Wenn du Ahornsirup hörst, denkst du vermutlich sofort an Pancakes das Land Kanada. In dem Herkunftsland wird der süße Sirup bereits seit Jahrhunderten hergestellt und in die ganze Welt exportiert.

Vermutlich hast du dir auch schon einmal die Frage gestellt, ob Ahornsirup wirklich so gesund ist wie es der Name vermuten lässt. Wir haben uns den Zuckerersatzstoff genauer angeschaut und geben dir eine Antwort auf diese Frage. Zudem erfährst du alles über die Herstellung und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Sirups.

Das Wichtigste in Kürze

  • Dickflüssiger Sirup welcher als Süßstoff verwendet wird
  • Wird aus dem Zuckerahorn gewonnen
  • Nahezu ausschließlich in Kanada produziert
  • Beinhaltet viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine
  • Besitzt antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften

Der beste Ahornsirup

Alnature Bio Ahornsirup Grad A

Der Ahornsirup des Herstellers Alnatura überzeugt durch seine Bioqualität und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Der Sirup besitzt den Grad A, weshalb er relativ mild ist und besonders für Einsteiger gut zum Herantasten geeignet ist. Die 250 ml Flasche besteht aus Glas und lässt sich sehr einfach wiederverschließen.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält zu 100% Ahornsirup ohne weitere Zusatzstoffe.

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Was ist Ahornsirup?

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Ahornsirup wird, wie der Name schon sagt, aus dem Saft der Ahornbäume hergestellt. Um genau zu sein, wird der süße Saft aus dem Zuckerahorn gewonnen. Damit der Süßstoff seine typisch dickflüssige Konsistenz erhält, wird er schonend auf 100 °C erhitzt um einen Wasseranteil von knapp 30% zu erreichen. Für einen Liter Ahornsirup werden dabei ca. 40 Liter des Ahornsaftes benötigt.

Kein Land wird mehr mit Ahornbäumen in Verbindung gebracht als Kanada. Darum ist es nicht verwunderlich, dass Kanada der weltweit größte Exporteur für Ahornsirup ist. Bis zu 80% des auf der Welt konsumierten Ahornsirups stammt alleine aus der Provinz Quebec.

Schon die Indianervölker von Nordamerika haben das Sirup durch Erhitzen über einer Feuerstelle eingedickt und zum süßen von Speisen verwendet. Heutzutage gilt der Sirup als beliebter Zuckerersatzstoff. Als besonders beliebte Einsatzgebiete gelten Backwaren, verschiedene Desserts, Pancakes oder Tee.

Ein Grund für die Beliebtheit des Sirups ist vermutlich sein charakteristischer Geschmack. Darüber hinaus ist er vermeintlich gesunder als klassischer Haushaltszucker (Saccharose). Dies soll vor allem auf die zusätzlich enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe zurückzuführen sein. Auch eine geringere Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel kann sich der Ahornsirup auf die Kappe schreiben. Wie gesund der Sirup tatsächlich ist, erfährst du im Laufe dieses Beitrags.

Ahornsirup – Grade

Ahornsirup wir anhand der Geschmacks in verschiedene Qualitätsstufen klassifiziert. Zudem gibt die Klassifizierungsstufe Auskunft darüber, wieviel Licht den Sirup durchdringen kann. So lässt sich schon anhand der Farbe erkennen, zu welchem Qualitätsgrad der Ahornsirup gehört. In Europa ist die Einteilung von AA – D gegliedert. Als Faustregel gilt: je heller, desto feiner und milder das Aroma. Dies wirkt sich entsprechend auf den Preis aus. Heller Ahornsirup ist deshalb in der Regel teurer.

