Kapseln, welche bei empfohlener Einnahme für 2 Monate ausreichen. Die Kapseln eigenen sich aufgrund der pflanzlichen Kapselhülle für Veganer.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich eine Kapsel (10 mg) einzunehmen.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält neben schwarzem Pfeffer Extrakt (95 % Piperin), mikrokristalline Zellulose als Füllstoff und Hydroxypropylmethylzellulose als pflanzliche Kapselhülle.

Es daher eignet für Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten.

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Die besten Piperin Tabletten

Pure Piperine 20 mg – Premium Essentials

Die Piperin Tabletten des deutschen Herstellers Premium Essentials besitzen ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Eine Dose enthält 365 Tabletten welche bei empfohlener Einnahme ein halbes Jahr ausreichen. Zudem sind die Tabletten hochdosiert und eignen sich für Veganer.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich zwei Tabletten (je 20 mg) mit reichlich Wasser einzunehmen.

Wir empfehlen dir mit einer Tablette am Tag zu starten und die Dosierung je nach Wirkung anzupassen.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält neben schwarzem Pfeffer Extrakt Mikrokristalline Zellulose als Füllstoff. Zudem sind Siliziumoxid und Magnesiumsalze als Trennmittel hinzugefügt.

Es eignet sich für Veganer und für viele Menschen mit Unverträglichkeiten.

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Das beste Piperin Pulver

Schwarzer Pfeffer Extrakt (98 % Piperin) – foodfrog

Der Piperin Extrakt des Norddeutschen Herstellers „Extrakt Manufaktur“ ist eines der wenigen Piperin-Pulverpräparate auf dem Markt. Das Produkt kommt in einer praktischen, wiederverschließbaren 10 g Packung daher. Diese Menge reicht bei empfohlener Einnahme knapp 1,5 Jahre aus, weshalb dieses Präparat das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich 10 – 20 mg Piperin Extrakt Pulver mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit einzunehmen.

Wir empfehlen dir mit 10 mg täglich zu starten und die Dosierung je nach Wirkung anzupassen.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält zu 100 % Extrakt aus schwarzem Pfeffer und besitzt einen Piperingehalt von 98%. Es ist frei von Zusatzstoffen und Konservierungsstoffen, weshalb es sich für Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten eignet.

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Was ist Piperin?

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Piperin ist das Hauptalkaloid des schwarzen Pfeffers (Piper nigrum) und sorgt für dessen scharfen Geschmack. Es ist zwar auch in anderen Pfeffersorten enthalten, jedoch hat schwarzer Pfeffer mit 5 – 8 % den höchsten Piperingehalt.

Es regt den Stoffwechsel sowie die Produktion von Speichel und Verdauungssäften an. Zudem wirkt es, wie alle Scharfstoffe, antimikrobiell.

Bereits 1979 wurde Piperin als erster Bioenhancer beschrieben. Das bedeutet, dass es die Bioverfügbarkeit in Kombination mit anderen Nährstoffen deutlich verbessern kann. Das bekannteste Beispiel dafür ist Kurkuma. Häufig wird Kurkuma-Präparaten Piperin hinzugefügt um die Aufnahmefähigkeit zu verbessern. In einer Studie zeigte sich, dass die Absorption von Kurkumin (aktiver Bestandteil von Kurkuma) um bis zu 2000% erhöht war, wenn Piperin zusätzlich eingenommen wurde (1).

Im Detail bewirkt die Zugabe von Piperin, dass die Nährstoffe besser vom Darm aufgenommen werden können und der Abbau von Darm und Leber verringert wird. Letzteres steht in Verbindung mit dem First-Pass-Effekt.

Dieser Effekt beschreibt die Tatsache, dass bestimmte Wirkstoffe bei der ersten Verarbeitung in der Leber ihre Wirksamkeit teilweise verlieren können. Umso geringer dieser Effekt ausfällt, desto besser zeigt sich die Wirkung des entsprechenden Stoffs im Körper.

