Während vielen vor allem die B-Vitamine und Vitamin C bekannt sind, wissen die wenigsten wofür unser Körper Vitamin E benötigt. Die darunter zusammengefassten Subtanzen (Tocopherole und Tocotrienole) sind sehr starke Antioxidantien. Diese sind dafür bekannt, den Körper vor bestimmten Krankheiten zu schützen und somit die allgemeine Gesundheit zu verbessern.

Trotz dieser Relevanz schaffen es viele Menschen nicht ihren Tagesbedarf abzudecken. Wir zeigen dir was dies für Folgen haben kann und wann eine Nahrungsergänzung mit Vitamin E in Form von Kapseln oder die Anwendung von Öl Sinn macht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unter Vitamin E werden Tocopherole und Tocotrienole zusammengefasst
  • Fettlösliches Vitamin
  • Kann in der Leber oder dem Fettgewebe gespeichert werden
  • Besitzt antioxidative Eigenschaften
  • Wirkt positiv auf die Haut und schützt vor verschiedenen Erkrankungen

Die besten Vitamin E Produkte

Die besten Vitamin E Kapseln

Vitamin E, 200 iE, vegan, 120 Kapseln – Greenfood

Die veganen Vitamin E Kapseln des qualitativ hochwertigen Herstellers Greenfood überzeugen durch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Während viele Kapselpräparate sehr hoch dosiert sind, bietet dieses Produkt mit 200 iE (ca. 134 mg) pro Kapsel eine ausreichende und unbedenkliche Menge des Vitamins. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kapseln eine pflanzliche Kapselhülle besitzen. Die meisten Hersteller verwenden hierfür Gelatine vom Rind. Daher ist dieses Produkt auch für Veganer geeignet. Bei empfohlener Einnahme reicht eine Packung für 4 Monate.

Einnahmeempfehlung

Der Hersteller empfiehlt täglich 1 Kapsel mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält einen natürlichen Vitamin E Komplex aus Soja und Reismehl als Trennmittel. Die Kapselhülle besteht aus pflanzlicher Cellulose (Hydroxypropylmethylcellulose).

Aufgrund dessen eignen sich die Kapseln sehr gut für Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten.

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Das beste Vitamin E Öl

Natürliches Vitamin E Öl – Naissance

Das Vitamin E Öl des Herstellers Naissance bietet ebenfalls das beste Preis-/Leistungsverhältnis im Bereich der Öle. Eine Flasche enthält knapp 250 ml, bei einem Tocopherolanteil von 0,25%. Diese Menge reicht für eine sehr lange Zeit aus.

Anwendungsempfehlung

Wenn du das Vitamin E Öl im Gesicht anwenden willst, bietet es sich an, dies vor dem Schlafen gehen zu tun. Dazu einfach einen großen Tropfen in zwischen den Handflächen verreiben und im Gesicht verteilen.

Das Öl kann auch zur Behandlung von Narben, eines Sonnenbrands oder Dehnungsstreifen verwendet werden. Auch als Massageöl eignet es sich.

 

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Was ist Vitamin E?

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Vitamin E bezeichnet verschiedene fettlösliche Substanzen mit einer antioxidativen Wirkung. Dazu zählen vor allem sogenannte Tocopherole und Tocotrienole. Diese sind in Alpha, Beta, Gamma oder Delta – Form vorzufinden. Der bekannteste Vertreter der Tocopherole ist Alpha-Tocopherol. Wenn von Vitamin E die Rede ist, so ist meist Alpha-Tocopherol gemeint.

Neben Vitamin A, D und K zählt Vitamin E zu den fettlöslichen Vitaminen. Das bedeutet, dass es im Gegensatz zu wasserlöslichen Vitaminen im Fettgewebe und der Leber gespeichert werden kann. Die Aufnahme des Vitamins erfolgt im Körper über den Darm.

Tocopherole spielen für die menschliche Gesundheit eine sehr besondere Rolle. Anders als viele anderen Vitamine, die hauptsächlich den Stoffwechsel beeinflussen, besitzt Vitamin E eine sehr starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Antioxidantien sind in der Lage freie Radikale im Körper zu eliminieren.

