Die Auswahl an Proteinprodukten steigt stetig. Ob Chips, Joghurt, Pancakes oder Pudding, mittlerweile sind die meisten Lebensmittel auch als „High Protein“ Variante erhältlich. Der wohl bekannteste Proteinsnack bleibt aber der Proteinriegel.

Er sieht aus wie ein herkömmlicher Schokoriegel, schmeckt auch fast so, enthält jedoch bis zu 20 g Protein und in den meisten Fällen deutlich weniger Zucker.

In diesem Beitrag erfährst du alles über die Vorteile von Proteinriegeln. In unserem Test zeigen wir dir zudem die besten veganen- und Low Carb Proteinriegel. Außerdem findest du hier ein Rezept um dir deinen Proteinriegel selber zu machen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Als klassische-, vegane-, oder Low Carb Variante erhältlich
  • Ein Proteinriegel enthält bis zu 20 g Protein
  • Schnell und einfach zu essen
  • Perfekt für unterwegs

Die besten Proteinriegel

Das beste Low Carb Proteinriegel

PowerBar Protein Plus Riegel

Die Firma PowerBar ist wohl der bekannteste und beliebteste Hersteller im Bereich der Proteinriegel. Auch dieses Produkt punktet sowohl bei den Inhaltsstoffen als auch dem Geschmack. Mit 10 g Protein, knapp 3 g Fett und nur 0,6 g Zucker pro Riegel (35 g) handelt es sich hierbei im Vergleich zu anderen Proteinriegeln um ein sehr gutes Nährstoffprofil.

Auch das Preis-/Leistungsverhältnis dieses Proteinriegels kann sich sehen lassen. Für etwa 26 Euro erhält man 30 Riegel, was in etwa 0,87 € pro Riegel entspricht.

Inhaltsstoffe

Milcheiweiß (Calciumcaseinat, Molkeneiweißisolat), Füllstoff (Polydextrose), Feuchthaltemittel (Sorbit, Glycerin), Milchschokolade mit Süßungsmittel (18%), weitere Süßungsmittel (Maltit), Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Butterreinfett, Emulgator (Lecithine (Soja)), fettarmes Kakaopulver (5%), Sojaeiweiß, Rapsöl, Aroma, Emulgator (Lecithine (Soja)).

Allergikerinformationen

Der Riegel kann Spuren von Gluten, Eiern, Erdnüssen, Mandeln, Haselnüssen und Cashewnüssen enthalten.

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Der beste vegane Proteinriegel

Powerbar Natural Protein

Auch im Bereich der veganen Proteinriegel ist der Hersteller Powerbar unschlagbar. Ein Riegel (40 g) enthält 12 g Protein, 8,9 g Fett (2,3g davon gesättigte Fettsäuren) und 7 g Zucker. Der Zuckeranteil ist hier etwas höher als bei der Low Carb Variante. Dennoch handelt es sich für einen veganen Riegel um ein sehr gutes Nährstoffprofil.

Vegane sind in den meisten Fällen etwas teurer. Bei diesem Produkt erhältst du dennoch 24 Riegel zum Preis von 26 Euro. Das entspricht etwa 1,08 €.

Inhaltsstoffe

Geröstete Erdnüsse (22,1%), Glukose-Fruktose-Sirup, Sojacrisps (16,1%) (isoliertes Sojaeiweiß, Stärke, Salz), Sojabohnen (12,4%), Maltodextrin, Erbsenprotein (6,2%), Palmfett, Fruktose, Kürbiskerne (4,7%), Feuchthaltemittel (Glycerin), Salz, natürliches Aroma, Vanilleextrakt, Emulgator (Sojalecithine).

Allergikerinformationen

Der Riegel kann Spuren von Gluten und Nüssen enthalten.