Piperin – Wirkung

Neben der Fähigkeit als Bioenhancer zu fungieren, besitzt Piperin weitere unerwartete Wirkungen im Körper. Nachfolgend findest du die einzelnen Wirkungsbereiche des Bioenhancers auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei sei zu erwähnen, dass die Studien sowohl in Bezug auf Piperin, als auch auf schwarzem Pfeffer oder schwarzem Pfeffer Extrakt durchgeführt worden. Je nach Studie variiert somit der Piperingehalt. Zudem wurden viele der Studien an Tieren durchgeführt. Das bedeutet, dass die Ergebnisse nicht 1-zu-1 auf den Menschen übertragbar sind.

Piperin kann beim Abnehmen helfen

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Eine reibungslose Verdauung hat Einfluss auf das Körpergewicht. Da Piperin die Produktion von Verdauungssäften und Speichel anregt, kann es somit positive Auswirkungen auf das Körpergewicht und beim Abnehmen helfen.

Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass Piperin die Bildung von Fettzellen hemmen kann (2).

Außerdem wird durch die Schärfe dieses Stoffs die Thermogenese aktiviert. Dabei handelt es sich um die Wärmebildung durch Stoffwechselaktivität, welche bei vielen Lebewesen stattfindet. Bei dem Prozess der Wärmebildung wird Fett in Energie umgewandelt, weshalb unter anderem die Anzahl der bestehenden Fettzellen verringert werden kann.

In einer Studie wurden die Auswirkungen einer Piperineinnahme in Bezug auf die Fettverbrennung bei Mäusen untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Körperfettanteil nach 4 Wochen signifikant reduziert wurde (3).

Besonders während einer Diät eignet sich sowohl der Konsum von schwarzem Pfeffer, als auch die Einnahme von Piperin in Form eines Nahrungsmittels.

Zusammenfassung:

Piperin kann sowohl helfen die Bildung von Fettzellen zu hemmen und die Fettverbrennung zu fördern.

Piperin kann die antioxidative Abwehr stärken

Bei Antioxidantien handelt es sich um Stoffe, welche die Oxidation der Zellen verhindern können. Dies wird dadurch ermöglicht, dass freie Radikale im Körper eliminiert werden.

Freie Radikale können dafür sorgen, dass das Erbmaterial geschädigt wird. Sie entstehen, wenn der Körper zum Beispiel Radioaktivität oder starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Auch eine sehr ungesunde Ernährung kann freie Radikale im Körper freisetzen (4). Es ist außerdem bekannt, dass freie Radikale eine Rolle bei dem Alterungsprozess und allen Arten von Krankheiten spielen (5, 6, 7).

Studien belegten bereits, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Antioxidanten dazu beitragen kann, die schädlichen Auswirkungen freier Radikale zu verhindern oder zu verzögern (8).

In einer Tierstudie an Nagetieren wurde zudem festgestellt, dass gemahlener schwarzer Pfeffer und Piperinzusätze die Schaden durch freie Radikale reduzieren können (9).

Auch in einer Studie an Ratten zeigte sich, dass die Zellen nach einer fettreichen Fütterung in Verbindung mit schwarzem Pfeffer Extrakt nach 10 Wochen signifikant weniger Schäden durch freie Radikale aufwiesen. Ratten, die nur eine fettreiche Fütterung erhielten, zeigten diesen Effekt nicht (10).

Zusammenfassung:

In mehreren Tierstudien zeigte sich, dass Piperin die Schäden durch freie Radikale in den Zellen verringern kann.

Piperin kann Entzündungen hemmen

Eine Entzündung ist die Abwehrreaktion des Körpers auf innere oder äußere Reize wie zum Beispiel einem Fremdkörper. Jede Entzündung führt im Körper zu einer Abwehrreaktion über das Immunsystem.

Kurzfristige Entzündungen sind meistens vorteilhaft. Unter Umständen können sie jedoch chronisch werden. Chronische Entzündungen sind ein Risikofaktor für viele Krankheiten und können somit schädlich sein (11).  Sie sind teilweise auf eine ungesunde Lebensweise oder andere Faktoren zurückzuführen.

Laborstudien deuten darauf hin, dass Piperin Entzündungen wirksam bekämpfen kann (12).