Freie Radikale können die Zellen beschädigen, Krankheiten entstehen lassen oder sogar das Krebswachstum begünstigen. Sie entstehen zum Beispiel durch starke Sonneneinstrahlung, Radioaktivität oder durch Rauchen. Doch dazu im Wirkungsbereich mehr.

Um ausreichend Vitamin E aufzunehmen, sind vor allem Öle und Nüsse eine gute Quelle. Weizenkeimöl, Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl, Mandeln oder Haselnüsse stellen hier die beste Option dar. Unter bestimmten Umständen kann auch eine Nahrungsergänzung von Vitamin E Sinn machen.

Vitamin E – Wirkung

Wie bereits erwähnt besitzt Vitamin E eine starke antioxidative Wirkung. Dies hilft bei der Bekämpfung von freien Radikalen, welche wiederum an der Entstehung vieler Krankheiten beteiligt sind. Daraus ergibt sich ein vielseitiges Wirkungsspektrum. Vor allem gegen Krebs, Diabetes und Her-Kreislauf-Erkrankungen haben sich Tocopherole als nützlich erwiesen.

Vitamin E wirkt antioxidativ

Wie bereits erwähnt gelten Tocopherole als Antioxidantien. Sie schützen den Körper vor freien Radikalen. Die freien Radikalen entstehen im Körper durch verschiedene Faktoren. Schlechte Ernährung, Rauchen oder UV-Einstrahlung können die Entstehung der Zellschädigenden Verbindungen begünstigen.

Die Besonderheit bei freien Radikalen liegt darin, dass sie lediglich ein Elektron besitzen. Sie sind innerhalb des Körpers ständig auf der Suche nach einer Verbindung welcher sie das fehlende Elektron entreißen können. Antioxidanten sorgen genau dafür. Sie geben das fehlende Elektron an die freien Radikalen ab und machen sie somit für die Körperzellen unschädlich.

Dadurch können Entzündungen verhindert und einer Verkalkung der Arterien vorgebeugt werden. Zudem kann Vitamin E während des Fettstoffwechsels die Fettproteine vor der Schädigung durch Lipidperoxidation schützen. Dies wurde bereits in mehreren Tier- und Humanstudien nachgewiesen (1).

Zusammenfassung:

Vitamin E besitzt eine starke antioxidative Wirkung im Körper und kann dadurch sowohl die Zellen schützen, als Entzündungen und eine Verkalkung der Arterien vorbeugen.

Vitamin E kann bei Diabetes helfen

Diabetes – auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung des Kohlenhydratstoffwechsels. Obwohl die Hauptursache meist genetischer Natur ist, können Übergewicht, mangelnde Belastung und eine ungesunde Ernährung das Risiko erhöhen daran zu erkranken.

Betroffene leiden unter einem erhöhten Blutzuckerspiegel, was sich wiederum negativ auf das Herz-Kreislauf-System und die Organe auswirkt. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung der Krankheit ist somit besonders wichtig.

Vor allem oxidativer Stress steht in Verbindung mit negativen Auswirkungen auf Diabetespatienten. Die antioxidativen Effekte von Vitamin E könnten in dieser Hinsicht hilfreich sein.

Zudem leiden Diabetiker an einem erhöhten Risiko der Bildung von Thrombozyten. Eine Einnahme von Vitamin E scheint sich positiv auf dieses Risiko auszuwirken (2).

Des Weiteren gilt eine vaskuläre Dysfunktion als Hauptursache für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Diabetes Patienten. Oxidativer Stress ist unter anderem eine Ursache für die Entstehung dieser Dysfunktion. In einer Studie stellte sich heraus, dass die Einnahme von Vitamin E die Gefäßfunktion nach einer 8-wöchigen Behandlung signifikant verbessert. Die Verbesserung hielt sogar nach dem Absetzen des Vitamins über mehrere Wochen an. Tocopherole scheinen also einen kardiovaskulären Nutzen zu bieten (3).

Zusammenfassung:

Vitamin E kann durch seine antioxidative Wirkung das Risiko einer Thrombozytenbildung reduzieren. Zudem scheint es positive Auswirkungen auf die Gefäßfunktion zu haben, indem es eine vaskuläre Dysfunktion vorbeugt.