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Was sind Proteinriegel?

was-sind-proteinriegel

Proteinriegel sind ein beliebter Begleiter vieler Kraftsportler mit dem Ziel die Muskelmasse zu steigern. Wie der Name schon ist der Hauptinhaltsstoff Protein (Eiweiß). Besonders für den Muskelaufbau sind Proteine und Aminosäuren relevant. Schließlich kann ohne ausreichende Nährstoffversorgung kein zufriedenstellendes Muskelwachstum erfolgen.

Da es heutzutage immer häufiger darauf ankommt Zeit zu sparen und viele Menschen fast den gesamten Tag unterwegs sind, wird eine schnelle und einfache Ernährung immer gefragter. Schnell ist jedoch oft auch mit ungesund verbunden. Zudem enthalten Fast Food Produkte oder andere schnelle Mahlzeiten in der Regel wenig Proteine und viel Fett.

Als perfekte Lösung für dieses Problem hat sich in den letzten Jahren der Proteinriegel etabliert. Er besitzt einen relativ hohen Eiweißanteil von 10 – 20 g und enthält zudem in den meisten Fällen kaum Zucker oder Fett. Es handelt sich daher um eine hochwertige Zwischenmahlzeit. Der kompakte Riegel lässt sich außerdem überall mit hinnehmen und ist daher sehr gut für unterwegs geeignet.

Während die Anfänge der Proteinriegel mitunter zäh, klebrig und nicht sehr lecker waren, sind die Riegel geschmacklich heutzutage kaum noch von ihrem ungesunden Vorgänger zu unterscheiden. Dies ist jedoch, genau wie die Nährstoffzusammensetzung, sehr Herstellerabhängig.

Eiweißriegel lassen sich nämlich auf unterschiedlichste Weise herstellen. Während in der veganen Variante häufig Nüsse, Trockenfrüchte oder Sojaprotein zum Einsatz kommen, enthält ein klassischer Proteinriegel meistens Casein und Whey als Protein.

Darüber hinaus kennt die Geschmacksvielfalt von Proteinriegeln keine Grenzen. Jeder Hersteller versucht mit einem anderen außergewöhnlichen Geschmack zu punkten, weshalb dir in Sachen Geschmacksauswahl definitiv nicht langweilig werden sollte.

Wirkung von Proteinen

Proteine sind für unseren Körper überlebenswichtig. Sie sind die Bausteine von Hormonen, Enzymen, Neurotransmittern, verschiedenen Zellen und vor allem Muskelgewebe. Die Proteine sind wiederum aus vielen verschiedenen Aminosäuren aufgebaut. Am Aufbau von Gewebe sind jedoch nur sogenannte proteinogene Aminosäuren beteiligt.

Wenn du deinem Körper längere Zeit kein Eiweiß zuführst, so wird er versuchen die benötigten Bausteine zu erhalten, indem beispielsweise Muskelgewebe abgebaut wird. Dies unterstreicht nochmal die Notwendigkeit einer regelmäßigen Proteinzufuhr um einerseits den Muskelabbau zu verhindern und andererseits den Muskelaufbau zu fördern.

Wenn wir von einem klassischen Proteinriegel ausgehen, so sorgen den meisten Fällen Whey und Casein für den Proteinanteil. Es handelt sich dabei um die beiden Milchbestandteile, welche sich hinsichtlich ihrer Wirkung im Körper etwas unterscheiden.

Whey Protein gilt als „schnelles“ Eiweiß und wird sehr gerne direkt nach dem Training eingenommen um eine unverzügliche Proteinversorgung herzustellen. Zudem wird es relativ schnell vom Körper verdaut.

Casein Protein ist besonders wegen seiner langfristigen Proteinversorgung beliebt. Es wird vom Körper sehr langsam verdaut, verbleibt somit über eine längere Zeit im Magen und besitzt eine sehr sättigende Wirkung. Dies sorgt für eine kontinuierliche und langfristige Eiweißquelle für den Körper. Aus diesem Grund wird Casein vorwiegend vor dem Schlafen gehen eingenommen um den recht langen Zeitraum ohne Nahrungszufuhr zu überbrücken.