In einer Studie an Ratten mit Arthritis wurde nachgewiesen, dass die Behandlung mit Piperin zu weniger Gelenkschwellungen und Blutmarkern einer Entzündung führt (13).

Zudem wurde in Studien an Mäusen festgestellt, dass Piperin Entzündungen in den Atemwegen unterdrücken kann, welche durch Asthma oder Allergien verursacht wurden (14, 15).

Zusammenfassung:

In mehreren Studien zeigte sich, dass Piperin die Entzündungen bei Tieren verringern kann. Es sind jedoch weitere Studien an Menschen notwendig, um diese Anzeichen zu untermauern.

Piperin kann Neuroprotektiv wirken

Von einer neuroprotektiven Wirkung spricht man, wenn Nervenzellen und Nervenfasern vor dem Absterben bewahrt werden. Ziel ist es, Krankheitsverläufe zu verzögern und neurodegenerativen Krankheiten entgegenzuwirken.

Ein paar Tierstudien deuten darauf hin, dass Piperin einen potentiellen Nutzen in Bezug auf neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson haben kann (16, 17).

Zudem wurde die Wirkung von Piperin bei Ratten mit Alzheimer-Krankheit untersucht. Dabei ergab sich, dass Ratten denen Piperin verabreicht wurde, ein Labyrinth wiederholt effizienter durchlaufen konnten als Ratten denen dieser Stoff nicht verabreicht wurde (18). Dies lässt vermuten, dass das Gedächtnis durch die Verabreichung von Piperin verbessert wird.

In einer anderen Studie an Nagetieren gab es Anzeichen darauf, dass Piperin die Bildung von Amyloid-Plaques verringern kann. Dabei handelt es sich um schädliche Proteinfragmente im Gehirn, welche mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht werden (19, 20).

Zusammenfassung:

Piperin kann sich positiv auf neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson auswirken. Um dies zu bestätigen, sind jedoch weitere Studien an Menschen erforderlich.

Piperin kann die Blutzuckerkontrolle verbessern

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Piperin zur Verbesserung des Blutzuckerstoffwechsels beitragen kann (21, 22, 23).

Eine Studie an Ratten stelle zudem fest, dass die Fütterung mit schwarzem Pfeffer Extrakt im Anschluss an eine Fütterung mit Glukose, einen geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirkte. Die Kontrollgruppe, welche den Extrakt nicht erhielt, zeigte diesen Effekt nicht (24).

In einer Doppelblindstudie an 86 übergewichtigen Menschen wurde 8 Wochen lang ein Nahrungsergänzungsmittel verabreicht, welches unter anderem Piperin enthielt. Es zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Insulinsensitivität (25). Diese beschreibt, in welchem Maße das Hormon Insulin die Glukose aus dem Blutkreislauf entfernen kann.

Da neben Piperin noch andere Stoffe in dem verabreichten Nahrungsergänzungsmittel enthalten waren, ist nicht klar inwieweit dieser Effekt auf Piperin zurückzuführen ist.

Zusammenfassung:

Aufgrund von Tierstudien gibt Anzeichen darauf, dass Piperin sich positiv auf die Blutzuckerkontrolle auswirken kann und die Insulinsensitivität verbessern kann.

Piperin kann den Cholesterinspiegel senken

Ein erhöhter Cholesterinspiegel gilt als ein Risikofaktor für Herzkrankheiten, wobei es sich um die die weltweit häufigste Todesursache handelt (26).

Bei Cholesterin unterscheidet man zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin. LDL-Cholesterin (engl. Low Density Lipoprotein) ist der „schlechte“ Bestandteil der Blutfette. Es transportiert Fette von der Leber in die Organe, wo das Cholesterin gebraucht wird um verschiedene Hormone herzustellen. Können die Körperzellen kein weiteres LDL-Cholesterin mehr aufnehmen, verbleibt es im Blut und kann sich als Teil von Ablagerungen an den Gefäßwänden absetzen. Dies bewirkt, dass weniger Blut hindurchfließen kann und somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.

Der Extrakt aus schwarzem Pfeffer wurde an Tieren in Bezug auf den Cholesterinspiegel untersucht. Dabei zeigte sich, dass dieser eine senkende Wirkung auf den Cholesterinspiegel haben kann (27, 28).

