Ashwagandha – auch Schlafbeere genannt, ist eine sehr nützliche Heilpflanze, welche wegen ihrer vielseitigen Wirkung immer beliebter wird. Viele Menschen setzen sie bereits ein um den Testosteronspiegel zu steigern, den Cortisolspiegel zu senken oder das Abnehmen zu unterstützen. Doch wie wirkt die Schlafbeere genau? Und welche Vorteile kann die Einnahme von Ashwagandha Pulver oder Kapseln mit sich bringen?

Das Suppwiki24 Team hat sich die Pflanze genauer angeschaut und kann dir auf Basis aktueller Studien eine Auskunft darüber geben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Schlafbeere, Winterkirsche oder Indischer Ginseng genannt.
  • Wird seit Ewigkeiten in der indischen Medizin eingesetzt
  • Als Pulver, Kapseln, Tabletten oder Tee erhältlich
  • Wirkt positiv auf: Testosteronspiegel, Cortisolspiegel, Entzündungen, Muskelmasse, Stress, Ängste, Depressionen und den Blutzuckerspiegel

Die besten Ashwagandha Produkte

Das beste Ashwagandha Pulver

Holi Natural Premium BIO Ashwagandha Wurzel Pulver

Das Ashwagandha Pulver des deutschen Herstellers Holi Natural überzeugt vor allem durch seine 100%ige Reinheit. Zudem stammt das Produkt aus biologischem Anbau, was ebenfalls Pluspunkte eingebracht hat. Insgesamt besitzt das Pulver ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, denn es reicht bei empfohlener Einnahme für fast ein halbes Jahr aus.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt 1 – 2 Mal täglich zwischen 2 und 3 g des Pulvers in Smoothies, Säfte, Wasser oder andere Getränke einzurühren.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält zu 100% Bio Ashwagandhawurzel-Pulver. Es sind keine weiteren Zusatzstoffe enthalten, weshalb es sich gut für Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten eignet.

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Die besten Ashwagandha Kapseln

Vit4ever Ashwagandha Intenso

Die Ashwagandha Kapseln des Herstellers Vit4ever sind, anders als viele Kapsel Produkte, sehr hochdosiert. Auf den ersten Blick bieten diese Kapseln nicht das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Da sie jedoch hoher als andere Produkte dosiert sind, werden weniger Kapseln am Tag benötigt um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich 2 Kapseln (je 750 mg) mit ca. 200 ml Flüssigkeit eine Stunde vor einer Mahlzeit einzunehmen.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält zu 100% Ashwagandha Wurzelextrakt. Als pflanzliche Kapselhülle wird Hydroxypropylmethylcellulose verwendet.  Die Kapseln eignen sich somit für Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten.

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Der beste Ashwagandha Tee

PEPPERMINTMAN Ashwagandha

Ashwagandha kann neben der Pulver- und Kapselform auch als Tee getrunken werden. Bei diesem Produkt handelt es sich um die kleingeschnittene Wurzel der Pflanze. Es sollte bedacht werden, dass etwas größere Mengen des Tees getrunken werden müssen, um die gleiche Wirkung wie Pulver oder Kapseln zu erzielen.

Einnahmeempfehlung

Für die Zubereitung werden ca. 5 – 8 g der geschnittenen Wurzel mit 200 ml kochendem Wasser aufgekocht. Nach etwa 5 Minuten kann der Tee abgeseiht und getrunken werden. Dies sollte 2 – 3 Mal am Tag wiederholt werden.

Inhaltsstoffe

Das Produkt besteht zu 100% aus der kleingeschnittenen Ashwagandha Wurzel. Es sind keine weiteren Zusatzstoffe enthalten. Es eignet sich somit für Veganer.

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Die besten Ashwagandha Tabletten

Guru Bio Ashwagandha

Ashwagandha Tabletten sind eher Rar auf dem Markt. Kapsel Präparate sind in der Regel beliebter. Jedoch handelt es sich hierbei keinesfalls um ein schlechtes Produkt. Die Tabletten bieten im Vergleich zu Kapseln ein ebenso gutes Preis-/Leistungsverhältnis und überzeugen durch biologischen Anbau und keinerlei Zusatzstoffe.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt über den Tag verteilt 2 Tabletten mit reichlich Wasser einzunehmen.

Inhaltsstoffe

Die Tabletten enthalten neben Ashwagandha den unbedenklichen Stoff Siliciumdioxid als Trennmittel. Das Produkt ist für Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet.

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Was ist Ashwagandha?

was-ist-ashwagandha

Ashwagandha ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, welche den botanischen Namen „Withania somnifera“ trägt. Sie ist hierzulande auch als Schlafbeere, Winterkirsche oder Indischer Ginseng bekannt.

Heutzutage kommt die Pflanze in ganz Afrika, Spanien, den Kanaren, Griechenland, Sizilien, Südasien sowie auf der Insel Mauritius vor. Es gibt Erkenntnisse darüber, dass sie bereits vor mehr als 3000 Jahren für medizinische Zwecke in Indien eingesetzt wurde.

Das Gewächs erreicht zwischen 30 und 150 cm Höhe, ist sehr verzweigt und sowohl an den Blättern, als auch am Stiel filzig behaart. Die Blätter werden zwischen 2 und 12 cm lang und 2 bis 7 cm breit.

Die Blütenstände bestehen aus 4 bis 6 Blüten, woraus sich im Reifeprozess eine runde, braune und leicht durchscheinende Kugel bildet. Innerhalb dieser Kugel wächst die rote Beere. Sie wird 5 bis 10 mm groß und beinhaltet die Samen, welche beim Trocknen ebenfalls eine braune Farbe annehmen.