Zusammenfassung:

Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut und für unseren Körper überlebenswichtig. Das in klassischen Proteinriegel enthaltene Whey- und Casein Protein wirkt sowohl schnell und direkt, als auch langsam und kontinuierlich.

Welche Arten von Proteinriegeln gibt es?

Wenn du den Begriff Proteinriegel bei Google oder Amazon eingibst, wirst du von Ergebnissen erschlagen. Nahezu jeder Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln hat die beliebten Riegel mittlerweile in seinem Sortiment.

Zwar haben alle Proteinriegel eins gemeinsam: einen recht hohen Proteinanteil, jedoch unterscheiden sie sich oft im Bereich der weiteren Inhaltsstoffe. Um einen Überblick der verschiedenen „Kategorien“ zu erhalten, findest du nachfolgend alle Arten von Proteinriegeln auf dem Markt.

Low Carb Proteinriegel

Mittlerweile sind fast alle Proteinriegel auf dem Markt als Low Carb einzustufen. Einige Riegel enthalten jedoch immer noch einen gewissen Anteil an Kohlenhydraten. Da Kohlenhydrate als Energielieferant bekannt sind, werden entsprechende Riegel auch unter dem Synonym „Energieriegel“ vertrieben.

Zwar sind Kohlenhydrate in Proteinriegeln nicht unbedingt schlecht (solange es sich nicht um Zucker handelt), während einer Diät wird aber häufig die Low Carb Variante bevorzugt.

Vegane Proteinriegel

veganer-proteinriegel

Der Vegane Lebensstil wird immer beliebter. Ziel des Ganzen ist es, auf Produkte aus tierischen Quellen zu verzichten und sich rein pflanzlich zu ernähren.

Auch Proteinriegel bieten dir die Möglichkeit diesen Lebensstil fortzusetzen. Entsprechende Riegel sind dabei frei von jeglichen tierischen Zutaten. Stattdessen basieren sie auf pflanzlichen Eiweißquellen wie Reisprotein, Erbsenprotein oder Sojaprotein.

Zudem sind häufig pflanzliche Lebensmittel mit Ballaststoffen und gesunden Fetten enthalten. Ein Beispiel dafür sind Erdnüsse, Cashewkerne oder Mandeln.

In Sachen Proteinanteil unterscheiden sich vegane Proteinriegel in den meisten Fällen nicht von der normalen Variante.

Proteinriegel ohne Zuckerzusatz, Gluten, Laktose, Gelatine etc.

Nicht selten sind Proteinriegel verschiedene Zusatzstoffe hinzugefügt, die für einen guten Geschmack sorgen sollten. Vor allem Zuckerersatzstoffe wie Xylit oder Erythrit werden gerne zum süßen verwendet.

Im Prinzip handelt es sich dabei um nichts Negatives. Auch wenn Gluten, Gelatine oder Konservierungsstoffe enthalten sind, ist dies nicht unbedingt als schlecht zu bewerten.

Du solltest jedoch auf Angaben dieser Inhaltstoffe achten, wenn du beispielsweise unter einer Laktose- oder Glutenunverträglichkeit leidest. Auch Allergien sollten bei dem Konsum von Proteinriegel bedacht werden.

Welche Vor- und Nachteile besitzt ein Proteinriegel?

Die Vorteile eines Proteinriegels liegen auf der Hand. Kaum ein anderes Produkt bietet dir die Möglichkeit deine regelmäßige Proteinversorgung so einfach abzudecken wie ein Proteinriegel. Er passt in jede Sporttasche, muss im Gegensatz zu Shakes nicht aufwändig zubereitet werden und kann sofort gegessen werden.

Die große Geschmacksvielfalt der sich stetig verbessernden Riegel bietet zudem jedem die Möglichkeit den passenden Proteinriegel für sich zu entdecken. Darüber hinaus sind die Riegel in verschiedenen Varianten für Veganer, Diabetiker und für Menschen mit einer Laktose-, bzw. Glutenunverträglichkeit erhältlich.

