Birkenzucker, auch Xylit oder Xylitol genannt, ist ein Zuckerersatzstoff welcher der Familie der Zuckeralkohole angehört. Er sieht aus wie herkömmlicher Zucker, schmeckt fast genauso wie dieser, aber hat nur die Hälfte an Kalorien und enthält deutlich weniger Kohlenhydrate. Zudem erhöht er den Blutzucker- und Insulinspiegel nicht. Doch ist Birkenzucker wirklich so gesund wie es auf den ersten Blick scheint? Wie unterscheidet er sich zu klassischem Haushaltszucker? Das Suppwiki24 Team hat Xylit genauer unter die Lupe genommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Birkenzucker oder Xylitol genannt
  • Gehört zu der Familie der Zuckeralkohole
  • Enthält knapp halb so viele Kalorien wie herkömmlicher Zucker
  • Enthält 75 % weniger Kohlenhydrate als herkömmlicher Zucker

Die besten Xylit Produkte

Der beste Xylit Zucker

Xucker Premium 1 kg kalorienreduzierte Zuckeralternative Xylit

Die Firma Xucker hat sich auf die Herstellung von Produkten aus den Zuckeralternativen Xylit und Erythrit spezialisiert. Da dieses Produkt das beste Preis,- Leistungsverhältnis bietet, landet es bei uns auf Platz 1. Dies bestätigen auch die über 700 Produktbewertungen auf Amazon.

Einnahmeempfehlung

Eine Einnahmeempfehlung kann hier nicht wirklich gegeben werden. Dieses Produkt kann, wie Haushaltszucker auch, zum Süßen von Speisen und Getränken oder zum Kochen und Backen verwendet werden.

Inhaltsstoffe

Das Produkt enthält zu 100 % das den Zuckerersatzstoff Xylit ohne weitere Zusätze.

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Das beste Xylit Kaugummi

100 g Xucker Xylit-Kaugummis

Kaugummis sind Geschmackssache. Die einen mögen es lieber scharf, die anderen lieber fruchtig. Die Firma Xucker schafft es in beiden Varianten ein leckeres und vor allem Zahnpflegendes Produkt herzustellen.

Einnahmeempfehlung

Eine Einnahmeempfehlung für Kaugummis? Du hast recht, überflüssig. Jedoch sollte erwähnt werden, dass die positive Zahnpflegende Wirkung laut Hersteller bei mindestens 20-minütigem Kauen gegeben ist.

Inhaltsstoffe

Süßungsmittel: Xylit (67%) Kaumasse, natürliche Aromen, Emulgator: Lecithine (Soja) Verdickungsmittel: Gummi arabicum Farbstoff: Calciumcarbonat Überzugsmittel: Carnaubawachs

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Die beste Xylit Schokolade

Xucker Xylit-Schokolade

Die Produktpalette der Firma Xucker ist so groß, dass nahezu jede Sünde auch als gesunde Xylitvariante erhältlich ist, auch Schokolade. Das Probierset bietet eine Auswahl von 8 Tafeln unterschiedlicher Schokolade.

Einnahmeempfehlung

Da es sich hier nicht wie sonst um ein Supplement handelt, kann auch keine Einnahmeempfehlung gegeben werden. Es handelt sich hierbei um eine „gesunde“ Alternative zu klassischer Schokolade, deshalb können wir dir nur dazu raten es nicht zu übertreiben.

Inhaltsstoffe

Dieses Probierset enthält 8 verschiedene Tafel Schokolade, welche sich in ihrer Zusammensetzung etwas unterscheiden. Der Xylitanteil liegt im Durchschnitt um die 25 – 30 %. Die Produkte können Spuren von Schalenfrüchten, Gluten und Milch enthalten, weshalb Allergiker genauer hinschauen sollten.

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Was ist Xylit?

was-ist-xylit

Birkenzucker (E 967) wurde erstmals im Jahre 1890 von Emil Fischer aus Buchenholzspänen isoliert. Diese Entdeckung veröffentlichte er 1891 unter dem Namen „Xylit“. In den Folgejahren wurde Xylit hauptsächlich aus der Birkenrinde gewonnen, wodurch er seinen bis heute bekannten Namen erhielt.