Nicht ohne Grund wird die Pflanze in verschiedenen Kulturen seit Jahrtausenden zu medizinischen Zwecken verwendet. Denn auch die heutige Wissenschaft spricht dem Gewächs viele Wirkungen zu. Sie soll zum Beispiel dazu beitragen den Testosteronspiegel zu erhöhen, die kognitiven Fähigkeiten zu fördern, Stress und Depressionen zu reduzieren, sowie die Vitalität und das Abwehrsystem zu verbessern. Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Diese sehr vielseitigen Wirkungen sind auf die speziellen Inhaltstoffe der Pflanze zurückzuführen. Dazu zählen:

  • Alkaloide (Anaferin, Anahygrin, Cuscohygrin, Tropin und Withasomnin)
  • Withanolide (Somniferanolid, Somniwithanolid, Withaferin A und Withasomniferanolid)
  • Aminosäuren (Tryptohan, Tyrosin, Alanin und Glycin)
  • Fettsäuren

Wusstest du schon?

Ashwagandha bedeutet so viel wie „Geruch des Pferdes“, was nicht unbedingt auf den Geruch, sondern auf die Wirkung der Pflanze zurückzuführen ist. Sie soll bei Einnahme eine stärkende Wirkung, ähnlich eines Pferdes, besitzen.

Ashwagandha – Wirkung

Wie bereits erwähnt, besitzt die Ashwagandha sehr vielseitige Wirkungen auf unseren Körper, welche bereits seit Jahrtausenden bekannt sind. Auf Basis aktueller Studien möchten wir dir die Vorteile dieser Pflanze näherbringen. Du kannst dir sicher sein, dass die Schlafbeere dir auf verschiedenste Art und Weise dabei helfen kann, bestimmte Bereiche in deinem Leben zu verbessern.

Ashwagandha kann den Testosteronspiegel steigern

Speziell wegen dieser Wirkung ist Ashwagandha bei Männern beliebt. Häufig wird die Wechselwirkung mit weiteren Pflanzen genutzt, die ebenfalls den Testosteronspiegel steigern. Diverse Studien belegten bereits, dass Ashwagandha positive Auswirkungen auf die Potenz hat (1, 2, 3). Nicht ohne Grund hat sie diesbezüglich seit Ewigkeiten einen Platz in der indischen Medizin gefunden.

Eine signifikante Steigerung des Testosteronspiegels ergab sich primär bei unfruchtbaren Männern. Es gilt zudem als erwiesen, dass Ashwagandha die Spermienzahl und Spermienqualität betroffener Personen erhöhen kann (1).

Dies bestätigte sich in einer weiteren Studie an Männern, die Ashwagandha gegen Stress erhielten. Dabei ergab sich ein höherer Antioxidantienspiegel und eine bessere Samenqualität (2). Wissenschaftler vermuten, dass die antioxidativen Eigenschaften auf die Pflanzenstoffe zurückzuführen sind.

In einer Studie an gesunden Männern wurde die Auswirkung von Ashwagandha-Extrakt in Kombination mit Krafttraining auf den Testosteronspiegel untersucht. Während der 8-wöchtigen Studie zeigte sich, dass eine zweimal tägliche Einnahme zu einem 15%igen Anstieg des Testosteronspiegels führe. Bei der Placebo-Kontrollgruppe zeigte sich dieser Anstieg nicht (3).

Zusammenfassung:

Ashwagandha kann die Spermienzahl und Spermienqualität bei unfruchtbaren Männern erhöhen. Zudem wird der Testosteronspiegel gesteigert. Bei fruchtbaren Männern ergab sich eine Steigerung des Testosteronspiegels in Verbindung mit Krafttraining.

Ashwagandha kann die Muskelmasse und -kraft steigern

Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau gibt es unendlich viele. Manche bewirken mehr, andere weniger. Untersuchungen haben gezeigt, dass Ashwagandha positive Auswirkungen auf die Muskelkraft hat und dazu beiträgt die Muskelmasse zu steigern (4, 5, 6).

Während einer 30-tägigen Studie an 18-30 Jahre alten Erwachsenen ließen sich mehrere Wirkungen durch die tägliche Einnahme von 750 – 1250 mg Ashwagandha Extrakt feststellen. Bei 6 Probanden wurde eine Verbesserung der Schlafqualität festgestellt. Zudem ergab sich eine signifikante Senkung des Gesamt- und LDL-Chloesterinspiegels und eine Steigerung der Muskelkraft im Bereich der Handgriffkraft, Quadrizepskraft und Rückenstreckkraft (4).

Eine weitere 8-wöchige placebokontrollierte Studie an 57 männlichen Probanden untersuchte speziell die Muskelkraft bei einer zweimal täglichen Ashwagandha Einnahme von je 300 mg. Es zeigte sich, dass die Ashwagandha-Gruppe eine signifikant größere Zunahme der Muskelkraft bei einer Bankdrück-Übung und Beinstreckungsübung hatte. Zudem war die Muskelzunahme im Bereich der Arme deutlich besser. Darüber hinaus wurde ein größerer Anstieg des Testosteronspiegels im Vergleich zur Placebo-Gruppe gemessen (5).

Auch die Ausdauerleistung kann durch eine Ashwagandha Einnahme gesteigert werden. Dies wurde an professionellen indischen Radfahrern bewiesen. Sie erhielten zwei Wochen lang täglich 1 g der Pflanze, während eine Placebo-Gruppe nur Stärkekapseln erhielt. Das Ergebnis der Studie war, dass sich die Sauerstoffwerte im Blut verbesserten und die Erschöpfung erst später eintrat (7).

Dies wurde in einer weiteren Studie an 50 sportlichen Erwachsenen bestätigt. Die Auswirkungen einer Einnahme waren relativ gleich (8).

Zusammenfassung:

In mehreren Studien wurde belegt, dass Ashwagandha die Muskelmasse erhöht, die Kraft steigert und die Ausdauer verbessert. Dies könnte unter anderem auf den positiven Effekt auf den Testosteronspiegel zurückzuführen sein.