Viele Proteinriegel punkten oft nicht nur im Bereich des Proteinanteils. Auch Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente stehen Teilweise auf der Liste der Inhaltsstoffe. Zwar lässt sich mit den enthaltenen Mengen der Tagesbedarf kaum alleine decken, jedoch kann der Riegel dabei helfen diesen Bedarf zu erreichen.

Die Nachteile von Proteinriegeln sind zwar überschaubar, jedoch sollte einer ganz besonders hervorgehoben werden: der Zuckergehalt. Manche Riegel enthalten fast genauso viel Zucker wie herkömmliche Schokoriegel und könnten genauso gut neben diesen im Supermarktregal liegen.

Bis zu einer gewissen täglichen Menge gilt Zucker zwar nicht als schädlich, doch warum mit, wenn es auch ohne geht. Daher gilt es stets ein Auge auf die Nährwerte eines Riegels zu haben um Zuckerbomben zu vermeiden.

Für eine bessere Übersicht haben wir dir die Vor- und Nachteile von Proteinriegel nochmals zusammenfasst.

Vorteile vorteile-proteinriegel

Nachteile proteinriegel-nachteile

Hochwertige Proteinquelle

Teilweise viel Zucker enthalten

Gut für unterwegs geeignet

 

Schnell und einfach

 

In verschiedenen Variationen erhältlich

 

Enthält teilweise weitere Mikronährstoffe

 

Wann ist ein Proteinriegel hilfreich?

Die Frage wann ein Proteinriegel hilfreich ist, hängt unter anderem von den jeweiligen Zielen ab. Wenn du dich beispielsweise im Muskelaufbau befindest oder ein paar Kilo abnehmen möchtest ohne Muskelmasse zu verlieren, so kann dir ein Proteinriegel dabei helfen den so wichtigen Proteinbedarf zu decken.

Zu beachten bleibt aber, dass ein Riegel nicht die Hauptproteinquelle darstellen darf und lediglich nach Bedarf gegessen werden sollte.

Wenn du dich nur gesund ernähren möchtest und sportlich eher wenig aktiv bist, so ist es nicht unbedingt erforderlich eine größere tägliche Proteinmenge einzunehmen. Die ausreichende Aufnahme von Eiweiß erfolgt im Normalfall über eine ausgewogene Ernährung.

Proteinriegel schaden in einem solchen Fall zwar nicht, sind aber für diesen Zweck schlichtweg zu teuer.

Zusammenfassung:

Proteinriegel eignen sich besonders für den Muskelaufbau und während einer Diät. Als Teil einer gesunden Ernährung sind sie nicht unbedingt notwendig und zu teuer.

Wann sollte man einen Proteinriegel essen?

Ein Proteinriegel kann sehr flexibel eingesetzt werden. Den perfekten Zeitpunkt zum Verzehren gibt es nicht. Es bietet sich jedoch an, den Riegel kurz vor oder kurz nach einem Training zu essen um die Proteinversorgung während dieser entscheidenden Phase zu sichern. 

Viele vertrauen nach dem Training aber weiterhin auf Whey Protein. Wenn du die Wahl zwischen einem Proteinriegel oder einem Whey Shake hast, so solltest du dich eher für den Shake entscheiden. Warum Whey so wirksam direkt nach dem Training ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Zurück zum Proteinriegel. Neben der Einnahmemöglichkeit vor oder nach dem Training, kannst du den Riegel auch ganz einfach zwischendurch essen, wenn du ein Hungergefühl verspürst oder du lange kein Eiweiß zu dir genommen hast. Vor allem das Casein Protein sorgt dafür, dass dein Hunger für einige Zeit gestillt ist.

Zusammenfassung:

Den richtigen Einnahmezeitpunkt für einen Proteinriegel gibt es nicht. Er kann sowohl vor und nach dem Training, als auch zwischendurch bei Hungergefühl gegessen werden.