Vitamin E kann bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen bezeichnen alle Krankheiten die mit dem Herzen oder der Blutgefäße zusammenhängen. In Deutschland sind diese Erkrankungen mit etwa 40 % Todesursache Nr. 1. Als Hauptursachen dafür gelten eine ungesunde Lebensweise, Vorerkrankungen wie Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht.

Vor allem durch Arterienverkalkung (Atherosklerose) kann die Sauerstoffversorgung der Organe so stark beeinträchtigt werden, dass es zu ernsthaften Notfällen wie Herzinfarkten oder einem Schlaganfall kommen kann.

Seit vielen Jahren ist bekannt, dass Gefäßablagerungen beispielsweise durch die Oxidation der Low-density Lipoproteine (LDL) verursacht werden. Daher werden immer wieder verschiedene Antioxidantien auf die Wirksamkeit in Bezug auf Atherosklerose untersucht.

Vitamin E erwies sich in vielerlei Hinsicht als wirksam um den durch Oxidation verursachten Gefäßablagerungen entgegenzuwirken (4).

Durch die genannte Atherosklerose kann eine koronare Herzkrankheit (KHK) entstehen. Dies ergibt sich durch die Durchblutungsstörungen des Herzmuskels und zeichnet sich durch ein Engegefühl in der Brust aus.

Da Tocopherole in Zusammenhang mit einem niedrigeren Risiko für Gefäßablagerungen stehen, scheinen sie ebenfalls das Risiko einer koronaren Herzkrankheit zu mindern (5).

Dies wurde in einer sehr umfangreichen Studie an über 5000 Personen bestätigt. Obwohl nicht ausgeschlossen ist, dass dieser Effekt auch durch andere Mineralstoffe, Spurenelemente oder Vitamine hervorgerufen wurde (6).

Zusammenfassung:

Vitamin E kann das Risiko einer Arterienverkalkung (Atherosklerose) verringern. Auch die aus der Gefäßverengung hervorgehende koronare Herzkrankheit (KHK) scheint durch Vitamin E seltener aufzutreten.

Vitamin E kann Krebs vorbeugen

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Als Krebs werden alle bösartigen Neubildungen einer Zellstruktur bezeichnet. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung steigt die Anzahl der Krebserkrankungen jedes Jahr leicht an. Im Jahr 2020 werden über eine halbe Million Menschen in Deutschland eine Krebsdiagnose erhalten.

Gleichzeitig steigt jedoch steigt die Lebenserwartung betroffener Personen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Krebs mittlerweile viel besser und früher erkannt werden kann.

Krebs steht eng in Verbindung mit freien Radikalen, welche im Körper Zellen zerstören oder mutieren lassen. Vor allem bei der DNA kann es durch Schädigungen der freien Radikalen zu Veränderungen kommen.

Obwohl die Beweise nicht so eindeutig wie die Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System sind, scheint sich Vitamin E durch die antioxidative Wirkung positiv auf verschiedene Krebserkrankungen auszuwirken (7).

In einer Meta-Analyse wurden insgesamt 14 Studien in Bezug der Auswirkungen einer Vitamin E Einnahme auf Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) untersucht. Dabei ergab sich, dass eine höhere Vitamin E Zufuhr über die Nahrung mit einem geringeren Risiko für Speiseröhrenkrebs verbunden ist (8).

Des Weiteren gibt es in anderen Studien Anzeichen darauf, dass Vitamin E das Risiko senken kann an Lungenkrebs und Prostatakrebs zu erkranken. Leider sind die Ergebnisse teils widersprüchlich, weshalb weitere groß angelegte und kontrollierte Studien erforderlich sind um diese Anzeichen zu bestätigen.

Zusammenfassung:

Durch seine antioxidative Wirkung scheint Vitamin E das Risiko verschiedener Krebsarten zu verringern. Es sind jedoch weitere Studien notwendig um die Aussage zu untermauern.

Vitamin E und die Haut

Die Haut ist das vielseitigste und mit einer Fläche von bis zu zwei Quadratmeter das größte Organ des Menschen. Sie schützt den gesamten Körper vor äußerlichen Einflüssen und stellt eine natürliche Schutzbarriere dar.