In einer 42-tägigen Studie wurden Ratten in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt eine fettreiche Nahrung in Verbindung mit schwarzem Pfeffer Extrakt. Die zwei Gruppe bekam lediglich eine fettreiche Nahrung. Dabei zeigte sich, dass der Gesamtcholesterinspiegel und LDL-Cholesterinspiegel bei der ersten Gruppe gesenkt war (28).

Wie bereits erwähnt, kann Piperin auch die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln verbessern, die potenziell cholesterinsenkende Wirkungen besitzen (29, 30).

Zusammenfassung:

Extrakt aus schwarzem Pfeffer erwies sich in vielen Tierstudien als Cholesterinsenkend. Dies muss aber erst am Menschen bestätigt werden. Zudem wird die Absorption cholesterinsenkender Nahrungsergänzungsmittel durch Piperin verbessert.

Piperin kann krebsbekämpfende Eigenschaften haben

Wissenschaftler vermuten, dass Piperin (neben anderen Scharfstoffen) krebsbekämpfende Eigenschaften haben kann (31, 32).

In Studien im Reagenzglas gab es Anzeichen darauf, dass die Replikation von Brust-, Prostata-, und Darmkrebszellen durch Piperin verlangsamt wird und einen Krebszelltod bewirkt (33, 34, 35, 36).

In einer weiteren Reagenzglasstudie wurden 55 Verbindungen aus Gewürzen untersucht und beobachtet, dass Piperin die Wirksamkeit der traditionellen Behandlung von dreifach negativem Brustkrebs am wirksamsten steigert. Dabei handelt es sich um die aggressivste Krebsart (37).

Darüber hinaus zeigte Piperin im Labor eine vielversprechende Wirkung bei der Umkehrung der Multidrug-Resistenz der Krebszellen. Dies beschreibt das Phänomen, dass Tumorzellen eine Resistenz gegenüber Arzneistoffen entwickeln. Dadurch kann die Chemotherapie-Behandlung beeinträchtigt werden (38, 39).

Zusammenfassung:

Schwarzer Pfeffer und speziell Piperin können die Replikation von Krebszellen verlangsamen und die Mulidrug-Resistenz umkehren. Leider basieren diese Anzeichen lediglich auf Laborstudien und müssen erst am Menschen bestätigt werden.

Piperin – Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind bei der Einnahme von Piperin nicht zu erwarten. Voraussetzung ist jedoch, dass man sich an die empfohlene Dosierung der Hersteller hält und diese nicht deutlich überschreitet.

Da Piperin die Bioverfügbarkeit vieler anderer Nährstoffe fördert, können in seltenen Fällen Wechselwirkungen mit anderen Präparaten auftreten, welche man bisher ohne Nebenwirkungen eingenommen hat.

Zudem sollte Piperin nicht ohne ärztliche Absprache in Kombination mit starken Medikamenten eingenommen werden, da auch hier Wechselwirkungen im Leberstoffwechsel nicht auszuschließen sind.

Piperin – Dosierung und Einnahme

Bei Piperin handelt es sich nicht um einen essentiellen Nährstoff. Daher sind auch keine empfohlenen Tagesdosierungen seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) oder anderen Institutionen vorgegeben.

In den meisten Studien, wurden Dosierungen im Bereich von 10 – 20 mg verwendet. Dies kann einen guten Richtwert darstellen.

Man sollte allerdings primär auf die Einnahmeempfehlung des Herstellers achten und sich an diese halten. Hersteller innerhalb Deutschlands sind verpflichtet diese Angaben auf die Verpackung der Nahrungsergänzungsmittel zu schreiben.

Die Einnahme von Piperin unterscheidet sich je nach Darreichungsform. Es sind sowohl Kapseln und Tabletten, als auch Pulver auf dem Markt erhältlich. Auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Darreichungsform werden wir im nächsten Absatz näher eingehen.

Darreichungsformen

Piperin ist auf dem Markt in drei wesentlichen Darreichungsformen erhältlich. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

  • Piperin Kapseln
  • Piperin Tabletten
  • Piperin Pulver

Im Folgenden werden wir genauer beleuchten, wo die Unterschiede dieser Darreichungsformen liegen und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen. Für jeden Anwendungsfall sind unterschiedliche Produkte von Vorteil.