Worauf sollte man beim Kauf von Proteinriegeln achten?

Wie erkenne ich einen guten Proteinriegel?

Um zu vermeiden, dass du einen ungenießbaren Riegel kaufst, welcher vermutlich noch Unmengen an Zucker oder Zusatzstoffen enthält, haben wir dir ein paar Kaufkriterien zusammengestellt. Diese sollen dir erleichtern den richtigen Riegel zu finden.

Geschmack

Der Geschmack steht logischerweise ganz oben auf der Liste der Kaufkriterien. Wer will schon einen Riegel, der einem nicht schmeckt. Zum Glück gibt es eine riesige Auswahl an Anbietern und Geschmacksrichtungen.

Leider unterscheiden sich Proteinriegel sehr stark in ihrer Geschmacksqualität. Während ein Erdbeerriegel von Hersteller A sehr natürlich und lecker schmeckt, kann der Erdbeerriegel von Hersteller B sehr künstlich und zäh sein.

Eine gute Auskunft über die Geschmacksqualität geben häufig die Produktbewertungen. Dort schildern die Konsumenten wie ihnen der entsprechende Geschmack gefallen hat und ob sie eine Kaufempfehlung geben.

Eine 100%ige Sicherheit, dass der Riegel schmeckt hat man jedoch nicht. Hier hilft es verschiedene Hersteller und Geschmacksrichtungen zu durchzutesten.

Proteingehalt

Der Proteingehalt gilt neben dem Geschmack als wichtigstes Kaufkriterium. Denn wenn man schon einen Proteinriegel isst, möchte man natürlich die größtmögliche Menge an Eiweiß zu sich nehmen.

Im Optimalfall beträgt der Proteinanteil eines Riegels über 25%. Bei einem durchschnittlichen 60 g Riegel wären das etwa 15 g Protein. Nicht selten gibt es auch Riegel mit bis zu 20 g Protein.

Aber auch das Gegenteil ist auf dem Markt zu finden. Wenn ein 60 g Riegel beispielsweise unter 10 g Protein enthält, so solltest du eher von einem Kauf absehen. Oft sind in einem solchen Fall auch relativ viele Kohlenhydrate oder Zucker enthalten.

Art des Riegels

Du solltest dir im besten Fall schon im Voraus klar machen zu welchem Zweck du den Riegel essen möchtest. Wenn du dich beispielsweise in einer Diät befindest, so bieten sich Low Carb Riegel an, da diese weniger Kohlenhydrate bzw. Zucker enthalten.

Wenn du einen veganen Lebensstil verfolgst, so solltest du darauf achten einen veganen Riegel zu kaufen. Das Sortiment entsprechender Riegel wird immer größer, sodass du fast keine Abstriche im Vergleich zu klassischen Proteinriegeln machen musst.

Inhaltsstoffe

Die Zutatenliste gibt Auskunft darüber wie gesund ein Proteinriegel ist und ob er sich für deine Ziele eignet. Vor allem für Menschen mit Unverträglichkeiten bzw. Allergien spielt das eine wichtige Rolle. Häufig wird in den Produktbeschreibungen ausgewiesen, ob diese für Allergiker geeignet sind.

Darüber hinaus sollten Menschen mit einer Laktoseintoleranz oder einer Glutenunverträglichkeit darauf achten, dass das Produkt frei von Gluten oder Laktose ist.

Im Optimalfall enthält ein Proteinriegel keine unerwünschten Zusätze wie Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Auch der enthaltene Zucker sollte überschaubar bleiben, wenn du einen gesunden Proteinriegel suchst.

Preis

Wenn dich die bisherigen Kaufkriterien eines Produktes überzeugt haben, kannst du einen Blick auf den Preis werden. In der Regel kosten Proteinriegel zwischen knapp einem und zwei Euro pro Stück. Der Preis ist unter anderem davon abhängig, ob es sich um einen veganen Riegel handelt oder nicht.