Auch in Bezug auf die Haut spielen freie Radikale eine große Rolle. Sie können die Haut schwächen, Falten verursachen und sie dadurch schneller altern lassen. Wie wir bereits gelernt haben sind Tocopherole sehr wirksam gegen freie Radikale. Vitamin E stellt somit ein nützliches Mittel für die Haut dar.

Nicht ohne Grund ist es in fast allen kosmetischen Produkten, wie z.B. Anti-Aging Cremes, zu einem Anteil von etwa 1% enthalten (9). Auch in Sonnencremes kommt es zum Einsatz um die Haut vor der UV-Strahlung zu schützen.

Zusammenfassung:

Vitamin E ist sehr häufig ein Bestandteil kosmetischer Produkte. Es schützt die Haut und sorgt für weniger Falten, wodurch dem Hautalterungsprozess entgegengewirkt werden soll.

Vitamin E und das Immunsystem

Das Immunsystem gilt als natürliches Abwehrsystem unseres Körpers. Es sorgt dafür, dass Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien unschädlich gemacht werden. In den meisten Fällen bemerken wir diese Abwehrprozesse gar nicht. Unter bestimmten Umständen kommt es jedoch zu bemerkbaren Symptomen wie Husten oder Schnupfen, welche Teil der Abwehrreaktion des Körpers sind.

Obwohl die Funktion anderer Vitamine auf das Immunsystem sicherlich bemerkenswerter ist, so ist Vitamin E nicht unwichtig für unsere Immunfunktion.

Da das Immunsystem im Alter geschwächt ist, hat sich Vitamin E besonders bei dieser Altersgruppe als nützlich erwiesen. Speziell die Reaktion der Antikörper konnte durch die Einnahme von Vitamin E verbessert werden (10).

Die Studienlage ist jedoch sehr schwach und die Auswirkungen auf das Immunsystem sind eher gering.

Zusammenfassung:

Vitamin E kann die Reaktion der Antikörper verringern, was zu einer verbesserten Immunfunktion führt. Es existieren jedoch nur wenige Studien und die Auswirkungen auf das Immunsystem sind eher gering.

Vitamin E – Nebenwirkungen

Insgesamt ist Vitamin E sehr sicher und wird als gut verträglich angesehen. Auf Basis vieler durchgeführter Studien weiß man, dass sich Nebenwirkungen bei unterschiedlichsten Dosierungen nur sehr selten auftreten.

Voraussetzung einer nebenwirkungsarmen Einnahme ist jedoch, dass das Vitamin nicht über einen sehr langen Zeitraum stark überdosiert wird. Welche Symptome bei einer Überdosierung auftreten können erfährst du im nächsten Abschnitt.

Es sollte beachtet werden, dass Vitamin E die Blutgerinnung hemmt, weshalb in Verbindung mit Gerinnungshemmern unverhoffte Wechselwirkungen auftreten können. Zudem sollte das Vitamin nicht mit Eisenpräparaten eingenommen werden, da die Aufnahmefähigkeit dadurch gehemmt wird.

Zusammenfassung:

Bei angemessener Dosierung sind keine Nebenwirkungen bei einer Vitamin E Einnahme zu erwarten.

Vitamin E – Überdosierung

Eine Überdosierung bezeichnet eine langfristige Einnahme von über 800 mg täglich. Wenn Vitamin E in diesen Mengen über einen längeren Zeitraum eingenommen wird kann man mit folgenden Nebenwirkungen rechnen:

  • Magen-Darm-Problemen
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Muskelschwäche
  • Depressionen
  • Kopfschmerzen

Da Vitamin E über die Nahrung nur in sehr geringen Mengen aufgenommen wird, ist es ausgeschlossen, dass eine Überdosierung auf diesem Wege erfolgt.

Auch Vitamin E Präparate wie Kapseln oder Tabletten enthalten in der Regel angemessene Dosierungen des Vitamins. Somit ist eine „versehentliche“ Überdosierung auch bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln eher unwahrscheinlich. Wenn die Einnahmeempfehlungen des Herstellers eingehalten werden besteht also kein Risiko einer Überdosierung.