Piperin Kapseln

Kaufst du Piperin in Kapseln, so erhältst du das Nahrungsergänzungsmittel als Extrakt. Die Hülle der Kapseln besteht meistens aus einem Zellulosegeflecht oder Gelatine. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Kapseln sich im Magen zersetzen und der Körper die Wirkstoffe aufnehmen kann.

Die Gelatine zur Herstellung von Kapseln wird meist aus der Schlachtung von Schweinen oder Rindern gewonnen. Das Zellulosegeflecht besteht wiederum aus rein pflanzlichen Stoffen.

Häufig werden den Kapseln noch andere Zusatzstoffe und Trennmittel wie Magnesiumstearat beigemischt. In hochwertigen Kapselpräparaten wird auf diesen Zusatz verzichtet. Hier ist ausschließlich das reine Pulver des Extrakts enthalten.

Der Mundraum kommt bei dieser Einnahmemethode mit Piperin nicht in Kontakt, wodurch einem der evtl. gewöhnungsbedürftige Geschmack erspart bleibt. Eine kontinuierliche Einnahme wird dadurch vereinfacht.

Auch unterwegs ist die Einnahme von Kapseln einfacher, als dies bei anderen Darreichungsformen der Fall ist. Es handelt sich dementsprechend um die pflegeleichteste Methode der Einnahme.

Die Dosierung ist bei Kapselpräparaten ohne großen Aufwand immer nur in fixen Abständen möglich. Bei individuellen Dosierungen im Bereich zwischen der enthaltenen Menge zweier Kapseln, stellt ein Pulver-Präparat die bessere Option dar.

Falls erwünscht, sollte beim Kauf von Piperin Kapseln darauf geachtet werden, dass diese vegan, laborgeprüft und gegebenenfalls glutenfrei sind.

Ein kleiner Nachteil von Piperin Kapseln liegt darin, dass Menschen mit Schluckbeschwerden die Einnahme erschwert wird.

In der folgenden Übersicht beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Piperin in Kapselform.

Vorteile piperin-kapseln-vorteile Nachteile piperin-kapseln-nachteile
Simple Einnahme Etwas teurer als Pulver
Geschmacklos Bedingt individuell dosierbar
Vordosiert
Für unterwegs geeignet

Piperin Tabletten

Piperin Tabletten ähneln sehr den Kapseln. Sie bieten mit der sehr einfachen Einnahme und dem neutralen Geschmack die gleichen Vorteile.

Zudem eignen sie sich sehr gut für unterwegs. Viele Hersteller pressen in die Oberfläche der Tablette eine Bruchkerbe, welche die individuelle Dosierung bedingt möglich macht.

Ähnlich wie Kapseln, enthalten Tabletten den Wirkstoff des Pfeffers in Reinform. Das sorgt für den höchstmöglichen Wirkungsgrad bei moderater Dosierung.

Ein entscheidender Unterschied im Vergleich zu Kapseln ist, dass qualitativ schlechten Tabletten oft mehr Zusatzstoffe beigemengt werden. Vor allem Stärke, Zucker, Gelatine oder Fette sind teilweise enthalten. Diese bringen ggf. das Risiko mit sich, allergische Reaktionen auszulösen.

Auch Menschen mit Unverträglichkeiten können hier bei der Einnahme Probleme bekommen. Hochwertige Tabletten-Präparate enthalten jedoch kaum Zusatzstoffe. Zudem unterscheiden sich Kapseln und Tabletten Preislich kaum.

Vor allem für Veganer stellen Tabletten eine gute Alternative dar. Der Grund dafür ist, dass für die Herstellung keine Gelatine verwendet wird. Die Gelatine zur Herstellung von Kapseln wird meist aus der Schlachtung von Schweinen oder Rindern gewonnen. Das Zellulosegeflecht besteht wiederum aus rein pflanzlichen Stoffen.

Auch bei Piperin Tabletten können Menschen mit Schluckbeschwerden Probleme bei der Einnahme haben.