Heutzutage wird Xylit jedoch nichtmehr aus Birkenrinden gewonnen, sondern aus Maiskolbenresten, Stroh, Getreidekleien oder Zuckerrohr-Bagasse. Die Gewinnung des Zuckerstoffs ist allerdings nicht unbedingt leicht. Die Rohstoffe werden auf 200 Grad erhitzt und durch Schwefelsäure oder Natronlauge wird Xylose freigesetzt. Die gewonnene Xylose wird anschließend mit einem Katalysator unter hohem Druck zum Endprodukt Xylit umgesetzt.

Aufgrund dieses relativ komplexen Herstellungsprozesses, kann ein Kilo Birkenzucker schon mal bis zu 15 Euro kosten. Ob dieser Preis den Nutzen des Produktes rechtfertigt, erfährst du im Laufe des Beitrags.

Xylit wird als Zuckeralkohol eingestuft, was aus chemischer Sicht bedeutet, dass die Eigenschaften von Zucker- und Alkoholmolekülen verbunden sind. Diese spezielle Struktur ermöglicht es, die Geschmacksrezeptoren für die Süße auf der Zunge zu stimulieren.

Obwohl die unter Zuckeralkohol fallenden Stoffe wie Xylit, Erythrit oder Sorbit im Prinzip Kohlenhydrate sind, erhöhen die meisten von ihnen nicht den Blutzuckerspiegel und zählen daher nicht zu den Nettokohlenhydraten. Aufgrund dessen werden sie oft als Süßungsmittel in kohlenhydratarmen Produkten eingesetzt.

Der Geschmack gleicht dem des handelsüblichen Haushaltszuckers. Sogar die Süßkraft von Xylit entspricht nahezu der gleichen wie die des Haushaltszuckers. Wenn sich Xylit im Speichel auflöst, entzieht es der Umgebung Wärme und erzeugt dadurch einen Metholähnlichen Kühleffekt auf der Zunge.

Xylit ist nicht nur eine super Alternative zu normalem Zucker, es bringt auch eine Vorteile mit sich, die zusätzlich dafür sprechen die Zuckerquelle in deinem Leben umzustellen.

Wusstest du schon?

Du solltest dich nicht durch die Bezeichnung „Zuckeralkohol“ abschrecken lassen. Hierbei handelt es sich nicht um schädliches Ethanol.

Xylit – Wirkung

Xylit besitzt einen niedrigen Glykämischen Index

Eines der größten Probleme beim Konsum von klassischem Haushaltszucker ist für manche Personen der Anstieg des Blutzuckerspiegels und Insulinspiegels. Speziell Diabetiker müssen immer ein Auge auf die genannten Werte haben. Da trifft es sich doch ganz gut, dass Xylit nahezu keine Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel hat (1).

Der Glykämische Index (GI), welcher ein Maß dafür ist, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzucker erhöht, liegt nur bei 7. Zum Vergleich: Der Glykämische Index von normalem Zucker liegt zwischen 60 und 70.

Da Xylit 40 % weniger Kalorien als Zucker enthält, eignet er sich perfekt für Menschen mit Diabetes, Fettleibigkeit oder anderen Stoffwechselproblemen. Birkenzucker kann also als gewichtsreduzierende Zuckeralternative bezeichnet werden.

Xylit-Studien an Menschen mit Diabetes sind leider nicht verfügbar. Jedoch zeigte sich in mehreren Studien an Ratten, dass Xylit die Symptome von Diabetes verbessern, Bauchfett reduzieren und sogar eine Gewichtszunahme bei einer Dickmacherdiät verhindern kann (2, 3, 4).

Zusammenfassung

Anders als bei Zucker, zeigt Xylit nur vernachlässigbare Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel. Zudem bewiesen Tierstudien die fördernden Effekte für die metabolische Gesundheit.

Xylit fördert die Zahngesundheit

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Viele Zahnärzte empfehlen die Verwendung von Xylit-gezuckertem Kaugummi – und das aus gutem Grund. Studien haben ergeben, dass Xylit die Zahngesundheit fördert und Karies vorbeugt (5).

In den 1970er Jahren wurden die Karies reduzierenden Eigenschaften an einer Finnischen Universität in zwei bekannten Studien (Turku-Zuckerstudien) nachgewiesen.

Der Ablauf der ersten Studie war wie folgt: 115 Personen erhielten pro Tag 50 – 67 g an Lebensmitteln, bei denen der enthaltene Zucker entweder durch Fructose oder Xylit ersetzt wurde. Die Studie ergab, dass eine Kariesreduktion von 30 % bei den Lebensmitteln mit Fructose stattfand. Bei Xylit Produkten, ließ sich sogar eine signifikante Kariesreduktion über 85 % nachweisen.