Zusammenfassung:

Wenn Vitamin E über einen längeren Zeitraum in Mengen von über 800 mg eingenommen wird, so ist mit diversen Nebenwirkungen zu rechnen. Da das Vitamin in vielen Lebensmitteln und Präparaten jedoch nur in relativ geringen Mengen enthalten ist, ist eine Überdosierung relativ unwahrscheinlich.

Vitamin E – Mangel

Ein Vitamin E Mangel ist bei körperlich gesunden Menschen äußerst selten. Da es sich bei Vitamin E um ein fettlösliches Vitamin handelt, kann es im Fettgewebe und der Leber gespeichert werden.

Damit sich also Mangelerscheinungen bemerkbar machen, müsste eine sehr fettarme oder einseitige Ernährung über eine sehr lange Zeit aufrechterhalten werden.

Als Risikogruppe für einen Mangel gelten Personen die von einem Fettstoffwechsel, einer entzündlichen Darmerkrankung oder einer Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse betroffen sind. Speziell durch Darmerkrankungen kann die Aufnahme des Vitamins im Darm gestört sein.

Ein Vitamin E Mangel kann sich in folgenden Mangelerscheinungen äußern:

  • Muskelschwäche
  • Geistige Beeinträchtigung (Reaktion, Reflexe)
  • Durchblutungsstörungen oder Blutarmut (Anämie)
  • Zittern
  • Stottern
  • Einschränkungen der Augenfunktion
  • Störungen des Bewegungsablaufs (Hypometrie oder Hypermetrie)

Sollte die Vermutung eines Mangels bestehen, kann der Arzt dies über Blutproben oder Analyse der Ernährungsgewohnheiten herausfinden. Weniger als 5 mg/l α-Tocopherol im Blut gilt als Mangel.

Zusammenfassung:

Ein Vitamin E Mangel ist sehr selten. Wenn eine fettarme bzw. einseitige Ernährung sehr lange aufrechterhalten wird können sich verschiedene Mangelsymptome zeigen. Auch bestimmte Krankheiten können das Risiko eines Mangels erhöhen.

Vitamin E – Dosierung und Einnahme

Der Tagesbedarf an Vitamin E wurde seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Tabelle zusammengetragen. Dabei handelt es sich um Richtwerte, denn der tatsächliche Tagesbedarf kann von verschiedenen Faktoren abhängen. Dazu zählen Krankheiten, Schwangerschaft sowie körperliche und psychische Belastung.

Nachfolgend findest du den empfohlenen Tagesbedarf der DGE (11) :

Alter

Tocopherol (mg) Männlich

Tocopherol (mg) Weiblich

0 bis unter 4 Monate

3

3

4 bis unter 12 Monate

4

4

1 bis unter 4 Jahre

6

5

4 bis unter 7 Jahre

8

8

7 bis unter 10 Jahre

10

9

10 bis unter 13 Jahre

13

11

13 bis unter 15 Jahre

14

12

15 bis unter 19 Jahre

15

12

19 bis unter 25 Jahre

15

12

25 bis unter 51 Jahre

14

12

51 bis unter 65 Jahre

13

12

65 Jahre und älter

12

1

Schwangere

 

13

Stillende

 

17

Der tägliche Vitamin E Bedarf sollte über eine ausgewogene Ernährung abgedeckt sein. Dennoch schaffen es ca. die Hälfte der Deutschen nicht ihren Tagesbedarf zu decken. Welche Lebensmittel sich besonders gut eigenen um viel Vitamin E aufzunehmen, erfährst du im nächsten Abschnitt.

In Vitamin E Nahrungsergänzungsmitteln sind oft Dosierungen im Bereich von 400 iE (268 mg) enthalten. Diese Menge liegt zwar über dem Tagesbedarf, jedoch wird sie als unbedenklich eingestuft.

Zusammenfassung:

Der Vitamin E Tagesbedarf ist bei Frauen etwas geringer als bei Männern. Bei erwachsenen Personen bewegt er sich zwischen 12 und 15 mg. Höhere Dosierungen aus Nahrungsergänzungsmitteln gelten als unbedenklich.