Ashwagandha kann den Cortisolspiegel senken

Bei Cortisol handelt es sich um ein Stresshormon, welches in den Nebennieren als Reaktion auf Stress oder einem hohen Blutzuckerspiegel freigesetzt wird. Die Hauptaufgabe des Cortisols besteht darin, Energie aus den Energiespeichern des Körpers freizusetzen. Da zudem der Energieumsatz während anstrengender Situationen (psychischer Stress, körperliche Anstrengung) verringert wird, kam Cortisol zu der Bezeichnung „Stresshormon“.

Studien haben gezeigt, dass die Pflanze helfen kann, den Cortisolspiegel zu senken (9, 10).

Wenn Stress chronisch wird, ist auch der Cortisolspiegel erhöht. Dadurch kann der Blutzuckerspiegel ansteigen und somit zu einer vermehrten Fetteinlagerung führen.

In einer Studie an chronisch gestressten Erwachsenen zeigten diejenigen, die Ashwagandha einnahmen, im Vergleich zur Kontrollgruppe eine signifikant stärkere Senkung des Cortisolspiegels. Im Durchschnitt ergab sich eine Reduktion von 30 % (11).

Zusammenfassung:

Ashwagandha kann für eine Senkung des Cortisolspiegels sorgen, wobei es sich um ein Stresshormon handelt. Dies kann zudem eine Fetteinlagerung verringern.

Ashwagandha kann den Blutzuckerspiegel senken

Der Blutzuckerspiegel ist vor allem für Menschen die unter Diabetes leiden sehr relevant. Die Verbreitung dieser Krankheit hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Aktuell leiden weltweit etwa 400 Millionen Menschen unter dieser Stoffwechselkrankheit. Betroffene Personen haben oft einen erhöhten Blutzuckerspiegel und eine verringerte Insulinsensitivität.

Studien zufolge kann Ashwagandha ein wirksames Mittel sein um den Blutzuckerspiegel zu senken. In einer Reagenzglasstudie wurde festgestellt, dass die Insulinsekretion und die Insulinsensitivität der Muskelzellen durch Ashwagandha verbessert wurde (12).

Auch mehrere Studien am Menschen haben auf verschiedenste Art und Weise gezeigt, dass diese Pflanze den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern und gesunden Menschen effektiv senken kann (4, 13).

In einer vierwöchigen placebokontrollierten Studie an Menschen mit Schizophrenie wurden die Auswirkungen einer Ashwagandha Einnahme auf den Blutzuckerspiegel untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Ashwagandha-Gruppe eine durchschnittliche Senkung des Blutzuckerspiegels um 13,5 mg/dl hatte. Bei der Placebo-Gruppe lagen die Werte bei lediglich 4,5 mg/dl (14).

Zusammenfassung:

Ashwagandha kann den Blutzuckerspiegel senken, sowie die Insulinsekretion und Insulinsensitivität verbessern. Diese Effekte traten sowohl bei gesunden Menschen, als auch bei Diabetikern auf.

Ashwagandha kann beim Abnehmen helfen

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Wie schön wäre es, wenn ein alleiniger Konsum von Ashwagandha dazu führt, dass die Fettpolster verschwinden. Ganz so einfach ist es leider nicht. Jedoch besitzt die Schlafbeere eine positive Wirkung auf den Körperfettanteil, welches in mehreren Studien nachgewiesen wurde.

In der gleichen Studie, die eben in Bezug auf die Steigerung der Muskelmasse erwähnt wurde, zeigten sich ebenfalls positive Auswirkungen auf die Fettreduktion. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass eine signifikante höhere Abnahme des Körperfettanteils durch die Einnahme von Ashwagandha Extrakt erfolgte (5).

Zudem wurde in einer anderen Studie festgestellt, dass das in Ashwagandha enthaltene Withaferin A dazu beiträgt, die Lebensfähigkeit von Fettzellen zu senken und ihren Tod einzuleiten (15).

Auch der bereits erwähnte positive Effekt auf den Cortisolspiegel steht in Zusammenhang mit diesem Wirkungsbereich. Grund dafür ist, dass ein hoher Cortisolspiegel auch zu einem hohen Blutzuckerspiegel führt, was sich wiederum negativ auf das Körpergewicht auswirkt (16).

Zusammenfassung:

Ashwagandha sorgt für eine Reduktion des Körperfettanteils, indem die Lebensfähigkeit von Fettzellen eingeschränkt wird. Zudem wirkt die Senkung des Cortisolspiegels einer Gewichtszunahme entgegen. Als reines Nahrungsergänzungsmittel zum Abnehmen kann die Pflanze jedoch nicht bezeichnet werden. Sie wirkt lediglich unterstützend.

Ashwagandha kann den Cholesterinspiegel und Triglyzeride senken

Ashwagandha kann sowohl zu einer Senkung des Gesamt- und LDL-Cholesterinspiegels, als auch zur Senkung des Triglyceridspiegels beitragen.

Bei Cholesterin unterscheidet man zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin. LDL-Cholesterin (engl. Low Density Lipoprotein) ist der „schlechte“ Bestandteil der Blutfette. Es transportiert Fette von der Leber in die Organe, wo das Cholesterin gebraucht wird um verschiedene Hormone herzustellen. Können die Körperzellen kein weiteres LDL-Cholesterin mehr aufnehmen, verbleibt es im Blut und kann sich als Teil von Ablagerungen an den Gefäßwänden absetzen. Dies bewirkt, dass weniger Blut hindurchfließen kann und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.

Auch erhöhte Triglyzerid-Werte sind ein Risikofaktor für die Bildung von Blutgerinnseln, welche mit Komplikationen am Herz-Kreislaufsystem in Verbindung stehen.

In einer Studie an Ratten ergab sich, dass Ashwagandha den Gesamtcholesterin- und Triglyceridspiegel um 53 % und 45 % senken konnte (17).