Wenn dir ein Proteinriegel sehr günstig vorkommt, wirf besser einen Blick auf die Inhaltsstoffe. Nicht selten ist in einem solchen Fall der Proteinanteil sehr gering.

Proteinriegel selber machen: das beste Rezept

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Proteinriegel sind relativ teuer. Da trifft es sich gut, dass du dir deine eigenen Riegel ganz einfach selber zu Hause herstellen kannst. Dies bietet viele Vorteile gegenüber der gekauften Variante. Zum einen kannst du dir die Inhaltsstoffe nach Belieben auswählen und somit perfekt auf deine Bedürfnisse anpassen. Zum anderen bringt dies den Vorteil mit sich, dass der Riegel deutlich gesünder ist.

Das liegt vor allem daran, dass du keine künstlichen Zusätze oder unnötigen Zucker verwendest. Darüber hinaus haben gekaufte Riegel oft eine feste und klebrige Konsistenz. Dies ist bei selbstgemachten Proteinriegel nicht der Fall. Vorausgesetzt du hast das richtige Rezept, welches wir dir gleich zeigen werden.

Bevor wir aber zu dem Rezept kommen, wollen wir dir als erstes zeigen, welche Zutaten für einen selbstgemachten Proteinriegel in Frage kommen. Du kannst dir daraus deine Lieblingszutaten auswählen und nach belieben austauschen.

Eiweiß

Die wichtigste Zutat eines Proteinriegels ist logischerweise das Eiweiß. Dabei steht dir frei ob du Whey Protein, Casein Protein, Hanfprotein, Erbsenprotein oder Sojaprotein verwendest.

Kohlenhydrate

Während in gekauften Riegel oft Zucker die Kohlenhydrate dominieren, kannst du in deinem eigenen Riegel gesunde, langkettige Kohlenhydrate wie feine Haferflocken, Vollkornmehl oder Reisflocken verwenden.

Gesunde Fette

Auch ungesättigte Fettsäuren dürfen in einem guten Proteinriegel nicht fehlen. Diese liefern dir im besten Fall verschiedene Nüsse oder Kerne wie Mandeln, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse, Cashewkerne, Walnüsse oder Kürbiskerne. Am besten du zerkleinerst sie vorher in einem Mixer.

Trockenfrüchte

Trockenfrüchte sind eine beliebte Zutat, um dem Riegel einen frischen Geschmack zu verleihen. Es bleibt dir überlassen welche du verwendest. In Frage kommen beispielsweise Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Blaubeeren, Rosinen, Datteln, Bananen oder Äpfel.

Bindemittel

Für die Konsistenz sorgen vor allem das Eiweißpulver und die verwendeten Kohlenhydrate. Damit die Zutaten nicht auseinanderfallen und in Form bleiben, sind Bindemittel wie Eier, Bananen, Nussbutter oder Magerquark essentiell.

Süßstoffe

Um dem Riegel die gewisse süße zu verleihen kannst du einerseits klassische Zuckerersatzstoffe wie Ahornsirup oder Honig verwenden. Andererseits kommen auch etwas gesündere Zuckeralternativen, wie Agavendicksaft oder Reissirup in Frage.

Toppings

Wenn der Riegel fertig ist, hast du die Möglichkeit verschiedene Zutaten zum Verfeinern zu nutzen. Schokostreusel, Kokosrapseln oder weitere Trockenfrüchte sind nur ein paar Beispiele dafür.

Zum Rezept

Wie bereits erwähnt kannst du die Zutaten nach Belieben austauschen und selber herumexperimentieren. Das folgende Rezept dient lediglich als Beispiel.

Du benötigst:

  • 40 g Proteinpulver nach Wahl
  • 20 g gemahlene Haferflocken o.ä.
  • 80 g gemahlene Nüsse nach Wahl
  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • 20 g Nussbutter

Die Zutaten werden gemeinsam in eine Schale gegeben und anschließend gut durchgemengt. Der Teig wird danach in Riegelform auf einem Backblech verteilt und bei ca. 180° C etwa 6 – 8 Minuten gebacken. Nach Wunsch können Anschluss die genannten Toppings auf den Riegeln verteilt werden.