Vitamin E – Lebensmittel

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Wie bereits erwähnt, schaffen es etwa die Hälfte der Deutschen nicht ihren Tagesbedarf zu decken. Wenn man weiß, in welchen Lebensmitteln besonders viele Tocopherole enthalten sind, kann man seine Ernährung dahingehend anpassen und so den täglichen Bedarf einfacher abdecken.

Für Menschen, die sehr wenige der gleich genannten Lebensmittel zu sich nehmen, könnten Nahrungsergänzungsmittel eine Option sein. Diese sind relativ preiswert und bieten eine sehr einfache Möglichkeit genügend Vitamin E aufzunehmen.

Nachfolgend findest du die 10 Lebensmittel mit dem höchsten Vitamin E Gehalt.

 

 

Lebensmittel (100 g)

Tocopherole (mg)

Weizenkeimöl

174

Sonnenblumenöl

63

Maiskeimöl

34

Sonnenblumenkerne

26,3

Mandeln

24,3

Margarine

16

Haselnüsse

15,3

Olivenöl

12

Paranüsse

7,6

Walnüsse

6

Vor allem Öle enthalten sehr viel des Vitamins. Da diese jedoch oft nur in geringen Mengen eingenommen werden, eignen sich Mandeln oder Haselnüsse am besten um einen Platz in der täglichen Ernährung zu finden. Man kann sie besonders gut im Müsli, Salat oder kleingemahlen in Shakes zu sich nehmen.

Zusammenfassung:

Der beste Vitamin E Lieferant ist das Weizenkeimöl. Besonders gut für die tägliche Ernährung eignen sich Mandeln oder Haselnüsse.

Vitamin E in der Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft sollte man besonders darauf achten was man zu sich nimmt und vor allem in welchen Mengen. Während andere Spurenelemente, Mineralstoffe oder Vitamine teilweise in erhöhten Dosierungen eingenommen werden sollten, erhöht sich der Bedarf von Vitamin E für Frauen in der Schwangerschaft nur minimal.

Während seitens der DGE für eine ausgewachsene und nicht schwangere Frau 12 mg Tocopherole am Tag empfohlen sind, erhöht sich der Bedarf während der Schwangerschaft lediglich auf 13 und während der Stillzeit auf 17 mg am Tag.

Wer sich ohnehin ausgewogen ernährt, der brauch sich also keine Sorgen machen, dass zu wenig Vitamin E während der Schwangerschaft oder Stillzeit aufgenommen wird.

Wenn man sich dahingehend unsicher ist, kann bedenkenlos ein Nahrungsergänzungsmittel des Vitamins eingenommen werden. Damit wird der tägliche Bedarf mehr als ausreichend abgedeckt.

Mittlerweile gibt es zwar auch Hersteller die Nahrungsergänzungsmittel speziell für Schwangere herstellen um alle Nährstoffe abzudecken, dabei sollte jedoch genauer auf die Inhaltsstoffe geachtet werden.

Darüber hinaus sollten Präparate nie die Hauptquelle für bestimmte Nährstoffe sein, sondern lediglich als Ergänzung dienen. Das Hauptaugenmerk muss immer auf einer ausgewogenen Ernährung liegen.

Zusammenfassung:

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Vitamin E Bedarf nur leicht erhöht. Über eine ausgewogene Ernährung werden in der Regel ausreichende Mengen aufgenommen.

Darreichungsformen

Vitamin E ist vorwiegend in zwei Darreichungsformen auf dem Markt erhältlich: Öl und Kapseln. Jede dieser Formen hat unterschiedliche Eigenschaften und Anwendungsgebiete auf die wir in diesem Abschnitt genauer eingehen werden.

Vitamin E Öl

Vitamin E Öl ist bereits in vielen Produkten enthalten, die du vermutlich täglich verwendest. Vom Shampoo bis zur Sonnenmilch, du findest immer wieder verschiedene Tocopherole unter den Inhaltsstoffen.