Auch in einer 60-tägigen Studie an chronisch gestressten Erwachsenen konnte die Einnahme von Ashwagandha-Extrakt im Durchschnitt eine 17%ige Abnahme des LDL-Cholesterins und eine 11%ige Abnahme des Triglyceridspiegels bewirken (18).

Zusammenfassung:

Ashwagandha kann den Cholesterinspiegel und Triglyceridspiegel senken. Dadurch können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden. Es sind jedoch weitere Studien am Menschen notwendig um diesen Wirkungsbereich zu untermauern.

Ashwagandha kann die Gehirnfunktion steigern

Ashwagandha wird unter anderem zur Verbesserung des Gedächtnisses und der allgemeinen Gehirnfunktion eingesetzt. Außerdem besitzt die Pflanze eine leichte neuroprotektive Wirkung. Dies ist unter anderem auf die antioxidative Eigenschaft der enthaltenen Withanolide zurückzuführen (19, 20, 21).

Bei Antioxidantien handelt es sich um Stoffe, welche die Oxidation der Zellen verhindern können. Dies wird dadurch ermöglicht, dass freie Radikale im Körper eliminiert werden.

Freie Radikale können dafür sorgen, dass das Erbmaterial geschädigt wird. Sie entstehen, wenn der Körper zum Beispiel Radioaktivität oder starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Auch eine sehr ungesunde Ernährung kann freie Radikale im Körper freisetzen (22).  Es ist außerdem bekannt, dass freie Radikale eine Rolle bei dem Alterungsprozess und allen Arten von Krankheiten spielen.

Eine Studie an Ratten, die mit Ashwagandha behandelt wurden, zeigte eine deutliche Verbesserung des räumlichen Gedächtnisses. Dies ist vermutlich auf die Verringerung des oxidativen Stresses zurückzuführen (20).

Auch eine placebokontrollierte Studie an gesunden Männern, die täglich 500 mg Ashwagandha Extrakt erhielten, erwies sich als förderlich für die kognitiven Fähigkeiten. Es zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Reaktionszeit und Aufgabeleistung, im Vergleich zur Placebo-Gruppe (23).

Eine Einnahme von täglich 600 mg Ashwagandha Extrakt erwies sich während einer 8-wöchigen Studie an 50 Erwachsenen als ebenso effektiv. Das allgemeine Gedächtnis, die Aufgabenleistung und die Aufmerksamkeit wurden während dieser Studie signifikant verbessert (24).

Zusammenfassung:

Ashwagandha sorgt für eine Steigerung der Gehirnfunktion. Dies macht sich durch eine Verbesserung des Gedächtnisses, der Reaktionszeit und der Aufgabenleistung bemerkbar.

Ashwagandha kann Stress und Ängste reduzieren

Die Stress- und Angstreduzierende Wirkung von Ashwagandha ist vermutlich die bekannteste. Diese Wirkung lässt sich unter anderem durch die positiven Auswirkungen auf den Cortisolspiegel erklären.

Weitere kontrollierte Studien am Menschen haben zudem gezeigt, dass Ashwagandha die Symptome von Stress- und Angststörungen reduzieren kann (25).

Dies ist neben dem Cortisol auch auf die enthaltenen Adaptogene zurückzuführen. Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die dem Organismus helfen sollen, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen anzupassen. Es wird vermutet, dass die enthaltenen Withanolide in Ashwagandha für diese Wirkung sorgen.

Indische Wissenschaftler testeten in einer 60-tägigen Studie an Personen mit chronischem Stress die Auswirkungen von Ashwagandha auf die Angst und Schlaflosigkeit. Dabei ergab sich eine 69%ige Verbesserung derjenigen, die Ashwagandha einnehmen. Die Placebo-Kontrollgruppe berichtete lediglich 11% von einer Verbesserung (26).

In einer weiteren 6-Wochen-Studie berichteten 88% der Personen, die Ashwagandha einnahmen, über eine Verringerung der Angstzustände. Im Vergleich dazu ergab sich bei der Placebo-Kontrollgruppe nur eine Verringerung von 50% (27).

Zusammenfassung:

Die in Ashwagandha enthaltenen Withanolide gelten als Adaptogene und sorgen für eine Verringerung von Angst-, und Stresszuständen. Dies wurde in mehreren palcebokontrollierten Studien bewiesen.

Ashwagandha kann Depressionen verringern

Diese Wirkung ist zwar nicht abschließend geklärt und es stehen weitere Forschungen aus, jedoch gehen Wissenschaftler davon aus, dass der antidepressive Effekt auf Adrenalin und Noradrenalin zurückzuführen ist. Ashwagandha scheint eine positive Wirkung auf Neurotransmitter und verschiedene Rezeptoren zu haben (28).

Es zeigte sich, dass die Sensibilität der 5-HT-Rezeptoren verbessert wird, woran das Glückshormon Serotonin andocken kann. Dadurch ergab sich eine Steigerung des Serotoninspiegels, was wiederum positive Auswirkungen auf Depressionen hat (29).

In einer placebokontrollierten 60-tägigen Studie an 64 gestressten Erwachsenen erwies sich die Einnahme von 600 mg Ashwagandha-Extrakt pro Tag als äußerst effektiv gegen Depressionen. Die Ashwagandha-Gruppe berichtete über eine 79%ige Verringerung der Depression, während die Placebo-Gruppe nur eine 10%ige Verringerung verspürte (26).

Zusammenfassung:

Die Forschungsergebnisse zu diesem Wirkungsbereich sind sehr gering. Dennoch lassen sie vermuten, dass Ashwagandha dabei helfen kann, Symptome von Depressionen zu lindern.

Ashwagandha kann krebsbekämpfende Eigenschaften haben

Bei einer solche Aussage sollte man generell vorsichtig sein. Wir behandeln diese Wirkung objektiv und studienbasiert, weshalb du nur aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse erfährst. Oft nutzen jedoch unseriöse Nahrungsergänzungsmittelhersteller die verzweifelte Lage vieler Krebspatienten aus, um potentiellen Gewinn aus falschen Versprechungen zu schöpfen.