Qualitätsgrad

Geschmack

Helligkeit

Lichtdurchlässigkeit

AA

Fein-mild

Sehr hell

75 – 100%

A

Mild aromatisch

Hell

60 – 74%

B

Kräftig

Mittel

44 – 59%

C

Sehr kräftig

Dunkel (Bernstein)

27 – 43%

D

Sehr intensiv

Sehr dunkel

0 – 26%

Umso dunkler der Ahornsirup, desto später wurde der Saft geerntet. Zudem enthält dunkler Ahornsirup einen höheren Anteil an pflanzlichen Polyphenolen, welche wiederum antioxidative Eigenschaften besitzen. Doch dazu im Abschnitt „Inhaltsstoffe“ mehr.

Ahornsirup – Herstellung

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Um Ahornsirup herzustellen, wird als erstes ein Zuckerahornbaum angebohrt und eine Art Zapfhahn in die Bohrung platziert. Über diesen Zapfhahn wird der Ahornsaft abgeleitet, welcher von dem Ahornbaum im Frühjahr produziert wird um die Knospen mit Nährstoffen zu versorgen. Dabei gilt: Umso älter ein Baum, desto mehr Saft produziert er.

Heutzutage wird der Saft über Schlauchleitungen an mehreren Bäumen gleichzeitig gesammelt und anschließend in eine sogenannte Zuckerhütte weitergeleitet. Dort finden die weiteren Herstellungsprozesse statt.

Als erstes wird dabei der Saft aufgekocht um einen Wasseranteil von knapp 30% zu erreichen. Zudem karamellisiert sich die Substanz während des Vorgangs, wodurch dem Ahornsirup seine goldbraune Farbe und dickflüssige Konsistenz verliehen wird.

Nach einer zusätzlichen Filterung wird der Sirup in Flaschen oder Fässer abgefüllt und aus seinem Heimatland Kanada in die gesamte Welt exportiert.

Ahornsirup – Nährwerte und Inhaltsstoffe

Um einen Überblick der Inhaltsstoffe im Ahornsirup zu erhalten, findest du in der folgenden Tablette die Nährwerte, sowie Vitamine und Mineralstoffe zusammengefasst.

Nährwert (pro 100 g)

Menge

Kohlenhydrate

67 g (65 g Saccharose, 2 g Fructose)

Fett

0,2 g

Eiweiß

0 g

Vitamine

Vitamin B1

6 µg

Vitamin B2

10 µg

Vitamin B3

30 µg

Vitamin B5

36 µg

Vitamin B6

2 µg

Mineralstoffe

Natrium

9 mg

Kalzium

67 mg

Kalium

204 mg

Magnesium

14 mg

Phosphor

2 mg

Schwefel

50 mg

Chlorid

42 mg

Spurenelemente

Zink

4160 µg

Eisen

1200 µg

Kupfer

74 µg

Mangan

3298 µg

Fluorid

80 µg

 

Energie

274 kcal (1146 kJ)

Wie man deutlich sieht, enthält Ahornsirup eine breite Palette an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Jedoch ist die enthaltene Menge so gering, dass der Sirup nicht dafür verwendet werden kann den Tagesbedarf zu decken. Lediglich die große enthaltene Menge an Zink und Mangan ist hervorzuheben und könnte „teilweise“ dazu beitragen den Tagesbedarf zu erreichen.

Darüber hinaus befinden sich im Ahornsirup Substanzen wie Polyphenole mit antioxidativen Eigenschaften. Diese sind in der Lage die Körperzellen vor freien Radikalen zu schützen. Dadurch können Entzündungen und sogar Krankheiten vorgebeugt werden.

Doch auch hierbei handelt es sich nicht um sehr große Mengen, weshalb man nur von einem kleinen Gesundheitsvorteil sprechen kann. Wenn man darauf abzielt seine antioxidative Abwehr zu stärken, eignen sich andere Mittel wie zum Beispiel OPC besser.

Ahornsirup – Glykämischer Index

Der Glykämische Index (GI) ist besonders für Diabetiker relevant. Er sagt aus, welche Auswirkungen ein Lebensmittel auf den Blutzucker besitzt. Da der Blutzuckerspiegel von Diabetikern stets im Auge behalten werden muss, vereinfacht der GI die Blutzuckerkontrolle etwas.