Es soll die Haut durch äußerliche Einflüsse schützen, indem es freie Radikale eliminiert. Diese werden zum Beispiel durch UV-Strahlung freigesetzt und können sich negativ auf das Hautbild auswirken. Oft sind Falten die Folge.

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit Vitamin E Öl als konzentrierte Form zu erwerben. Entsprechende Produkte kommen oft in kleinen Flaschengrößen unter 100 ml daher. Doch keine Sorge, diese Mengen reichen für eine lange Zeit aus. Grund dafür ist, dass es nur sehr geringen Mengen angewendet wird.

Oft reichen wenige Tropfen des Öls, welches auf die Haut aufgetragen und einmassiert wird oder im Zuge eine Haarkur verwendet werden kann.

Wenn du das Öl im Gesicht auftragen möchtest, so eignet sich dies am besten vor dem Schlafen gehen. Denn es bildet sich eine leicht glänzende Fettschicht, welche sich eher negativ in Verlauf des Tages bemerkbar macht.

Der Vorteil von Öl liegt definitiv in der sehr gezielten Anwendung auf der Haut. Da zum Beispiel Falten hauptsächlich im Gesicht als störend empfunden werden, kann das Öl direkt auf die betroffenen Bereiche aufgetragen werden.

Des Weiteren stellt Vitamin E Öl die günstigste der drei Darreichungsformen dar. Zum decken des Tagesbedarfs eignen sich jedoch Kapseln besser.

Die Vor- und Nachteile von Vitamin E Öl haben wir dir in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Vorteile vitamin-e-oel-vorteile

Nachteile vitamin-e-oel-nachteile

Sehr gezielte Anwendung

„Aufwändigste“ Darreichungsform

Preisgünstigste Darreichungsform

 

Vitamin E Kapseln

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Vitamin E Kapseln sind in den meisten Fällen als Gelkapseln erhältlich. Diese sind relativ klein und lassen sich sehr einfach herunterschlucken.

Auch unterwegs ist die Einnahme von Kapseln einfacher. Es handelt sich dementsprechend um die pflegeleichteste Methode der Einnahme.

Bei vielen Kapseln, werden noch andere Zusatzstoffe und Trennmittel wie Magnesiumstearat beigemischt. Dies ist bei Gelkapseln in der Regel nicht der Fall. Jedoch bestehen diese zumeist aus Gelatine vom Rind, was sie leider für Veganer ungeeignet macht.

Die Dosierung lässt sich bei Kapselpräparaten nur bedingt anpassen. Dies ist jedoch bei Vitamin E nicht notwendig, da die enthaltene Menge immer mindestens der empfohlenen Tagesdosierung entspricht. Oft beinhaltet eine Kapsel 400 i.E. (268 mg).

In den meisten Fällen sind die Gelkapseln Gluten- und Laktosefrei. Genaue Auskunft darüber gibt aber nur die Produktbeschreibung.

Ein kleiner Nachteil von Kapseln liegt darin, dass Menschen mit Schluckbeschwerden ggf. die Einnahme erschwert wird.

In der folgenden Übersicht beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Vitamin E in Kapselform.

Vorteile vitamin-e-kapseln-vorteile

Nachteile vitamin-e-kapseln-nachteile

Simple Einnahme

Etwas teurer als Öl

Geschmacklos

Oft nicht für Veganer geeignet

Vordosiert

 

Für unterwegs geeignet

 

Kaum Zusatzstoffe enthalten

 

Vitamin E kaufen – darauf sollte man achten

Vitamin E kann in Kapselform oder als Öl ganz einfach überall online erworben werden. Abhängig vom Grund der Einnahme, kann man zwischen den beiden Darreichungsformen wählen.

Kapseln stellen meistens die beliebteste Einnahmeform dar. Aber auch Öl wird immer gefragter. Je nach Darreichungsform gibt es ein paar Dinge die beim Kauf von Vitamin E zu beachten sind.

Herkunftsland / Hersteller

Eine entscheidende Rolle spielt das Herkunftsland. Vitamin E, welches nicht aus dem deutschen Raum oder der EU stammt, unterliegt auch nicht dessen Zulassungsstandards. Bei so einem Kauf ist ungewiss wie rein das Produkt ist und welche Dosierungen das Präparat enthält.