Bevor wir genauer auf die krebsbekämpfende Wirkung eingehen, sollte erwähnt werden, dass die folgenden Studien hauptsächlich als Tier-, und Reagenzglasstudie durchgeführt wurden. Deshalb sind die Wirkungen nicht 1 zu 1 auf den Menschen zu übertragen und geben lediglich Hoffnung auf eine potentielle Wirkung in Bezug auf den menschlichen Körper.

Tierstudien deuten darauf hin, dass Ashwagandha bei der Behandlung verschiedener Krebsarten helfen kann (30, 31, 32, 33, 34).

Dazu zählen:

  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Lungenkrebs
  • Eierstockkrebs
  • Hirntumore

Sowohl Tier-, als auch Reagenzglasstudien haben ergeben, dass das in Ashwagandha enthaltene Withaferin hilft, die Apoptose von Krebszellen zu induzieren und das Wachstum neuer Krebszellen zu behindern (35).

Eine Apoptose ist eine Art „Selbstmordprogramm“ einer Zelle. Dabei handelt es sich anders als vielleicht vermutet um einen positiven Mechanismus, welcher von den Zellen selbst während des Stoffwechsels durchgeführt wird. Dieser Prozess unterliegt strenger Kontrolle, wodurch gewährleistet wird, dass keine Schädigung des Nachbargewebes geschieht.

Die Funktionsstörung der Krebszellen wird durch die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) innerhalb der Krebszellen gefördert. Zudem hilft das enthaltene Withaferin dabei, die Krebszellen weniger resistent gegen Apoptose zu machen (36).

In einer Studie an Mäusen mit Ovarialtumoren zeigte sich bei der Behandlung mit Withaferin, sowie der Kombination aus Withaferin und einem Krebsmedikament eine 70 – 80 %ige Reduktion des Tumorwachstums. Zudem wurde der Streueffekt des Krebses auf andere Organe verhindert (30).

Zusammenfassung:

Tier-, und Reagenzglasstudien deuten darauf hin, dass das in Ashwagandha enthaltene Withaferin dazu beiträgt den Krebszelltod zu induzieren und das Wachstum neuer Krebszellen zu behindern. Es sind jedoch weitere Studien am Menschen notwendig um diese Wirkungen zu bestätigen.

Ashwagandha kann Entzündungen reduzieren

Auch diese Aussage wurde durch mehrere Studien belegt. Es zeigte sich, dass Ashwagandha Entzündungsmarker wie das C-reaktive Protein (CRP) verringern kann (37, 38, 39). Anhand des CRP kann bestimmt werden, ob eine Entzündung im Körper besteht.

Eine placebokontrollierte Studie zeigte, dass täglich 250 mg Ashwagandha Extrakt eine durchschnittliche Abnahme des CRP um 36 % bewirkt. Die Placebo-Gruppe wies lediglich eine 6%ige Abnahme auf (40).

Eine weitere Studie, welche die immunologischen Auswirkungen von Ashwagandha untersuchte, stellte man fest, dass bereits nach einer 4-tägigen Einnahme eine Erhöhung der Immunzellen erfolgte (41).

Zusammenfassung:

Ashwagandha sorgt für eine Verringerung des Entzündungsmarkers CRP und sorgt für eine erhöhte Aktivität der Immunzellen.

Ashwagandha – Nebenwirkungen

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln gilt auch für Ashwagandha: Die Dosis macht’s. Nebenwirkungen sind bei angemessener Dosierung faktisch nicht vorhanden.

Lediglich bei einer extremen Überdosierung kann das enthaltene Withaferin A leicht toxisch wirken. Um dies erreichen, müssen jedoch überaus hohe Mengen eingenommen werden.

Sollten Nebenwirkungen bei pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln auftreten, so wirken diese sich in der Regel auf den Magen-Darm-Trakt aus. Dies ist auch bei Ashwagandha der Fall. In seltenen Fällen kann es bei hohen Dosierungen zu Magenproblemen oder Durchfall kommen.

Außerdem sollten Schwangere und Stillende Frauen Ashwagandha sicherheitshalber nicht langfristig einnehmen, da die Auswirkungen bisher nicht ausreichend untersucht wurden.

Ashwagandha – Dosierung und Einnahme

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Ashwagandha ist in vielen verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, auf die wir im nächsten Absatz genauer eingehen werden.

Je nach Darreichungsform kann sich die Dosierung etwas unterscheiden. Wenn zum Beispiel Ashwagandha Extrakt eingenommen wird, so fällt die Dosierung in der Regel geringer aus, da die Inhaltsstoffe sehr konzentriert vorliegen. Häufig liegt die Dosierung im Bereich von 500 – 1000 mg. Es sollte aber immer auf die Herstellerempfehlung geachtet werden.

Bei normalem Ashwagandha Pulver handelt es sich meistens um die pulverisierte Form der Wurzel. In diesem Fall sind die Inhaltsstoffe nicht unbedingt sehr konzentriert, weshalb die empfohlenen Dosierungen teilweise im Bereich von 6 – 10 g liegen.

Die sicherste und einfachste Form der Einnahme stellen dir Kapseln dar. In diesem Fall muss die Dosierung nicht selbst vorgenommen werden, da die Kapseln bereits vordosiert sind. Doch dazu später mehr.

Außerdem kann die Ashwagandha Wurzel als Tee getrunken werden. Die Gefahr einer zu hohen Dosierung ist hier nahezu ausgeschlossen. Bei vielen Teeprodukten wird die Ashwagandha Wurzel mit weiteren Pflanzen wie Baldrian oder Hopfen kombiniert.