Der Richtwert für den Glykämischen Index stellt Glukose mit einem Wert von 100 dar. Wenn ein Lebensmittel einen GI von beispielsweise 23 besitzt, so entspricht die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel 23% von Glukose.

Bei Zuckerersatzstoffen wird der GI häufig verwendet um eine Aussage über die gesundheitlichen Vorteile gegenüber klassischem Zucker zu treffen. Während Xylit einen GI von 7 und Stevia sogar einen GI von 0 besitzt und als gesunde Zuckeralternative gelten, ist der Wert bei Ahornsirup vergleichsweise hoch.

Ahornsirup besitzt einen Glykämischen Index von 54. Damit schneidet er besser als Tafelzucker ab, welcher einen GI von knapp 70 besitzt. Dennoch kann dieser Wert nicht als niedrig angesehen werden und fällt eher in den Bereich „mittlerer Glykämischer Index“.

Für Diabetiker handelt es sich also nicht unbedingt um einen nützlichen Zuckerersatzstoff. Als gesunder Mensch kann Ahornsirup hingegen in Maßen als Zuckerersatz verwendet werden.

Ist Ahornsirup gesund?

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Wie gerade erwähnt besitzt Ahornsirup einen niedrigeren Glykämischen Index als herkömmlicher Haushaltszucker (Saccharose). Zudem ist der Kaloriengehalt mit 260 kcal (100 g) im Vergleich zu 405 kcal (100 g) etwas geringer.

Da könnte man doch meinen, dass es sich um einen gesunden Zuckerersatzstoff handelt? Leider trifft dies nicht ganz zu. Denn um die gleiche Süßkraft von herkömmlichem Tafelzucker zu erhalten, müssen größere Mengen Ahornsirup verwendet werden. Dadurch ergibt sich in etwa die gleiche Kalorienanzahl.

Aus der Kalorien-Sicht kann Ahornsirup gegen normalen Haushaltszucker also leider nicht punkten. Da wären jedoch noch die zusätzlich enthaltenen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Antioxidantien. Vor allem Zink und Mangan sind in relativ großen Mengen enthalten.

Wenn man also einen gesundheitlichen Vorteil bei Ahornsirup sucht, dann sind es definitiv diese Inhaltsstoffe. Zwar reichen die enthaltenen Mengen nicht aus um den Tagesbedarf zu decken, jedoch können sie dem Sirup als Pluspunkt angerechnet werden.

Alles in allem kann also nicht von einer „gesunden“ Alternative, sondern lediglich von einem „etwas gesünderen“ Zuckerersatzstoff gesprochen werden.

Ist Ahornsirup Vegan?

Die vegane Ernährung basiert darauf, keine Lebensmittel aus tierischen Erzeugnissen zu konsumieren. Leider fällt dadurch auch Honig als leckerer Flüssigsüßstoff für Veganer weg. Da trifft es sich ganz gut, dass Ahornsirup aus rein pflanzlichen Quellen stammt und somit für Veganer geeignet ist.

Da Ahornsirup nahezu die gleiche Konsistenz besitzt, kann er auch genauso vielseitig eingesetzt werden. Man kann ihn sogar als veganen Honig bezeichnen. Auch Agavendicksaft kann als leckere vegane Alternative zu Honig verwendet werden.

Der Nachteil von Ahornsirup und Agavendicksaft sind jedoch die recht langen Transportwege, welche über den halben Globus verlaufen. Von einem umweltfreundlichen Produkt kann also leider in beiden Fällen nicht die Rede sein.

Ahornsirup – Vor- und Nachteile

Die Vor- und Nachteile von Ahornsirup haben wir bereits vereinzelt erwähnt. In diesem Abschnitt findest du sie jedoch noch einmal auf einen Blick.