Hier sollte Vorsicht geboten sein. Häufig sind Präparate aus dem Ausland höher dosiert. In einigen Fällen sind dem Produkt auch unerwünschte Zusatzstoffe beigemengt.

Dosierungsangaben

Um keine unerwünschten Nebenwirkungen durch die Einnahme von Vitamin E zu erfahren, ist die Angabe von empfohlenen Dosierungen auf der Verpackung wichtig. In Deutschland sind Hersteller von Pharma-Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln dazu verpflichtet diese Angabe zu tätigen.

Beziehst du dein Produkt also aus Deutschland, ist hier nichts zu befürchten. Obwohl die Gefahr von Nebenwirkungen bei Tocopherolen sehr gering ist, sollten die vom Hersteller angegeben Dosierungsempfehlungen eingehalten werden.

Inhaltsstoffe

Vor allem für Menschen mit Unverträglichkeiten bzw. Allergien spielen die Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle. Häufig wird in den Produktbeschreibungen ausgewiesen, ob diese für Allergiker geeignet sind.

Im Optimalfall enthalten Vitamin-Produkte keine unerwünschten Zusätze wie bestimmte Trennmittel, Aromen, Stabilisatoren, Konservierungsstoffe oder Magnesiumstearat.

Darüber hinaus sollten Menschen mit einer Laktoseintoleranz oder einer Glutenunverträglichkeit darauf achten, dass das Produkt frei von Gluten oder Laktose ist.

In der Regel besteht die Gelkapsel der Vitamin E Präparate aus Gelatine vom Rind, weshalb auch Veganer ein Auge auf die Inhaltsstoffe werfen sollten.

Preis

Wenn du mit den Eigenschaften des-Produkts zufrieden bist, kannst du einen Blick auf den Preis werfen. Die Qualitätsunterschiede bei Vitamin E Produkten sind in der Regel nicht sehr groß. Daher sind auch keine großen Qualitätseinbußen bei günstigeren Produkten zu erwarten.

Man sollte allerdings darauf Acht geben, wie sich ein günstigerer Preis rechtfertigt. Wenn beispielsweise viele Zusatzstoffe enthalten sind, sollte man ggf. die Finger von dem Produkt lassen. Auch wenn ein niedriger Preis verlockend wirkt.

Wusstest du schon?

Vitamin E ist sehr resistent

Im Gegensatz zu vielen anderen Vitaminen ist Vitamin E sehr resistent gegen Hitze. Das bedeutet, dass beim Kochen, Backen oder Braten über 160 °C sehr wenig davon zerstört wird. Dies gilt für allen Arten von Tocopherolen.

Fazit

Vitamin E bzw. die darunter vereinten Tocopherole besitzen sehr starke antioxidative Eigenschaften. Aus diesem Grund spielt es eine sehr wichtige Rolle in unserem Körper.

Diese antioxidative Wirkung kann bei Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs sehr hilfreich sein. Auch die Haut kann von diesem Effekt profitieren, weshalb das Vitamin in vielen Kosmetikprodukten und Sonnencremes enthalten ist.

Ein Mangel des Vitamins ist relativ selten, da dieser über eine sehr lange Zeit aufrecht erhalten werden muss bis Mangelerscheinungen auftreten.

Zudem müssen täglich nur sehr geringe Mengen von 12 – 15 mg aufgenommen werden um den Bedarf zu decken. Dennoch gelingt es den meisten Menschen nicht, diesen Tagesbedarf aufzunehmen. Eine Nahrungsergänzung könnte hier Abhilfe schaffen.

Wer unter einer Fehlfunktion des Stoffwechsels oder schweren Darmerkrankung leidet, der gehört zur Risikogruppe eines Vitamin E Mangels. Auch in diesem Fall bieten sich Nahrungsergänzungsmittel an, die einem helfen den täglichen Bedarf sehr einfach abzudecken.

Dabei kann man zwischen Öl und Kapseln wählen. Diese bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile auf die wir etwas weiter oben genauer eingegangen sind. Wenn du auf die Schnelle das passende Produkt suchst, schau einfach bei unseren Produktempfehlungen vorbei.

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