Nachfolgend findest du die Vor- und Nachteile von Piperin Tabletten in unserer Übersicht.

Vorteile piperin-tabletten-vorteile
Nachteile piperin-tabletten-nachteile
Simple Einnahme Individuelle Dosierung bedingt möglich
Geschmacklos Eventuell mehr Zusatzstoffe
Vordosiert
Für unterwegs geeignet

Piperin Pulver

Beim Erwerb dieser Darreichungsform erhältst du Piperin als Extrakt in Pulverform. Ein großer Vorteil von Pulver liegt in den geringen Anteilen an Zusatzstoffen, die in dem Präparat enthalten sind.

Pulver-Präparate haben in der Regel das beste Preis,- Leistungsverhältnis aller auf dem Markt erhältlichen Darreichungsformen. Zudem bietet Pulver die Möglichkeit, die Dosis komplett individuell anzupassen. Bei Kapseln ist dies nur eingeschränkt möglich.

Piperin Pulver wird nicht von einer Gelatinehülle umschlossen, was diese Darreichungsform für Veganer geeigneter macht. Es ist nämlich nicht selten der Fall, dass Hersteller Gelatinekapseln für die Herstellung ihrer Nahrungsergänzungsmittel verwenden.

Meistens ist dem Pulver eine Dosierhilfe mitgeliefert. Sie sorgt dafür, dass die gewünschte Dosis leicht abzumessen ist.

In der Regel wird Pulver in Verbindung mit Flüssigkeiten eingenommen. Hierfür kann man herkömmliches Wasser oder Fruchtsäfte verwenden. Säfte überdecken effektiv den Eigengeschmack des Piperin Pulvers. Das Pulver kann bei Bedarf auch in Speisen eingerührt werden. Im Prinzip sind den Möglichkeiten aber keine Grenzen gesetzt.

Vorteile piperin-pulver-vorteile
Nachteile piperin-pulver-nachteile
Dosierung individuell anpassbar Aufwendigere Zubereitung
Größere Anwendungsvielfalt Ggf. gewöhnungsbedürftiger Geschmack
Meistens ohne Zusatzstoffe

Piperin kaufen – das sollte man beachten

Für den privaten Nutzen und der Anwendung beim Menschen, kann Piperin ganz einfach überall online erworben werden. Auf dem Markt ist es in vielen verschieden Formen erhältlich. Abhängig vom Grund der Einnahme, kann man zwischen den vielen verschiedenen Darreichungsformen wählen.

Kapseln stellen meistens die beliebteste Einnahmeform dar. Je nach Darreichungsform, gibt es dennoch einige Dinge beim Kauf von Piperin zu beachten. Wir haben Kriterien zusammengestellt die es beim Kauf zu beachten gilt.

Herkunftsland / Hersteller

Eine entscheidende Rolle spielt das Herkunftsland. Piperin, welches nicht aus dem Deutschen Raum oder der EU stammt, unterliegt auch nicht dessen Zulassungsstandards. Bei so einem Kauf ist ungewiss wie rein das Produkt ist und welche Dosierungen das Präparat enthält.

Hier sollte Vorsicht geboten sein. Häufig sind Präparate aus dem Ausland höher dosiert. In einigen Fällen sind dem Präparat unerwünschte Zusatzstoffe und Trennmittel beigemengt.

Dosierungsangaben

Um keine unerwünschten Nebenwirkungen durch die Einnahme von Piperin zu erfahren, ist die Angabe von empfohlenen Dosierungen auf der Verpackung wichtig. In Deutschland sind Hersteller von Pharma-Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln dazu verpflichtet diese Angabe zu tätigen.

Beziehst du Piperin also aus Deutschland, ist hier nichts zu befürchten. Obwohl die Gefahr von Nebenwirkungen sehr gering ist, sollten die vom Hersteller angegeben Dosierungsempfehlungen eingehalten werden. Das verringert die Chance eventuelle Nebenwirkungen durch die Piperin Einnahme zu erfahren.

Preis

Wenn du mit den Eigenschaften des Piperin Präparats zufrieden bist, kannst du einen Blick auf den Preis werfen. Die Qualitätsunterschiede bei den angebotenen Präparaten sind in der Regel nicht sehr groß, insofern das Produkt in der EU hergestellt wurde. Daher sind auch keine großen Qualitätseinbußen bei günstigeren Produkten zu erwarten.