Einer der größten Vorteile ist auch gleichzeitig einer der Nachteile. Denn Ahornsirup besitzt zwar eine geringere Kaloriendichte als herkömmlicher Zucker, jedoch ist die Süßkraft auch etwas schwächer. Dies hat zur Folge, dass eine größere Menge verwendet werden muss um die gleiche Süße zu erhalten. Daraus ergibt sich dann leider eine fast identische Kalorienanzahl. Aus Sicht des Glykmäischen Index kann man zudem nicht unbedingt von einer guten Alternative sprechen für Diabetiker sprechen.

Die enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente und eine geringe Menge an Vitaminen können jedoch als Vorteil betrachtet werden. Auch die Polyphenole mit antioxidativen Eigenschaften welche in Ahornsirup enthalten sind, kann man positiv bewerten.

Wem das noch nicht reicht, den sollte spätestens die Natürlichkeit des Sirups überzeugen. Er wird rein pflanzlich gewonnen und eignet sich daher auch für Veganer. In Punkto Umweltfreundlichkeit kann Ahornsirup leider eher weniger mithalten, da entsprechende Produkte den weiten Weg aus Kanada nach Europa aufnehmen müssen um in unseren Regalen zu landen.

Zudem handelt es sich aufgrund des Importwegs nicht unbedingt um einen günstigen Zuckerersatzstoff. Mit durchschnittlich etwa 6 Euro pro 250 ml ist der Sirup nämlich vergleichsweise teuer.

Vorteile ahornsirup-vorteile

Nachteile ahornsirup-nachteile

Geringere Kaloriendichte

Etwas schwächere Süßkraft als Tafelzucker

Enthält viele Mikronährstoffe, Vitamine und Polyphenole

Nur bedingt für Diabetiker geeignet

Natürliches Produkt

Lange Transportwege

Für Veganer geeignet

Vergleichsweise teuer

Ahornsirup – Rezepte und Backen

Die wohl bekannteste Kombination mit Ahornsirup ist der Pancake. Kaum ein anderes Gericht wird so oft in Verbindung mit dem flüssigen Zucker verwendet wie der Pfannkuchen.

Die Zubereitung ist dabei sehr einfach. Du benötigst:

  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 100 g Mehl
  • Ahornsirup

Die Eier, Milch und das Mehl werden zu einem Teig vermengt. Anschließend wir der Teig in der Pfanne verteilt und von beiden Seiten goldbraun gebraten. Für den Geschmack sorgt dann der Ahornsirup, welcher nach Belieben auf dem Pancake verteilt werden kann.

Im Prinzip sind den Anwendungsmöglichkeiten von Ahornsirup keine Grenzen gesetzt. Das verfeinern von Backwaren, Tee oder Dressings sind nur ein paar Beispiele.

Wenn du Ahornsirup zum Backen verwenden möchtest, so steht dem nichts im Wege. Du solltest lediglich bedenken, dass der Sirup eine etwas geringere Süßkraft als herkömmlicher Tafelzucker besitzt. Aus diesem Grund müssen etwa 30 – 40 % größere Mengen verwendet werden um die gleiche Süße zu erhalten.

Ahornsirup kaufen

Beim Kauf von Ahornsirup kann man im Prinzip nicht viel falsch machen. Jedoch sollte man ein paar Kriterien im Auge behalten um die bestmögliche Qualität zu erhalten. In den folgenden Absätzen zeigen wir dir, auf was du achten solltest.

Grad

Der Grad des Ahornsirups gibt eine sehr gute Auskunft darüber, welche Qualität das Produkt besitzt. Darüber hinaus kannst du daran bestimmen welche Geschmackskraft der Sirup hat. Während die Grade AA und A einen recht milden Geschmack besitzen und etwas teurer sind, schmecken die Grade B, C und D zunehmend kräftiger.

Am beliebtesten ist Ahornsirup mit dem Grad A. Diese Qualitätsstufe besitzt eine gute Balance zwischen dem milden Geschmack und einem recht günstigen Preis.