Darreichungsformen

Ashwagandha ist auf dem Markt in vier wesentlichen Darreichungsformen erhältlich. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

  • Ashwagandha Kapseln
  • Ashwagandha Tabletten
  • Ashwagandha Pulver
  • Ashwagandha Tee

Im Folgenden werden wir genauer beleuchten, wo die Unterschiede dieser Darreichungsformen liegen und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen. Für jeden Anwendungsfall sind unterschiedliche Produkte von Vorteil.

Ashwagandha Kapseln

Kaufst du Ashwagandha in Kapseln, so erhältst du das Nahrungsergänzungsmittel als Extrakt. Die Hülle der Kapseln besteht meistens aus einem Zellulosegeflecht oder Gelatine. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Kapseln sich im Magen zersetzen und der Körper die Wirkstoffe des Extrakts aufnehmen kann.

Die Gelatine zur Herstellung von Kapseln wird meist aus der Schlachtung von Schweinen oder Rindern gewonnen. Das Zellulosegeflecht besteht wiederum aus rein pflanzlichen Stoffen.

Häufig werden den Kapseln noch andere Zusatzstoffe und Trennmittel wie Magnesiumstearat beigemischt. In hochwertigen Kapselpräparaten wird auf diesen Zusatz verzichtet. Hier ist ausschließlich der reine Ashwagandha Extrakt enthalten.

Der Mundraum kommt bei dieser Einnahmemethode mit der Heilpflanze nicht in Kontakt, wodurch einem der evtl. gewöhnungsbedürftige Geschmack erspart bleibt. Eine kontinuierliche Einnahme wird dadurch vereinfacht.

Auch unterwegs ist die Einnahme von Kapseln einfacher, als dies bei anderen Darreichungsformen der Fall ist. Es handelt sich dementsprechend um die pflegeleichteste Methode der Einnahme.

Die Dosierung ist bei Kapselpräparaten ohne großen Aufwand immer nur in fixen Abständen möglich. Bei individuellen Dosierungen im Bereich zwischen der enthaltenen Menge zweier Kapseln, stellt ein Pulver-Präparat die bessere Option dar.

Falls erwünscht, sollte beim Kauf von Ashwagandha Kapseln darauf geachtet werden, dass diese vegan, laborgeprüft und gegebenenfalls glutenfrei sind.

Ein kleiner Nachteil von Kapseln liegt darin, dass Menschen mit Schluckbeschwerden die Einnahme erschwert wird.

In der folgenden Übersicht beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Ashwagandha in Kapselform.

Vorteile ashwagandha-kapseln-vorteile
Nachteile ashwagandha-kapseln-nachteile
Simple Einnahme Etwas teurer als Pulver
Geschmacklos Bedingt individuell dosierbar
Vordosiert
Für unterwegs geeignet

Ashwagandha Tabletten

Ashwagandha Tabletten sind eher selten, jedoch sie ähneln sie sehr den Kapseln. Sie bieten mit der sehr einfachen Einnahme und dem neutralen Geschmack die gleichen Vorteile.

Zudem eignen sie sich sehr gut für unterwegs. Viele Hersteller pressen in die Oberfläche der Tablette eine Bruchkerbe, welche die individuelle Dosierung bedingt möglich macht.

Ähnlich wie Kapseln, enthalten Tabletten den Wirkstoff der Pflanze in Reinform. Das sorgt für den höchstmöglichen Wirkungsgrad bei moderater Dosierung.

Ein entscheidender Unterschied im Vergleich zu Kapseln ist, dass qualitativ schlechten Tabletten oft mehr Zusatzstoffe beigemengt werden. Vor allem Stärke, Zucker, Gelatine oder Fette sind teilweise enthalten. Diese bringen ggf. das Risiko mit sich, allergische Reaktionen auszulösen.

Auch Menschen mit Unverträglichkeiten können hier bei der Einnahme Probleme bekommen. Hochwertige Tabletten-Präparate enthalten jedoch kaum Zusatzstoffe. Preislich unterscheiden sich Kapseln und Tabletten in der Regel kaum.

Vor allem für Veganer stellen Tabletten eine gute Alternative dar. Der Grund dafür ist, dass für die Herstellung keine Gelatine verwendet wird. Die Gelatine zur Herstellung von Kapseln wird meist aus der Schlachtung von Schweinen oder Rindern gewonnen. Das Zellulosegeflecht besteht wiederum aus rein pflanzlichen Stoffen.

Auch bei Ashwagandha Tabletten können Menschen mit Schluckbeschwerden Probleme bei der Einnahme haben.

Nachfolgend findest du die Vor- und Nachteile von Ashwagandha Tabletten in unserer Übersicht.

Vorteile ashwagandha-tabletten-vorteile
Nachteile ashwagandha-tabletten-nachteile
Simple Einnahme Individuelle Dosierung bedingt möglich
Geschmacklos Eventuell mehr Zusatzstoffe
Vordosiert
Für unterwegs geeignet

Ashwagandha Pulver

Beim Ashwagandha Pulver muss man zwischen normalem Pulver und Extrakt Pulver unterscheiden. Wie bereits erwähnt, besteht das normale Pulver meistens aus der pulverisierten Wurzel. Die Inhaltsstoffe liegen deshalb nicht sehr konzentriert vor.

Bei Extrakt ist dies anders. Die Inhaltsstoffe liegen in sehr konzentrierter Form vor, weshalb hier in der Regel etwas geringer dosiert wird. Es sollte in jedem Fall auf die Herstellerempfehlung geachtet werden.

Pulver-Präparate haben in der Regel das beste Preis,- Leistungsverhältnis aller auf dem Markt erhältlichen Darreichungsformen. Zudem bietet Pulver die Möglichkeit, die Dosis komplett individuell anzupassen. Bei Kapseln ist dies nur eingeschränkt möglich.