Dies wurde in der zweiten Studie bestätigt, indem 100 Personen in zwei Gruppen aufgeteilt wurden und entweder normale Kaugummis oder Xylit-gezuckerte Kaugummis erhielten. Im Verlauf eines Jahres zeigte sich eine verminderte Karieszuwachsrate um mehr als 82 % bei den Xylitprobanden.

Der Grund dafür ist folgender:

Ein großer Faktor für Karies im Mund ist ein Bakterium namens Streptococcus mutans. Dieses und andere Bakterien ernähren sich von Glukose aus der Nahrung. Xylit hingegen kann nicht als Nahrung verwendet werden, daher verringert der Konsum von Xylit den Brennstoff für die schädlichen Bakterien (6).

Obwohl die Bakterien Xylit nicht als Brennstoff verwenden können, nehmen sie ihn dennoch auf. Aufgrund dieser Aufnahme, sind sie anschließend nicht mehr in der Lage Glukose aufzunehmen. Das bedeutet, dass ihre Energiequelle verstopft ist und die Bakterien sterben.

Man kann also sagen, dass durch den Konsum von Xylit die Bakterien in deinem Mund einfach verhungern (7).

Des Weiteren deuten Tierstudien darauf hin, dass Xylit die Absorption (Aufnahmefähigkeit) von Kalzium im Verdauungstrakt erhöht, was wiederum Knochen und Zähne stärkt (8).

Zusammenfassung

Xylit kann die schädlichen Bakterien im Mund aushungern, wodurch Plaqueablagerungen und Karies reduziert werden. Dies kann Zahnfleischerkrankungen insgesamt vorbeugen.

Xylit kann Infektionen in der Hals-, Nasen-, Ohrenregion verhindern

Auch wenn dies auf den ersten Blick etwas weit hergeholt scheint, so kann Xylit helfen Infektionen im Bereich der Hals-, Nasen-, Ohrenregion zu verhindern. Da Hals Nase und Ohren miteinander verbunden sind und Xylit nicht nur die Kariesbakterien aushungern kann, können auch potenzielle Infektionserreger vernichtet werden (9). Eine Infektionsgefahr besteht in dieser Körperregion vor allem bei Kindern.

In einer Studie an Kindern mit häufig wiederkehrenden Ohrinfektionen wurde festgestellt, dass die tägliche Verwendung von Xylit-gezuckertem Kaugummi die Infektionsrate um 40 % reduziert (10).

Wenn Kinder jedoch bereits an einer Mittelohentzündung oder ähnlichen Infektion erkrankt sind, so hilft die Einnahme von Xylit nicht.

Außerdem kann Xylit dem Hefepilz Candida albicans, welcher zu einer Candidose (Hefepilzinfektion) führt, entgegenwirken. Es verringert die Fähigkeit der Hefe an Oberflächen zu haften und hilft so, Infektionen zu verhindern (11).

Zusammenfassung

Xylit kann nicht nur Kariesbakterien aushungern, sondern auch Infektionserreger. Speziell für Kinder kann dies nützlich sein.

Xylit – Nebenwirkungen

Der Konsum von Birkenzucker gilt als gesundheitlich unbedenklich. Trotzdem können unter Umständen ungewollte Nebenwirkungen auftreten. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Blähungen und Durchfall. Dieser tritt besonders auf, wenn Xylit bei Beginn einer Einnahme in zu hohen Mengen dosiert wird. Bei regelmäßiger Einnahme kann die Resorptionsrate im Dünndarm erhöht werden, wodurch eine abführende Wirkung mit der Zeit verringert wird.

In einer Studie nahmen Menschen durchschnittlich 1,5 kg Xylit pro Monat zu sich. Das entspricht einer täglichen Aufnahme von knapp 400 g. Dabei gab es keine negativen Auswirkungen (12).

Die Reaktion des Körpers auf Xylit kann sich von Mensch zu Mensch unterscheiden und sollte deshalb von jedem individuell beobachtet und die Dosis dementsprechend angepasst werden.

Genau wie Haushaltszucker oder andere Zuckerersatzstoffe verursacht Xylit Heißhunger. Zwar nicht so extrem wie die ungesunde klassische Variante, jedoch sollte man Xylit nicht in übertriebenem Maße konsumieren um jenem zu entgehen.