Auch für Anfänger empfiehlt es sich mit Grad A zu starten und sich je nach Bedarf an die etwas kräftigeren Geschmäcker heranzutasten.

Herkunftsland / Hersteller

Die Herkunft des Ahornsirups ist hauptsächlich auf die Region Quebec in Kanada zurückzuführen. Auch „deutsche Hersteller“ importieren den Ahornsirup über den halben Globus. Wenn man Wert auf seinen ökologischen Fußabdruck setzt, sollte man sich bewusstmachen, dass die Wahl des Herstellers keinen positiven Einfluss auf diesen besitzt.

In Sachen Qualität gibt es nicht unbedingt viel zu beachten. Zwar gibt es Hersteller die mit einer besonders hohen Qualität werben, jedoch sind die Unterschiede im mittleren Preissegment eher gering.

Biologischer Anbau

Wie bei vielen Produkten aus pflanzlichen Quellen, so ist auch bei Ahornsirup der Aspekt „Biologischer Anbau“ relevant. Produkte aus Bioanbau wurden nicht mit Pestiziden oder schädlichem Dünger behandelt. Du kannst dir also sicher sein, dass sich keine Pestizidrückstände im Produkt befinden.

Darüber hinaus unterstützt du damit den Umweltschutz im Herkunftsland und förderst die ökologische Landwirtschaft.

Reinheit

Ahornsirup ist vergleichsweise Teuer. Nicht selten wird der Sirup daher mit Zuckerwasser oder billigen Ersatzstoffen gestreckt. Da Hersteller in der EU verpflichtet sind Angaben darüber zu tätigen, gibt ein Blick auf die Inhaltsstoffe Auskunft darüber ob es sich um ein reines Produkt handelt.

Preis

Wenn du mit den Eigenschaften des Ahornsirups zufrieden bist, kannst du einen Blick auf den Preis werfen. Wie bereits erwähnt sind die Qualitätsunterschiede im mittleren Preissegment sehr gering. Du kannst daher in der Regel nach dem günstigsten Produkt Ausschau halten.

Man sollte allerdings darauf Acht geben, wie sich ein günstigerer Preis rechtfertigt. Wenn der Sirup beispielsweise gestreckt ist oder viele Zusatzstoffe enthalten sind, sollte man am besten die Finger von dem Produkt lassen.

Wusstest du schon?

Der Legende nach, wurde Ahornsirup von einem Jäger der Irokesen entdeckt. Seine Frau soll Regenwasser aus einem Stamm unterhalb eines Ahornbaumes zum Kochen verwendet haben. Die Speise hatte deshalb einen süßen Geschmack. Seitdem erhitzten die Indianer den Saft der Ahornbäume seitdem um daraus den Sirup zu gewinnen.

Fazit

Ahornsirup ist in den USA und Kanada in fast jeder Küche zu finden. Doch auch hier hat die Beliebtheit des Zuckerersatzstoffs in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Der Sirup wird sehr gerne zum Verfeinern von Backwaren oder zum Süßen von Getränken verwendet. Das wohl bekannteste Einsatzgebiet ist aber vermutlich die Kombination mit Pancakes.

Immer wieder kommt die Frage auf ob es sich um einen gesunden Zuckerersatz handelt. Die Antwort darauf lautet Jein. Bestimmte Eigenschaften, wie die enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, die geringere Kalorienanzahl oder der niedrigere Glykämische Index sprechen zwar dafür, jedoch gibt es auch Gegenargumente.

Einer der Hauptkritikpunkte ist wohl die geringere Süßkraft im Vergleich zu herkömmlichem Zucker. Dadurch müssen größere Mengen verwendet werden, woraus sich eine nahezu identische Kalorienanzahl ergibt.

Ahornsirup ist also eher wegen seines charakteristischen Geschmacks, als wegen den gesundheitlichen Vorteilen beliebt. In Maßen konsumiert bietet der Sirup  eine willkommene Abwechslung für verschiedene Gerichte, Getränke oder beim Backen.

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