Ashwagandha Pulver wird nicht von einer Gelatinehülle umschlossen, was diese Darreichungsform für Veganer geeigneter macht. Es ist nämlich häufig der Fall, dass Hersteller Gelatinekapseln für die Herstellung ihrer Nahrungsergänzungsmittel verwenden.

Meistens ist dem Pulver eine Dosierhilfe mitgeliefert. Sie sorgt dafür, dass die gewünschte Dosis leicht abzumessen ist.

In der Regel wird Pulver in Verbindung mit Flüssigkeiten eingenommen. Hierfür kann man herkömmliches Wasser oder Fruchtsäfte verwenden. Säfte überdecken effektiv den Eigengeschmack des mitunter sehr bitteren Ashwagandha Pulvers. Das Pulver kann bei Bedarf auch in Speisen eingerührt werden. Im Prinzip sind den Möglichkeiten aber keine Grenzen gesetzt.

Vorteile ashwagandha-pulver-vorteile
Nachteile ashwagandha-pulver-nachteile
Dosierung individuell anpassbar Aufwendigere Zubereitung
Größere Anwendungsvielfalt Ggf. gewöhnungsbedürftiger Geschmack
Meistens ohne Zusatzstoffe

Ashwagandha Tee

Tee stellt die seltenste Form aller Einnahmemöglichkeiten dar. In der Regel wird Ashwagandha Tee eher selten verwendet, weil er etwas bitter schmeckt. Wenn man ihn jedoch mit Honig oder Agavendicksaft mischt, kann er problemlos konsumiert werden.

Gerade in Bezug auf die sehr vielseitige Wirkung kann die Pflanze das Repertoire von so manchem Teetrinker bereichern.

Für die Zubereitung werden ca. 5 – 8 g der geschnittenen Wurzel mit 200 ml kochendem Wasser aufgekocht. Nach etwa 5 Minuten kann der Tee abgeseiht und getrunken werden. Nach Bedarf kann nachgesüßt oder verdünnt werden.

Nachfolgend findest du die Vor- und Nachteile von Ashwagandha Tee aufgelistet.

Vorteile ashwagandha-tee-vorteile
Nachteile ashwagandha-tee-nachteile
Geschmack kann durch Süßstoff verändert werden Etwas bitterer Geschmack
  Aufwendige Zubereitung
  Wirkstoffdosis sehr gering

Ashwagandha kaufen – darauf sollte man achten

ashwagandha-kaufen

Für den privaten Nutzen und der Anwendung beim Menschen, kann die Ashwagandha ganz einfach überall online erworben werden. Auf dem Markt ist die Pflanze in vielen verschieden Formen erhältlich. Abhängig vom Grund der Einnahme, kann man zwischen den vielen verschiedenen Darreichungsformen wählen.

Kapseln stellen meistens die beliebteste Einnahmeform dar. Je nach Darreichungsform, gibt es dennoch einige Dinge beim Kauf von Ashwagandha zu beachten. Wir haben Kriterien zusammengestellt die es beim Kauf zu beachten gilt.

Herkunftsland / Hersteller

Eine entscheidende Rolle spielt das Herkunftsland. Ashwagandha, welches nicht aus dem Deutschen Raum oder der EU stammt, unterliegt auch nicht dessen Zulassungsstandards. Bei so einem Kauf ist ungewiss wie rein das Produkt ist und welche Dosierungen das Präparat enthält.

Hier sollte Vorsicht geboten sein. Häufig sind Präparate aus dem Ausland höher dosiert. In einigen Fällen sind dem Präparat auch unerwünschte Zusatzstoffe und Trennmittel beigemengt.

Dosierungsangaben

Um keine unerwünschten Nebenwirkungen durch die Einnahme von Ashwagandha zu erfahren, ist die Angabe von empfohlenen Dosierungen auf der Verpackung wichtig. In Deutschland sind Hersteller von Pharma-Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln dazu verpflichtet diese Angabe zu tätigen.

Beziehst du dein Produkt also aus Deutschland, ist hier nichts zu befürchten. Obwohl die Gefahr von Nebenwirkungen bei Ashwagandha sehr gering ist, sollten die vom Hersteller angegeben Dosierungsempfehlungen eingehalten werden.

Preis

Wenn du mit den Eigenschaften des Ashwagandha Präparats zufrieden bist, kannst du einen Blick auf den Preis werfen. Die Qualitätsunterschiede bei den angebotenen Präparaten sind in der Regel nicht sehr groß, insofern das Produkt in der EU hergestellt wurde. Daher sind auch keine großen Qualitätseinbußen bei günstigeren Produkten zu erwarten.

Man sollte allerdings darauf Acht geben, wie sich ein günstigerer Preis rechtfertigt. Wenn beispielsweise viele Zusatzstoffe enthalten sind oder der Hersteller nicht aus der EU kommt, sollte man ggf. die Finger von dem Produkt lassen. Auch wenn ein niedriger Preis verlockend wirkt.

Inhaltsstoffe

Beim Erwerb eines Ashwagandha Präparats sollte den Inhaltsstoffen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Vor allem für Menschen mit Unverträglichkeiten bzw. Allergien spielt das eine wichtige Rolle. Häufig wird in den Produktbeschreibungen ausgewiesen, ob diese für Allergiker geeignet sind.

Im Optimalfall enthält das Produkt keine unerwünschten Zusätze wie bestimmte Trennmittel, Aromen, Stabilisatoren, Konservierungsstoffe oder Magnesiumstearat.

Häufig sind Trennmittel wie Rieselhilfen oder andere Trägerstoffe erforderlich, weil Pulver hygroskopische Eigenschaften besitzt. Substanzen mit hygroskopischen Eigenschaften neigen dazu viel Feuchtigkeit aus der Umgebungsatmosphäre aufzusaugen. Das ist der Grund für das häufige Verklumpen von Pulver.