Xylit – Vor- und Nachteile

Vorteile 

Nachteile 

Weniger Kalorien und Kohlenhydrate bei gleicher Süßkraft Kann zu Anfang Blähungen und Durchfall verursachen
Für Diabetiker geeignet Relativ teuer
Steigert den Blutzucker- und Insulinspiegel kaum  
Fördert die Zahngesundheit  

Alternativen zu Xylit

Erythrit

Erythrit ist dem Birkenzucker sehr ähnlich. Er gehört ebenfalls zu den Zuckeralkoholen und hat eine Süßungsstärke die etwa 70 % der von herkömmlichem Zucker entspricht. In der Natur kommt er vor allem in Pilzen, Pistazien oder Pflaumen vor. Der Herstellungsprozess ist recht aufwendig, weshalb entsprechende Produkte etwas teurer sind.

Genau wie Xylit wirkt er nicht kariogen und hat keinen nennenswerten Einfluss auf den Blutzucker,- und Insulinspiegel.

Stevia

Ursprünglich kommt Stevia aus Paraguay, wo es schon seit Jahrhunderten als Süßungsmittel genutzt wird. Stevia ist eine Mischung aus Steviaglycosiden, welche aus der Stevia rebaudiana Pflanze gewonnen werden. Von dieser Pflanze stammt auch der bekannte Name.

Stevia ist ungefähr 400 Mal so süß wie Sachharose, also unser Haushaltszucker. Daher muss hier viel weniger Stoff zum süßen verwendet werden. Stevia ist in Pulverform oder in flüssigem Konzentrat erhältlich. Genau wie Xylit enthält Stevia fast keine Kalorien, schadet den Zähnen nicht und beugt Karies vor.

Ahornsirup

Ahornsirup ist der eingedickte Saft des Zucker-Ahorns. Hergestellt wird es, indem die Stämme des Ahornbaumes angezapft werden und die in den Bäumen enthaltene Stärke zu Zucker umgewandelt wird.

Ahornsirup besteht zu ca. 60 % aus Sachharose. Somit ist es ein Zuckerersatzstoff, welcher selbst Zuckeranteile besitzt, aber durch die enthaltenen natürlichen Zusatzstoffe gesunder ist als herkömmlicher Haushaltszucker.

Weitere Zuckerersatzstoffe findest du in unserem Beitrag über Zuckerersatzstoffe.

Produkte mit Xylit

Da gesunde Ernährung immer mehr zum Trend wird, ist Birkenzucker mittlerweile in Süßigkeiten, Müslis und Getränken zu finden. Aber auch in Fertigprodukten, glutenfreien Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln wird Birkenzucker immer häufiger verwendet um die Gesamtkalorienzahl geringer zu halten. In natürlichen Lebensmitteln ist Xylit in geringen Mengen in Erdbeeren oder Pilzen enthalten.

Xylit Kaugummi

Wegen seiner antikariogenen Wirkung wird Xylit sehr oft in Zahnpflegeprodukten und Kaugummis verwendet. Es kann die Karieszuwächse im Mund um über 80 % senken. Grund dafür ist, dass die kariesverursachenden Bakterien, welche sich normalerweise von Glukose ernähren, den Xylit aufnehmen. Da die Bakterien Xylit nicht als Brennstoff nutzen können und die Aufnahme von Glukose durch den Xylit verhindert wird, hungern die Bakterien aus und sterben. Falls du auf der Suche nach einem guten Xylit Kaugummi bist, so würden wir dir dieses Produkt empfehlen.

Xylit Schokolade

Firmen wie Xucker haben sich auf die Herstellung von Produkten mit Xylit und Erythrit als Zuckerersatz spezialisiert. Auch Schokolade gehört mittlerweile zum Repertoire der Firma. Naschkatzen, die ein etwas höherer Preis nicht abschreckt, haben hiermit die Möglichkeit eine gute Alternative zu sehr ungesunder herkömmlicher Schokolade zu konsumieren.

Xylit Bonbons

Du bist nicht der Typ für Kaugummi kauen, sondern lutscht lieber ein Bonbon? Xylit Bonbons können eine vergleichbare Wirkung wie Kaugummis erzielen. Der enthaltene Xylit eliminiert ebenfalls Bakterien im Mundraum, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Man würde vielleicht vermuten, dass ein Bonbon welches die Zähne pflegt nicht unbedingt gut schmeckt. Die Firma Xucker stellt jedoch leckere Bonbons mit exotischem Frucht– und Karamellgeschmack her.