Alternativen zu Proteinriegeln: die besten Proteinsnacks

protein-snack

In den letzten Jahren hat sich ein wahrer Hype um immer ausgefallenere Proteinprodukte entwickelt. Mittlerweile hat fast jeder Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln auch verschiedene Proteinsnacks im Sortiment.

Um dir einen Überblick der vielseitigen Snackmöglichkeiten zu geben, haben wir dir die beliebtesten Produkte zusammengefasst.

Protein Chips

Kaum zu glauben. Doch auch die eigentlich sehr ungesunden Kartoffelchips sind als Proteinvariante erhältlich. Das Beste dabei ist, dass Proteinchips nahezu genauso wie herkömmliche Chips schmecken. Im Gegensatz zu diesen enthält der Proteinsnack jedoch einen Proteinanteil von bis zu 40% Proteine und teilweise unter 10% Fett.

Wenn du also gerne Mal eine Packung Chips isst und dabei ein schlechtes Gewissen hast, könnten Proteinchips eine gesunde Alternative für dich sein.

Protein Joghurt oder Pudding

Auch Joghurt Hersteller haben längst erkannt, dass „High Protein“ Produkte immer gefragter werden. Da ist es nicht verwunderlich, dass mittlerweile auch Protein Joghurt und Protein Pudding im Kühlregal zu finden ist.

Entsprechende Produkte haben in der Regel einen Proteinanteil von bis zu 20% und können somit ein guter Snack für zwischendurch sein.

Protein Pancakes, Waffeln oder Muffins

Auch in gebackenen Waren ist ein hoher Proteinanteil möglich. Während du Protein Pancakes, Protein Waffeln oder Protein Muffins zwar auch zu kaufen bekommst, kannst du sie auch ganz einfach selber backen.

Ein paar Beispielrezepte haben wir dir bereits in unserem Beitrag über Whey Protein aufgelistet.

Wusstest du schon?

Die Anfänge des Proteinriegels

Der erste Power Bar wurde von Robert Muller unter dem Namen „Space Food Stick“ in den 60er Jahren auf den Markt gebracht. Es handelte sich dabei nicht um einen reinen Proteinriegel, sondern vielmehr um einen Energieriegel mit vielseitigen Inhaltsstoffen. Wie der Name schon sagt, sollte er den Astronauten als kompakte und nährreiche Mahlzeit dienen.

Der Riegel wurde bekannt, weil er erstmals 1962 an Bord des bemannten Weltraumflugs Mercury-Atlas 7 verzehrt wurde.

Fazit

Da es mitunter schwer ist seinen täglichen Proteinbedarf zu decken, wenn man Ziele verfolgt die einen erhöhte Proteinzufuhr erfordern (Muskelaufbau oder Diät), kann ein Proteinriegel ein hilfreicher Begleiter im Alltag sein. Ob zum Frühstück, in der Mittagspause, zwischendurch oder nach dem Training, spielt dabei keine Rolle.

Proteinriegel sind in verschiedenen Ausführungen wie Low Carb oder Vegan erhältlich und können je nach Bedarf gewählt werden. Auch die Geschmacksauswahl ist sehr groß und lässt keine Wünsche offen.

Beim Kauf eines Proteinriegels solltest du bestimmte Kaufkriterien im Auge behalten um keine ungesunde Zuckerbombe oder einen Riegel mit sehr geringem Proteinanteil zu kaufen.

Wenn du dir deinen eigenen Proteinriegel herstellen möchtest, so steht auch dem nichts im Wege. Die Zutaten können dabei nach Belieben gewählt werden, sodass du dir deinen Riegel sehr individuell zusammenstellen kannst. Darüber hinaus sparst du sogar etwas Geld.

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