Um das Verklumpen bei der Herstellung zu verhindern, wird auf diese Stoffe zurückgegriffen. Reis-Extrakt stellt hier die natürlichste Trennmittel-Alternative dar. Häufig wird aber auch das Polysaccharid Maltodextrin verwendet, um dem Verklumpen vorzubeugen. Diabetiker müssen sich allerdings keine Sorgen machen. Die verwendete Menge ist so gering, dass die Einnahme keine Auswirkungen auf den Insulinspiegel hat.

Darüber hinaus sollten Menschen mit einer Laktoseintoleranz oder einer Glutenunverträglichkeit darauf achten, dass das Produkt frei von Gluten oder Laktose ist.

Reinheitsgrad

Beim Erwerb von Ashwagandha Präparaten, spielt der Reinheitsgrad der enthaltenen Wirkstoffe eine wichtige Rolle. Die in Deutschland oder der EU hergestellten Erzeugnisse weisen in der Regel eine sehr hohe Qualität bei hohem Reinheitsgrad auf.

Hierbei gilt: Umso reiner das im Produkt, desto weniger muss der Organismus davon zu sich nehmen. Häufig kann sich das in einem höheren Preis äußern, weshalb man beim Kauf nicht zu geizig sein sollte.

Höhere Qualitätsstandards können weitere Vorteile mit sich bringen. Diese führen dazu, dass das Produkt frei von Schwermetallen, Schimmelpilzen, E-Coli Bakterien, Salmonellen oder anderen belastenden Schadstoffen ist.

Nahrungsergänzungsmittel aus Deutschland oder der EU unterliegen speziellen Herstellungsstandards die eine hohe Qualität gewährleisten. Die Einhaltung dieser Standards wird herstellerseitig mit Zertifizierungen angegeben.

Biologischer Anbau

Achten Sie auf das Bio Siegel. Ashwagandha Produkte aus biologischem Anbau wurden ursprünglich nicht mit Pestiziden bearbeitet. Bei diesem Anbauverfahren erhalten sie also ein naturbelassenes Produkt in Bio-Qualität, welches keine Pesitizidrückstände aufweist.

Produkte aus biologischem Anbau haben einen besseren ökologischen Fußabdruck. Sie unterstützen damit den Umweltschutz in den Herstellungsländern und fördern die ökologische Landwirtschaft.

Ashwagandha – Erfahrungen

Die Ashwagandha Erfahrungen im Internet sind durchweg positiv. In verschiedenen Foren wird die Wurzel als überaus nützliche Heilpflanze beschrieben.

Viele Anwender bewerten die sehr verträgliche Einnahme von Kapseln als sehr positiv. Es gibt kaum Erfahrungsberichte die von Nebenwirkungen bei der Einnahme berichten. Lediglich ein paar Nutzer berichten von leichtem Durchfall.

Das Haupteinsatzgebiet der meisten Anwender liegt im Bereich der Stressreduzierung und Steigerung des Testosteronspiegels. Es wird von einer spürbaren Verbesserung der jeweiligen Bereiche berichtet. Diese tritt teilweise schon nach wenigen Tagen ein.

Einen guten Aufschluss über die große Anzahl an positiven Wirkungsberichten geben die Amazon Kundenbewertungen. Auch wenn diese nicht selten gefälscht werden, decken sich viele seröse Bewertungen mit denen in verschiedenen Foren.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sowohl Studien, als auch Erfahrungsberichte von Anwendern die vielseitige Wirkung von Ashwagandha bestätigen.

Wusstest du schon?

Ayurveda

Bei Ayurveda handelt es sich um die traditionelle indische Heilkunst, welche bis heute viele Anwender hat. In Asien werden die Heilmethoden wissenschaftlich gelehrt und sind von der Gesellschaft akzeptiert. Im westlichen Kulturkreis wird Ayurveda hingegen hauptsächlich für Wellness-Zwecke eingesetzt.

Auch Ashwagandha kommt in der Ayurveda in verschiedenen Formen zum Einsatz. Die am häufigsten verwendete Form ist die orale Einnahme von Extrakten. Wie wir gelernt haben, sind die Wirkungen dieser Einnahmeform wissenschaftlich belegt.

Die Blätter der Pflanze werden auch zur äußerlichen Behandlung auf der Haut eingesetzt um die Wundheilung zu beschleunigen. Dieser Effekt konnte jedoch bisher nicht wissenschaftlich belegt werden.

Fazit

Ashwagandha ist eine sehr vielseitige Heilpflanze deren Wirkungsbereiche mehrfach wissenschaftlich belegt wurden. Nicht ohne Grund wird sie deshalb seit Jahrtausenden in der traditionellen indischen Medizin eingesetzt.

Viele Menschen verwenden Ashwagandha zur Unterstützung beim Abnehmen. Die positiven Effekte auf den Körperfettanteil wurden bereits in mehreren Studien bestätigt.

Zudem lässt sich durch die Einnahme der Testosteronspiegel steigern, was sich wiederum in Muskelmasse und Muskelkraft wiederspiegelt. Auch die Angst- und Stresssenkende Wirkung gilt aufgrund der positiven Auswirkungen auf Neurotransmitter und den Cortisolspiegel als erwiesen. Darüber hinaus besitzt Ashwagandha positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und kann Entzündungen hemmen.

Der Vorteil all dieser Wirkungen ist, dass sie sich nahezu ohne Nebenwirkungsrisiko erzielen lassen. Somit kann eine Ashwagandha Einnahme in vielen verschiedenen Darreichungsformen bedenkenlos durchgeführt werden.

Wenn dich die Wirkung der Pflanze überzeugt hat und du sofort loslegen willst, bieten dir unsere Produktempfehlungen die Option sofort das passende Produkt auszuwählen. Wir haben bei unserem Ranking alle der oben genannten Kaufkriterien mit einbezogen, weshalb du dir sicher sein kannst, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt.

Sollten weitere Fragen zu Ashwagandha offen sein, stehen dir unsere Experten gerne zur Verfügung.

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