Xylit ist gefährlich für Hunde

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Für uns Menschen kann Xylit eine gute Alternative zu Zucker sein und sehr bedenkenlos konsumiert werden. Unter keinen Umständen sollte Birkenzucker jedoch in die Mäuler von Hunden, Rindern, Ziegen oder Kaninchen gelangen. Besonders bei Hunden wirkt dieser hochgiftig.

Grund dafür ist, dass der Körper der Hunde den eingenommenen Xylit mit Glukose verwechselt und beginnt Insulin zu produzieren. Die Zellen fangen dann an Glukose aus dem Blutkreislauf aufzunehmen. Dies kann zu einer schweren Unterzuckerung (Hypoglykämie) führen, welche je nach Dosierung sogar Lebensbedrohlich sein kann (13).
Bereits 0,1 g pro kg Körpergewicht können ausreichen um einen Hund zu schädigen.

Zudem können Hunde schwere Leberschäden davontragen, da ihnen ein Enzym fehlt um den Stoff abzubauen. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu Leberversagen (14).

Birkenzucker sollte auf jeden Fall unerreichbar für Hunde aufbewahrt werden. Sollte es doch zu einer ungewollten Einnahme von Xylit beim Hund kommen, so sollte er sofort intensivmedizinisch behandelt werden.

Xylit oder Erythrit?

Xylit und Eythrit sind beides Zuckerersatzstoffe welche zu den Zuckeralkoholen zählen. Während Xylit etwa 240 kcal pro 100 g enthält, besitzt Erythrit nur 20 kcal pro 100 g. Heißt das Erythrit ist besser? Das lässt sich pauschal nicht sagen. Jeder Stoff hat seine Daseinsberechtigung und besitzt unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Xylit besitzt zum Beispiel eine fast identische Süße wie herkömmlicher Haushaltszucker. Erythrit kommt hingegen lediglich auf 70 % der Süßkraft. Somit muss Erythrit höher Dosiert werden.

Erythrit gilt insgesamt als verträglicher, da 90 % nicht verstoffwechselt wird, sondern über den Dünndarm an die Nieren abgegeben und anschließend unverändert ausgeschieden wird.

Der Vorteil von beiden ist, dass sie sich aufgrund der kaum vorhandenen Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel sehr gut für Diabetiker eignen.

Wusstest du schon?

Xylit zum Backen

Birkenzucker kann problemlos zum Kochen und Backen eingesetzt werden. Lediglich im Zusammenspiel mit Hefe wird der Birkenzucker scheitern. Hefeteige gehen mit Birkenzucker nämlich nicht auf.

Interessante Studien

Studien an Ratten lassen vermuten, dass Xylit an einer erhöhten Produktion von Kollagen beteiligt ist. Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Protein in unserem Körper, welches vor allem in Haut und Bindegewebe enthalten ist. Somit könnte Xylit auch der Hautalterung entgegenwirken (15, 16).

Ebenfalls nachgewiesen wurde es, dass Xylit zu einem verbesserten Knochenmineralgehalt und Knochenvolumen führt. Somit könnte es auch vor Osteoporose schützen (17, 18).

Dabei handelt es sich um Tierstudien, welche sich nicht unbedingt auf den Menschen übertragen lassen.

Fazit

Birkenzucker ist eine sehr gesunde Alternative zum herkömmlichen Haushaltszucker. Es besitzt nahezu die gleiche Süße und lässt sich somit 1 zu 1 in Rezepte o.ä. ersetzen. Vor allem Diabetiker und Fettleibige können einen großen Nutzen aus Birkenzucker ziehen.

Wen ein etwas höherer Preis nicht abschreckt, der kann Xylit ohne Bedenken ab sofort in sein Leben integrieren. Da die Produktpalette sehr vielseitig ist und stetig wächst, ist für jeden das passende Produkt dabei. Ob es Schokolade, Kaugummi oder Marmelade zum Frühstück ist, im Internet wirst du zu allem fündig.

Wenn du Fragen zu Zuckerersatzstoffen oder speziell zu Xylit hast, hinterlass uns doch einen Kommentar. Unsere Experten können dir sicher die passende Antwort liefern.

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