Man sollte allerdings darauf Acht geben, wie sich ein günstigerer Preis rechtfertigt. Wenn beispielsweise viele Zusatzstoffe enthalten sind oder der Hersteller nicht aus der EU kommt, sollte man ggf. die Finger von dem Produkt lassen. Auch wenn ein niedriger Preis verlockend wirkt.

Wo wächst Pfeffer?

pfefferpflanze

Die Heimat der Pfefferpflanze liegt in Indien. Von dort aus verbreitete sich die Pflanze, welche in dem subtropischen Klima am besten gedeiht, in die ganze Welt.

Heutzutage wird die Pfefferpflanze in vielen Regionen der Erde angebaut. Der Hauptproduzent bleibt jedoch Indien.

Besonders interessant ist die Tatsache, dass viele Pfeffersorten von dem gleichen Pfefferstrauch abstammen. Entscheidend für das Aussehen und die Schärfte ist lediglich der Erntezeitpunkt und die Weiterverarbeitung der Pfefferkörner.

Schwarzer Pfeffer ist in der heutigen Zeit zu einem Grundnahrungsmittel geworden und in fast allen Haushalten zu finden. Grund dafür ist, dass dieses Gewürz sehr vielseitig eingesetzt werden kann und in nahezu jedem Gericht Verwendung findet.

Wusstest du schon?

Sprichwort „wo der Pfeffer wächst“

Fast jedem ist das Sprichwort bekannt „geh dahin wo der Pfeffer wächst“. Jedoch kennen die wenigsten die Herkunft dieser Redewendung.

Der Ursprung dieses Sprichworts liegt darin, dass die Menschen damals nicht wussten wo Pfeffer genau herkommt. Es war ihnen jedoch bewusst, dass es ganz schon weit weg sein musste.

Wenn man also jemanden verweist „dahin zu gehen wo der Pfeffer wächst“ so wünscht man sich, dass diese Person sehr weit weg verschwindet und am besten nicht mehr wiederkehrt.

Es gibt Anzeichen darauf, dass dieses Sprichwort bereits im 16. Jahrhundert verwendet wurde.

Warum heißt der Pfefferkuchen, Pfefferkuchen?

Bei Pfefferkuchen handelt es sich um ein süßes Gebäck, das unter anderem Gewürze wie Zimt oder Anis enthält. Da diese Gewürze damals einfach „Pfeffer“ genannt wurden, kam der Pfefferkuchen wohl so zu seinem Namen.

Fazit

Piperin gilt als sehr wirksamer Bioenhancer. Die Bioverfügbarkeit von vielen anderen Nährstoffen kann durch die Kombination mit Piperin erhöht werden. Aus diesem Grund wird es gerne in Kombination mit Kurkuma oder anderen Präparaten eingesetzt.

Aber auch als einzelnes Nahrungsergänzungsmittel bietet Piperin mehrere Vorteile. Es kann auf verschiedenem Wege beim Abnehmen helfen, Neuroprotektiv wirken und den Cholesterinspiegel senken. Zudem besitzt es antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.

Leider wurden viele dieser gesundheitlichen Vorteile nur auf Basis von Tierstudien festgestellt, weshalb nicht alles auf den Menschen übertragbar ist. Es existieren jedoch auch Studien am Menschen, welche Piperin gewisse Wirkungsbereiche zusprechen. Es sind aber weitere Studien erforderlich um die Wirkungen am Menschen zu bestätigen.

Schwarzer Pfeffer enthält am meisten Piperin, jedoch ist die enthaltene Menge so gering, dass ein erhöhter Pfefferkonsum nicht ausreicht um gesundheitliche Vorteile zu verspüren.

Piperin gilt in Form eines Nahrungsergänzungsmittels als sehr Nebenwirkungsarm, weshalb es bedenkenlos eingenommen werden kann.

Sollten weitere Fragen zu Piperin oder schwarzem Pfeffer offen sein, stehen dir unsere Experten gerne zur Verfügung.

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